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THEMA: Ein Mann im Amazonenlager
 
Zeus der Gerechte

Sami
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Ein Mann im Amazonenlager      01.08.2010 15:14:09 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Zeus wurde geboren auf einer fernen Insel. Benannt nach dem größten der Götter im Olymp um ihn auf allen Wegen zu schützen.
Sein Vater wurde in den Krieg befohlen als er noch ein kleiner Junge war. So musste er bereits sehr früh für seine Mutter und seine drei Schwestern sorgen.
Als seine Mutter dann krank wurde und sein Vater schon fast zehn Jahre im Krieg war, rief ihn seine Mutter zu sich:

Zeus ältester meiner Kinder und mein einziger Sohn, bevor ich sterbe möchte ich das du mir versprichst, dass du die Insel verlässt bevor Sie dich auch zum Krieg befehlen.

Zeus vesprach ihr alles was sie wollte. Ein paar Tage später starb seine Mutter und er machte sich schleunigst auf den Weg. Er nahm das alte Fischerboot seines Vaters und stach in See.
Er war schon weit gesegelt als ein Sturm auf zog der das Boot zerschmetterte und Zeus nur mit ein paar Planken weitertrieb.
Tagelang schien der Sturm anzuhalten.
Als sich die See dann endlich beruhigt hatte sah er in der Ferne Land sich zum Himmel strecken. Zeus nahm seine letzten Kräfte und versuchte zur Küste zu schwimmen.
Endlich am Strand angekommen legte er sich auf den Rücken und betete verzweifelt:

Zeus größter aller Götter, Namensgeber und Schutzpatron bitte lass mich von irgendjemandem finden!

Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen Umfing ihn die Dunkelheit ...


... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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Athena

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Re:Ein Mann im Amazonenlager      02.08.2010 00:46:36 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Es war eine sternenklare Nacht, als Athena sich zwischen ihren schlafenden Schwestern und Brüder aufrichtete und leise aufstand. Sie ging zur Reling des Seglers, der sich schnell, durch einen günstigen Wind, der Küste Kappadokiens näherte.
Ihr nächstes Ziel sollte Trapezunt sein. Die Phryrgier wollten die Schmiede besuchen und sich die Volkswaffen anschauen.
Sie selber konnte es kaum erwarten wieder den Boden der Heimat zu betreten. Darum wollte sie mit Tethis sprechen und sie fragen, ob sie nicht schon alleine vorreiten dürfe. Sie vermisste, das ungestörte umherstreifen und jagen.
Noch größer war allerdings die Sehnsucht nach ihren Kindern. Solange hatte sie diese noch nie alleine gelassen. Ob die kleine Ayshe schon laufen konnte? Würde Enias Timo nicht zu sehr ärgern und ihm zeigen, dass er der ältere und überlegene wäre? Wie weit hatte Iphigenie sich in ihrer Kampfkunst weiter entwickelt?
Diese und noch viele Fragen gingen ihr durch den Kopf.
Bevor sie zurück zu ihrem Platz ging, warf sie noch einen Blick auf die Sterne und wünschte sich einen Blick in die Zukunft.


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Athena

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Re:Ein Mann im Amazonenlager      03.08.2010 06:30:39 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Trapezunt war erreicht und Athena wollte nur eine Nacht in der Stadt verbringen und am nächsten Morgen, nach einem kurzen Marktbesuch, sofort aufbrechen.
Mit Vorräten eingedeckt begab sich Athena, nach einer erholsamen Nacht, zum Pferdestall. Unterwegs kam sie an einem Pferdehändler vorbei der gerade ein Steppenponny in den Stall führen wollte. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick. Die kleine Stute erinnerte sie an Goldpfeil, ihr erstes Pferd. Ohne lange zu überlegen, fragte sie den Händler nach dem Preis. Ausnahmsweise schien der angemessen zu sein. Sie gab den Händler eine Anzahlung, um sicher zustellen, dass sie die künftige Besitzerin sein werde. Sie eilte zum Stall holte ihre Stute, welche ihr in den vergangenen Schlachten treue Dienste geleistet hatte und verkaufte diese, wenn auch schweren Herzens, dem Händler. Selten hatte sie so schnell ihre Sachen verstaut.

Vor der Stadt angekommen spornte sie sie zum äußersten an. Nun ging es endlich heimwärts. Zärtlich klopfte sie der kleinen Stute den Hals und flüsterte ihr ins Ohr: „ Nun zeig mir einmal was du kannst“.
Nach einem waren Teufelritt verlangsamte sie dann das Tempo beugte sich runter und sprach zu ihr:
„Nun weiß ich auch deinen Namen meine Kleine. Ich nenne dich Goldenfeuer, er entspricht deiner Farbe und deinem Temperament und nun bring mich nach Hause“.


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Athena

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Re:Ein Mann im Amazonenlager      06.08.2010 03:52:18 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Athena hatte es geschafft und endlich die Küste ihrer Heimat
erreicht. Da die Sonne schon recht tief stand, beschloss sie in dieser Nacht am Strand zu nächtigen, denn die Burg war nicht mehr bei Tageslicht zu erreichen. Unterwegs hatte sie sich einen Hasen gefangen den sie sich nun zum Abendmahl zubereiten wollte. Deshalb machte sie sich, nach einer kurzen Pause, auf die Suche nach Brennholz für ein Feuer. Es dauerte eine ganze Weile, ehe sie einige Schiffsplanken entdeckte, die der letzte Sturm wohl an Land gespült hatte.
Gerade als sie sich runter beugen wollte, um ein Pankenstück aufzuheben, sah sie ein Stück weiter weg einen merkwürdigen Hügel sah. Mißtrauig aber doch neugierig ging sie darauf zu. Sicherheitshalber nahm sie ihren Bogen runter und hielt ihn bereit, denn das was sie dort sah, glich einem Menschen.

Bilder aus der Vergangenheit tauchten vor ihr auf.
Nein nicht schon wieder, dachte sie, nachdem sie sich sicher war, dass dort ein Mann lag. Ein Mann war in dem Falle übertrieben er war noch sehr jung.
Sie rannte zu Goldenfeuer zurück und ritt zu der Stelle wo der Fremde lag.
Mit dem Wasserschlauch in der Hand kniete sie sich neben ihn, bevor sie ihn nach Wunden untersuchte. Er schien schon länger da zu liegen und sein Zustand war, soweit sie es beurteilen konnte sehr schlecht. Sie schütte ihm vorsichtig etwas Wasser über sein Gesicht, was jedoch keinerlei Wirkung zeigte. Dann öffnete sie seinen Mund und versuchte soweit es ging, diesen vom Sand zu befreien und träufelte dann etwas Wasser hinein.
Nein alleine würde sie hier draußen nichts erreichen.
Sie hatte es schon einmal geschafft und würde es jetzt wieder schaffen.
Es war erreicht sie hatte ihn auf ihr Pony hoch bekommen und nun musste sie doch in der Nacht reiten. Den Weg zur Burg konnte sie nicht verpassen, sie brauchte nur an der Küste entlang zu reiten.

In den frühen Morgenstunden kam sie schließlich an. Die schläfrigen Wachen musste sie erst einmal tüchtig anfahren, ehe sie erkannt wurde und man sie einließ.
Auf dem Burghof hatte sie dann mehr Glück und ein Stallbursche lief dort, gerade wohl aufgewacht, herum. Dieser holte sich dann Hilfe und sie brachten den Jüngling auf ein Zimmer.
Athena gab noch die Anweisung die Heilerin zu holen, bevor sie selber, völlig erschöpft, auf ihr Bett sank und einschlief.


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Zeus der Gerechte

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Re:Ein Mann im Amazonenlager      07.08.2010 02:34:43 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Zeus wusste nicht mehr wie lange er bewusstlos gewesen war, doch das er bewusstlos war, da war er sich sicher, denn sein ganzer Körper schmerzte. Er hatte so große Schmerzen das er sich nicht bewegen konnte, noch nicht einmal die Augen öffnen konnte er.

So lag er nun wer weiß wo völlig regungslos. Zeus hoffte nur das er nicht doch noch seinen Häschern ins Netz gegangen ist und nun zum Kriegsdienst gezwungen würde.

Er hörte Stimmen von verschiedenen Personen, weibliche Stimmen, doch konnte er sie nicht richtig verstehen denn sie schienen von weiter Weg zu kommen.

Erst jetzt merkte er wie müde er war und schlief ein.


... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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Re:Ein Mann im Amazonenlager      07.08.2010 07:18:19 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
„Ja es geht ihm besser, nun schläft er und meine Arbeit ist hier getan. Für die weitere Behandlung gab ich meine Anweisungen und ich kann nach Hause gehen“, teilte die Heilerin Athena mit als diese sich nach dem Zustand des jungen Mannes erkundigte. „Dann danke ich euch wieder einmal für eure Hilfe und hoffe, dass dies das letzte Mal war, das ich euch wegen solchen Strandgut um Hilfe bitten musste. Ich werde dann am Abend noch einmal nach ihm schauen“. Mit diesen Worten verabschiedete Athena sich und ging ihren Tagesbeschäftigungen nach.

Nach ihrer Rückkehr auf die Burg, hatte sie täglich das Krankenzimmer aufgesucht
Nachdem sie einige Stunden geschlafen und sich anschließend gestärkt hatte, war sie kurz am Trainingsplatz vorbeigegangen um dort nach ihrer ältesten Tochter zu schauen.
Nach einer stürmischen Begrüßung hatte sie diese um einen gemeinsamen Tag auf ihrem Lehen gebeten.
Sie wollte alle ihre Kinder wieder einmal um sich haben.

Am Abend saß sie schon einen eine Weile im Krankenzimmer und wartete auf eine Regung des Fremden. Sein Atem ging ruhig und gleichmäßig, wie sie am auf und ab senken seines Brustkorbes sah. Es blieb also nichts für sie zu tun und nun überlegte sie ob sie noch bleiben oder ihr Zimmer aufsuchen sollte.


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Letzte Änderung: 2010/08/07 07:21 von Athena.
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Zeus der Gerechte

Sami
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Re:Ein Mann im Amazonenlager      07.08.2010 12:29:48 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Als Zeus das nächste mal aufwachte, fühlte er sich um einiges besser. Der Schmerz der seinen Körper lähmte war abgeklungen, an seine Stelle trat nun ein fast unerträgliches brennen im Hals.
Zeus schlug die Augen auf, auf der Suche nach etwas zu trinken.
Seine Augen fanden jedoch direkt an seiner Seite eine Frau, die offenbar eingenickt war. Also nutzte er diesen Moment, sich diese Frau ein wenig genauer anzusehen.

Sie war älter als er, doch definitiv schön. Was ihn verwirrte war ihre Kleidung, nicht weiblich, wie in Zeus' Heimat, sondern eher wie ein Krieger war sie gekleidet. Zeus hatte zwar schon von diesen Ländern gehört in denen auch die Frauhen in den Krieg ziehen durften, doch war es das erstemal das er eine solche Kriegerin zu Gesicht bekam.


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Letzte Änderung: 2010/08/07 12:32 von Zeus der Gerechte.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager      08.08.2010 14:54:21 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Ihre Gedanken waren gerade etwas abgeschweift und beschäftigten sich mit der Frage, wann denn endlich ihre Schwestern und Brüder zurückkommen würden. Sie waren längst überfällig. Langsam machte sie sich doch etwas Sorge. Ob sie wohl in einen Hinterhalt geraten war. Sie hatte sich vorgenommen, sobald ihr gemeldet würde, dass die Heere sich näherten für genügend frisches Wild zu Sorgen. Auf diese Jagd wollte sie ihre Tochter dann mitnehmen.
Athenas Blick richte sich nun wieder auf den Jüngling und traf auf seine Augen, welche sie musterten und Neugierde ausdrückten.
Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Na aufgewacht? Du hast bestimmt Durst?“ Da sie nicht wusste ob er sie verstand, schüttete sie aus einem Krug, in welchem sich ein heilsamer Kräutersud, welcher mit Honig gesüßt war, in einen Becher und reichte ihm diesen.


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Zeus der Gerechte

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Re:Ein Mann im Amazonenlager      08.08.2010 15:23:42 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Zeus hatte solchen Durst das er nicht auf die Frage dieser Kriegerin, denn das musste sie sein entschied er, antwortete und ihr den BEcher aus der Hand nahm und ihn auf ex austrank. Das Getränk schmeckte gut und es half gegen den Schmerz in seinem Hals.
Als er den Becher wieder absetzte kamen ihm die Fragen schneller aus dem Mund als sein Verstand es zu ließ:
Wo bin ich? Wer bist du? Was ist eigentlich passiert? krächzte Zeus wohl wissend das, dass nicht sehr höflich war.


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Re:Ein Mann im Amazonenlager      08.08.2010 16:31:05 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Stirnrunzelnd stellte Athena fest, dass er sie verstehen konnte und ihre Sprache verstand. Dann brachte sie doch Verständnis für seine Lage auf und dachte, na ja in solcher Lage würde ich auch die Höflichkeit vergessen.
Während sie ihm einen neuen Becher mit dem Kräutertrank auffüllte und reichte, erwiderte sie: „ Hier ist das Land Phrygier,… der Amazonen“fügte sie noch lächelnd hinzu.
„Mein Name ist Athena und ich habe dich am Strand gefunden, wo du wohl einige Tage gelegen hast. Ich denke du bist in einen Sturm geraten und dein Boot ging unter. Du warst wohl alleine unterwegs oder sind die anderen ertrunken? Wo kommst du her?“


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