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Am nächsten Morgen ritt Raziel mit seinem Bruder und den vier Lastpferden erneut über das Schlachtfeld, auf dem keine Leichen mehr lagen. Die Ägypter hatten ihre Toten geborgen und die Karthager - wie es schien - ebenfalls, doch das Tal glich nicht mehr dem, das er zuvor gesehen hatte: Es war blutgetränkt und hier und da lagen vereinzelte Teile von Kriegern, die sich nicht genau zuordnen ließen und darum zurückgeblieben waren. Nun, dachte Raziel, im Jenseits werden sie ihre Finger, Beine und Arme wohl eher nicht brauchen, oder von den Göttern mit neuen ausgestattet werden.
Mit grimmigem Gesichtsausdruck ritt er mit seinem Bruder auf die Berge zu, doch weiter nördlich entdeckte er die erste Nachhut der karthagischen Truppen und hielt an.
"Bruder...lass uns am Meer entlangreiten. Wenn ich schon in Schande diese Stadt betreten muss, dann möchte ich dies wenigstens alleine und aus eigenem Antrieb tun und nicht wie ein Gefangener von der Armee durch die Türe geführt werden", sprach Raziel und klopfte dem noch düsterer blickendem Azazel auf den Rücken. "Verzage nicht, kleiner Bruder, wir haben eine Schlacht verloren und werden nun hoffentlich diesen Krieg beenden können, wichtigere und höhere Ziele erwarten uns als unser Ego gegen das karthagische zu halten und beide zu vergleichen." Aufmunternd lächelte der Herrscher Ägyptens seinem Bruder entgegen und gab seinem Pferd die Sporen, während er es nach Nordosten in Richtung des Meeres lenkte.
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