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Der Ruß lag noch auf den Wangen und der Rüstung des Archons. Blut bedeckte in großen Mengen den Lamellenpanzer, tränkte den Stoff darunter und klebte an der Haut als wäre es der frische Harz einer guten, griechischen Kiefer. Unruhig war das Pferd auf dem der Grieche nach der verlorenen Schlacht um Athen thronte.
„Theós.. Ruhig“, wisperte der athletische Mann, während seine Rechte fest in die Mähne des Tieres griff. „Es ist vorüber. Für immer...“
Die Stirn Darucs, Hauptmann der Kavallerie, legte sich in Falten. In Griechenland hatte der Germane kein Jahr in Frieden verbracht und Traitos sprach von Ruhe? Den großen Hammer den er stets gegen die Brust der Feinde schleuderte, hatte er sorgfältig auf seinen Rücken gegurtet, ehe die stahlblauen Augen voller Skepsis den Blick des Archons aufgefangen hatten. Er lächelte nicht und auch sonst war der Ausdruck den man in dem tiefen, holzfarbenen Braun seines gesunden Auges finden konnte nicht das, was man als hoffnungsvoll bezeichnen mochte.
„Wir haben Athen an deine Brüder verloren. Sterea, Akarnania, Epirus. Alles was wir hatten, all das und noch viel mehr haben wir ihnen entgegengestellt, haben gekämpft und verloren. Mehr können die Götter, Zeus, Athene ebenso Ares nicht von uns abverlangen.“ entgegnete der Archon recht knapp auf die ihm entgegengebrachte Skepsis. „Ich reise nach Delphi, befrage das Orakel. Dimos allein wird mich begleiten“
Der Geruch von kaltem Schweiß, faulenden Leibern und getrocknetem Blut hing mit einem süß-sauren Aroma in der Luft und erschwerten jeden Atemzug. Nicht nur physisch, sondern auch psychisch wurde das Atmen erschwert, waren es doch Väter und Mütter, Brüder und Schwestern, die den Geruch des Todes über die grünen Ebenen Attikas brachten.
Traitos Smaragdis, ehem. Heerführer Griechenlands, ehem. Hauptmann der Agema Taurus, ehem. Archon Athens sowie Beschützer Hellas, ehem. Basileas des phönizischen Großreiches, ein König Asiens, Sieger über Phryger, Kappadokier, Römer, Svear, Keltiberer und Mauren Gründer der zweiten Expedition auf der Suche nach dem goldenen Vlies
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