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Re:Ein Mann im Amazonenlager 19.08.2010 06:16:27 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Auf dem Weg in ihr Gemach begegnete Athena Zeus und lud ihn zu einer Besichtigungsrunde, nach dem Frühstück des nächsten Tages ein.
Wie verabredet trafen sie sich am Brunnen und gingen zuerst zu den Vorrats- und Küchengebäuden. Die Runde ging an der Schmiede, dem Waffenlager, weiter zu den Pferdewiesen und dann zu den Ställen.
Im Stall zeigte Athena Zeus ihr neues Pony und die Pferde die er benutzen konnte. Sie forderte Zeus auf sich ein Pferd auszusuchen, sie wolle ihm ihr Dorf zeigen. Ohne lange auf ihn zu warten, führte sie ihr Pony nach draußen, sprang auf und ritt einfach los. Am Burgtor angekommen wartete sie auf ihn, vor dem Tor trieb sie Goldenfeuer zu einem Galopp an. So nun kann er einmal zeigen wie gut er reiten kann, dachte Athena. Sie wusste so schnell würde keines der Pferde sie einholen, mochten die Reiter noch so gut sein.
Erschrocken stoben ein paar Landarbeiter im nächsten Dorf, welches sie durchquerten, auseinander. Kurz vor ihrem Dorf verlangsamte sie das Tempo, damit Zeus aufschließen konnte.
Vor einem Bauernhof hatte sie gerade angehalten und wollte absteigen, als die kleine Ayshe auch schon lachend auf sie zu gerannt kam und ihre Arme zu ihr aufstreckte. Sofort hob Athena sie auf den Arm und herzte sie. Neugierig kamen Enias und Timo aus dem Haus und begrüßten Athena freudig, während sie Zeus neugierig betrachteten. Sie bat die Kinder noch etwas Geduld zu haben, sie würde später zu ihnen kommen.
Zu Zeus gewand meinte sie: „ Nun kennst du bis auf meine Älteste das wichtigste aus meinem Leben. Wie wäre es wenn wir in die Taverne einkehren und uns ein wenig unterhalten?“
Auch jetzt wartete sie nicht lange auf eine Antwort und ging einfach vor zu der Taverne. Der Wirt begrüßte sie freudig und brachte gleich seinen besten Wein, nachdem sie Platz genommen hatten.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager 21.08.2010 20:33:08 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Zeus war schon öfter in seinem Leben geritten, dennoch war er erstaunt mir welcher Geschwindigkeit Athena vor ihm her geritten war. Es war eine wahre Freude sie dabei zu beobachten. Diese Geschmeidigkeit selbst im härtesten Galopp. Es war fast so als wären Athena und ihr Pony eine verschmolzene Einheit.
Als Zeus endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatte, ging Athena zielstrebig auf die Taverne zu. Zeus ging mit wackeligen Knien hinter ihr her.
In ihm reiften tausende von Fragen, direkt in dem Moment als er die Kinder sah, die offenbar die Ihrigen zu sein schienen.
Zeus merkte auch einen kleinen Stich in seinem Herzen, was ihn noch mehr beunruhigte, denn er hatte selber nicht gedacht das er für Athena was empfindet. Sie hatte zwar sein Leben gerettet und für ihn gesorgt, wofür er ihr ewig dankbar sein würde, doch er hätte nicht gedacht das er in den wenigen Momenten die er mit Athena verbracht hatte sein Herz verloren hat.
Doch jetzt mit dem Wissen das Athena bereits 3 … nein 4 Kinder hatte, war ihm klar geworden das es irgendwo auch den Vater dazu geben müsste.
Diese Erkenntnis traf ihn wie ein Dolch mitten ins Herz.
Mit gesenkten Kopf trat er hinter Athena in die Taverne ein und folgte ihr an einen freien Tisch.
Zeus setzte sich direkt gegenüber von Athena. Er konnte nicht verhindern das sein Schmerz im Inneren sich den Weg in seine Augen suchte, dennoch versuchte er zu lächeln.
All die Fragen die ihm vorhin noch durch den Kopf geschossen waren, waren verschwunden und so sagte er nur:
Ich glaube heute ist der Tag an dem ich mehr über dich erfahre. und lächelte verschmitzt und interessiert Athena zu.
... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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Re:Ein Mann im Amazonenlager 28.08.2010 19:00:09 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Athena bemerkte das Zeus etwas bewegte und er sich nicht traute ihr offen in die Augen zu sehen.
Erst als er ihr gegenüber Platz genommen hatte änderte sich sein Gesichtsausdruck und sie ahnte was er wissen wollte.
Sie nahm erst einen Schluck Wein und überlegte kurz.
„Du möchtest bestimmt wissen wo mein Mann ist? Zurzeit habe ich keinen.
Die Väter der beiden ältesten sind tot, wie es dazu kam werde ich dir vielleicht später einmal erzählen. Von dem Vater der jüngsten habe ich mich nach Amazonenart getrennt. Leider verließ er dann auch unser Volk.
Dazu solltest du folgendes wissen, als wir uns trafen und unser Volk gründeten, beschlossen wir, dass wir den Gefährten nur bis zu der Geburt eines Kindes behalten würden. Ich gehöre wohl zu den wenigen die daran festhalten. Na ja auch nicht ganz, das erste Kind, war ein Sohn und da Dardanos noch gerne eine Tochter wollten, blieben wir bis nach deren Geburt noch weiter zusammen. Ich war es dann, die auf eine Trennung bestand und ihn, in dem ich nach anderen Männern schaute, dazu Zwang sich von mir zu trennen.
Viele haben mich deshalb verachtet, aber ich stehe dazu. So war es der Brauch unserer Vorfahren.
Zu vieles hat sich schon verändert und ich werde es nicht aufhalten können,
aber hier habe ich eine Möglichkeit alleine zu entscheiden und diese lasse ich mir nicht nehmen.“
Während sie Zeus dies alles erzählte, beobachtete sie ihn genau und hatte den Eindruck er wäre erleichtert, als er hörte es gäbe keinen Mann an ihrer Seite. Sie nahm einen weiteren Schluck bevor sie dann fortfuhr.
„ Wie du wohl gesehen hast, sind viele von uns im gleichen Alter. Wir haben damals unser Volk neu gegründet und sind Nachfahren der einstigen Amazonen. Unsere Mütter wurden damals in alle Winde verstreut, aber als wir noch sehr jung waren erhielten wir eine Botschaft, die über alle Länder verteilt wurde, dass sich das Volk der Amazonen wieder neu gründen würde.
Jede von uns erlebte eine besondere Kindheit und Jugend.
Ich selber stamme aus dem hohen Norden, aus Lappland, dort wo die Svear, Sitonen und Sami zu Hause sind.
Deshalb sind wir auch so verschieden und Männer wurden erst später bei uns aufgenommen.
Das war die erste Veränderung in unserem Volk.
Ich denke das reicht erst einmal für den Anfang. Du weißt, ich möchte noch meine Kinder besuchen.
Ob ich heute noch zurück reite weiß ich noch nicht. Dir bleibt es frei zu entscheiden was du machen möchtest.“
Athena lächelte Zeus an und gab dem Wirt ein Zeichen, damit sie zahlen konnte. Danach verließ sie eilig die Taverne und ging zu ihren Kindern.
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Letzte Änderung: 2010/08/28 19:03 von Athena.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager 29.08.2010 14:04:20 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Zeus blieb noch einen Moment sitzen und versucht das gerade gehörte zu verstehen, doch eine Aussage schlich sich immer wieder in seine Gedanke: Du möchtest bestimmt wissen wo mein Mann ist? Zurzeit habe ich keinen. Er wusste nicht wie viel sein Gesicht ihr verraten hat, doch das Wissen das Athena keinen Mann hatte machte ihn über alle maßen glücklich.
Zeus hörte die Tür zu fallen und bemerkte das Athena bereits gegangen ist ohne auf ihn zu warten. Sie ist sehr selbstbewusst dachte Zeus und lächelte, dass ist was ihm gefällt, ein Wildfang wie er im Buche steht.
Zeus stand auf verabschiedete sich vom Wirt und ging hinter Athena her, um ihre Kinder kennenlernen zu können.
Er fand Athena mir ihren Kinder ein Stück weit des Weges hinunter, wo ein paar Holzpferde standen auf denen die Kleinen saßen und lachten. Zeus beobachtete das Ganze aus einiger Entfernung und musterte Athena sorgsam. All das Selbstbewusste und Kesse an ihr war verflogen. Sie war jetzt eine liebende Mutter. Die Blicke, die sie ihren Kindern schenkte waren so voller Liebe das es klar und deutlich zu erkennen war, was in ihrem Leben das Wichtigste war. Er näherte sich langsam der Familie vor ihm.
Die Kinder beäugten Zeus mit neugierigen Blicken als er neben Athena stand und sie alle freundlich anlächelte.
Ich werde wohl wieder ... weiter kam er nicht, denn in dem Augenblick hörten alle ein Pferd schnell näher kommen.
Er hatte schon oft gesehen wie marodierende Horden ganze Dörfer vernichtet haben, und stellte sich instinktiv in Kampfhaltung vor Athena's Kinder.
Erst dann erkannte er den Reiter … oder besser die Reiterin, eine sehr junge Frau wahrscheinlich noch jünger als er, wenn auch nicht viel.
Zeus entspannte sich als sie das Pferd zum stehen gebracht hatte und abgestiegen war. Sie ging direkt auf Athena zu, warf mir aber vorher einen äußerst skeptischen Blick zu.
... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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Re:Ein Mann im Amazonenlager 30.08.2010 09:42:32 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Enias erzählte Athena gerade, wie er die anderen Jungen aus dem Dorfe beim Treffen mit seiner Schleuder geschlagen hatte, als Zeus zu ihnen trat. Er ist mir also gefolgt, dachte sie zufrieden.
Nahendes Hufgetrappel ließ sie zum Dorfeingang schauen und schon rief die kleine Ayshe, „Iphigenie kommt“ und strahlte über das ganze Gesicht, denn sie bewunderte ihre große Schwester.
Sie hatten alle den Schimmel und die Reiterin erkannt die da heran galoppiert kam.
Athena unterdrückte ein Lachen, als sie die Beschützerpose von Zeus sah.
Iphigenie sprang von ihrem Schimmel, nahm Ayshe auf den Arm und begrüßte die anderen ihrer Familie.
„Dachte ich es mir doch, das ich euch hier alle finden würde. Und du bist der Neue, den ich auf der Burg sah, wie war doch gleich dein Name? Ach ja richtig, Zeus.“Bei diesen Worten betrachtete sie ihn recht skeptisch.
Athena hatte die Reaktion ihrer Kinder auf Zeus interessiert beobachtet.
Sie beschloss, alle zu einem gemeinsamen Mahl ein zu laden. Das gemeinsame Essen verlief schweigsamer als gewöhnlich, sie spürte das Misstrauen ihrer Kinder Zeus gegenüber. Um die restlichen Stunden des Tages von dieser Spannung zu befreien, schlug sie Zeus vor, auch im Dorf zu übernachten. Zu Iphigenie gewand meinte sie. “Du könntest Morgen mit Zeus zur Jagd gehen und für einen guten Braten sorgen“. Dabei zwinkerte sie ihr zu. Iphigenie nickte nur kurz.
Zeus lächelte Athena an und war einverstanden.
Bald darauf verabschiedeter sich dieser. Ihre Kinder schienen befreit auf zu atmen.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager 30.08.2010 12:14:16 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Zeus wusste nicht wo er schlafen sollte, also ging er zurück zur Taverne und erkundigte sich ob er dort ein Lager für die Nacht bekommen könnte. Zeus hatte Glück, dass es wohl nur selten Besucher in diesem Dorf gab. Der Wirt führte ihn in ein kleines Quartier, welches das kleinste in der ganze Taverne war, doch Zeus gefiel es. Er zahlte noch schnell ein paar Münzen für das Zimmer und verschwand sofort im selbigen.
Zeus wusste das er schlafen musste wenn er morgen auf die Jagd gehen sollte, doch gingen ihm jetzt zu viele Gedanken durch den Kopf. Angefangen mit dem Gespräch welches er mit Athena in eben dieser Taverne hatte, bis zu diesem seltsam befangenen Essen. Ihm wurde schlagartig klar das es nicht leicht werden wird Athena von seiner Liebe zu überzeugen, solange ihren Kinder ihm weiter mit solchem Misstrauen begegnen.
Der morgige Tag wäre dann wohl der erste Schritt und Zeus wusste wie wichtig dieser wird. Er versuchte nun angestrengt zu schlafen, doch fand er einfach keinen.
Erst spät in der Nacht fand er endlich Schlaf, doch wusste er das dieser nicht lange anhalten würde.
Der Morgen war noch sehr jung, als Zeus vor der Taverne auf Athena und Iphigenie wartete. Zeus wusste das er mit Iphigenie alleine auf die Jagd gehen sollte, dennoch hoffte er Athena vorher noch einmal zu sehen.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager 31.08.2010 06:06:39 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Iphigenie in Begleitung von Athena, führte den Schimmel neben sich als sie vor der Taverne eintrafen. Sie verabschiedete sich von ihrer Mutter. Nachdem Athena ihnen viel Glück gewünscht hatte, streifte Iphigenie Zeus mit einem herausfordernden Blick und schwang sich auf ihre Stute. Sie stieß einen merkwürdigen Schrei aus und sprengte davon.
Zufrieden mit sich grinste Iphigenie vor sich hin und verlangsamte ihr Tempo als sie sich einem bergigen Waldhang näherten. Als Zeus zu ihr aufgeschlossen war meinte sie nur kurz
„Wir sind bald an einem Rastplatz, von da ab werden wir zu Fuß weiter gehen.“ Sie lenkte ihr Pferd auf einen schmalen Waldpfad und folgte diesem.
Obwohl inzwischen die Sonne schon höher stand, wurde es wegen des immer dichter werdenden Blattwerks, langsam immer dunkler. Der dichte Baumbestand verschluckte fast alle Geräusche. Von Zeit zu Zeit mussten sie sich ducken um tief herabhängenden Ästen auszuweichen. Ein riesiger Felsen versperrte ihnen plötzlich den Weg. Iphigenie legte ihren Oberkörper auf den Rücken ihrer Stute und verschwand in einer Felsspalte. Auf der anderen Seite tat sich ein herrlicher Blick auf einen Sonnen beschienenen See auf. Ganz in seiner Nähe hielt sie an, stieg ab und band ihr Pferd fest.
„Von hier aus werden wir die Jagd starten, doch zuerst werde ich ein erfrischendes Morgenbad nehmen, “ teilte sie Zeus mit als dieser gerade absteigen wollte.
Während sie zum See ging, nahm sie ihr geflochtenes Lederband, welches ihre schwarze Haarpracht etwas zusammenhielt, vom ihrem Kopf, schüttelte diesen, so das ihre langen Haare nur so herumwirbelten. Am See angekommen entkleidete sie sich trat an diesen heran, drehte sich dann plötzlich zu Zeus um und rief, „Wie wäre es wenn du mir Gesellschaft leisten würdest?" Länger als nötig gewesen wäre blieb sie dann so stehen, drehte sich um und glitt in den See.
Nachdem sie eine Zeit lang in der Nähe des Ufers herum geschwommen war tauchte sie plötzlich unter und war aus seinem Blickfeld verschwunden. Sie schwamm unter der Wasseroberfläche weiter bis zu einem Ufergesträuch, kroch dort vorsichtig an Land und wand sich durch das Gesträuch, sorgsam darum bemüht, dass sich die Zweige nicht bewegten. Blitzschnell verschwand sie hinter einigen Felssteinen und beobachtete Zeus von dieser Stelle.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager 31.08.2010 19:44:49 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Zeus war geschockt. Immer noch stand er an der Stelle, an der ihn Iphigenie stehen gelassen hat. Was sollte das?, fragte er sich im stillen und hatte immer noch das Bild von Iphigenie im Kopf wie sie nackt am See stand und ihn ansah. Er schüttelte leicht den Kopf. An diese Mentalität der Amazonen müsste er sich noch gewöhnen.
Langsam ging er zu der Stelle an der Iphigenie ihre Kleider hat fallen lassen, sammelte alle zusammen und legte sie geordnet auf einen Haufen.
Etwa zwei Meter entfernt ließ er sich mit dem Rücken zum See nieder, um es ihr nicht noch einmal möglich zu machen, ihn in Verlegenheit zu bringen. Er schloss die Augen und konzentrierte sich auf die Umgebung und meditierte.
Zeus hörte nicht weit von ihm ein Knacken und konnte sich gut vorstellen wer das sein könnte. Er lächelte still, hielt die Augen weiter geschlossen und meditierte.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager 01.09.2010 08:32:17 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Iphigenie ärgerte sich, das sie einen dürren Zweig übersehen hatte und dieser unter ihrem Fuß zu laut knackte, hätte nicht geschehen dürfen. Sie verhielt sich zunächst einige Zeit ruhig, dann schaute sie sich die Umgebung von Zeus genauer an. Er wollte sie also nicht suchen, gut so würde sie sich also etwas Neues überlegen.
Er war entschieden zu jung für ihre Mutter und dies würde sie ihr schon beweisen.
Sie überlegte, dass sie von ihrem Platz aus nur zwei, drei Augenschläge bis zu ihm brauchen würde.
Langsam nahm sie einen Stein auf und visierte ihr Ziel an. Der Wurf zu einem über dem See hängenden Kieferzapfen, dessen aufklatschen im Wasser und ihren kurzen Sprüngen zu Zeus verlief fast gleichzeitig.
Und schon stand sie frech grinsend, mit einem Fuß auf seinem Brustkorb, über ihn.
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Letzte Änderung: 2010/09/01 08:34 von Athena.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager 02.09.2010 15:45:19 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Zeus war in seiner Meditation vertieft, als er plötzlich auf den Rücken, mit einem Fuss auf der Brust, gepresst wurde. Er war froh das er sich schon seit einiger sehr gut unter Kontrolle hatte und bei diesem Überfall weiter die Augen geschlossen halten konnte.
Ahh du bist fertig mit baden. Gut ich habe dir deine Kleidung dort vorne hingelegt. Wenn du dich dann anziehen würdest, könnten wir endlich aufbrechen, den von deiner Mutter geforderten Braten erlegen.
Zeus schmunzelte leicht und wartete darauf das Iphigenie ihren Fuss von seiner Brust nahm.
... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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