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Das Leben an der Friesischen Küste (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Das Leben an der Friesischen Küste
 
Venus

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Das Leben an der Friesischen Küste      26.08.2010 16:51:24 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Venus konnte sich an keinen Zeitpunkt in ihrem bis jetzt recht ereignislosen Leben erinnern bei dem sie nicht hart arbeiten musste. Zuerst auf dem Bauernhof ihrer Eltern der idyllisch gelegen an einem kleinen Wald und Bach war und nun im Haushalt des angesehnen Beraters Sebak in dem sie als Magd diente. Wie jeden Tag wurden ihr heute auch Aufgaben von der ältesten Magd diktiert, manchmal musste sie Wäsche am Fluss waschen, manchmal in der Küche helfen oder so wie heute Beeren, Pilze und Kräuter im Wald sammeln. Die junge Magd nahm sich einen Weidenkorb und verließ das Langhaus des Beraters in Richtung Wald, sie musste sich beeilen und keineswegs mit zu wenig Pilzen, die das Gelage der hohen Herrschaften heute bereichern sollten, wieder zu kommen. Sie konnte sich vorstellen wie schnell die alte Vettel wieder die Weidenrute in der Hand haben würde um sie mit dieser zu bestrafen. Erst letzte Woche hat sie diese schmerzhafte Strafe über sich ergehen lassen müssen. Heimlich hatte die junge Magd am Honigtopf genascht und war erwischt worden. Die alte Vettel hatte ihr befohlen die grüne Tunika auszuziehen die sie immer anhatte und sich an die Wand zu stellen... dann hatte sie von der gefürchteten Weidenrute gebrauch gemacht... noch heute brannten die feuerroten Striemen auf der sonst lilienweißen Haut. Doch heute waren ihr die Götter hold sie fand viele Pilze von denen sie wusste das sie nicht gifitg waren und das Weidenkörbchen war schnell gefüllt, ein gutes hatte die Sammlerei im Wald, war der Korb schnell gefüllt so wie heute konnte sie kurz an ihren Lieblingsplatz huschen der mitten im Wald an einer kleinen warmen Quelle lag und baden gehen. Sie erreichte die Quelle zügig und fing an sich zu entkleiden, Venus zog die grüne Knielange Tunika über den Kopf und legte sie ins Moos, auch die leichten und etwas zerschlissenen Sandalen streifte sie ab. Ihr blondes Haar lies sie offen und die Strähnen vielen ihr auf die Schultern und umschmeichelten ihre Brüste. Die Quelle war angenehm warm aber nicht heiß doch schon bald merkte sie wie die Hitze ihr zu Kopf stieg und sie verließ mit geröteten Wangen das Bassin. Schnell zog sie die grüne Tunika wieder an und schnürte die Sandalen, ein leises „puh...“ entfuhr ihr als sie sich auf den Weg zum Langhaus machte. Dort angekommen lieferte sie die Pilze ab und wurde zugleich zum Küchendienst geschickt, ein Gelage musste vorbereitet werden denn ein großer Krieger würde heute den Berater besuchen...
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste      26.08.2010 23:03:53 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Dieser große Krieger konnte natürlich kein anderer als Friesenhammer sein. Gerade einmal fünf ein halb Fuß hoch überragte er zwar jeden Römer, aber für einen Friesen war er klein gewachsen. Er musste schon immer doppelt so hart trainieren wie seine friesischen Brüder. Daher hatte er Oberarme die eine Frau kaum umfassen konnte. Ganz und gar nicht passte sein kugelrunder Bauch zu seinen ansonsten durchtrainierten Körper. Kanzler Sebak auch Dünnarm genannt war das ganze Gegenteil, eine eher hagere und groß gewachsene Gestalt. Friesenhammer wollte sein übliches Schwätzchen mit seinen geliebten und gleichzeitig gehassten Bruder halten. Schließlich hatten sie morgen wieder einen langen Trainingskampf der unter anderen Umständen auch ein Schaukampf hätte sein können. Wie immer latschte Friesenhammer ohne anzuklopfen in das Haus von Sebak hinein und schrie dabei laut, Das duftet aber hier. Gut das ich so großen Hunger hab.
Doch Sebak war nicht da. Nur aus der Küche hörte man Geräusche.
Friesenhammer ging direkt in die Küche und dachte noch, so eine leckere Schafskeule mit Kräutern wäre jetzt genau das richtige für meinen hungrigen Magen. Doch als er in die Küche kam, war da nicht Sebak sondern ein blutjunges und blasses Mädel das Friesenhammer schüchtern anschaute.
Wer seid ihr? Ich hoffe Ihr habt nicht den alten Sebak in die Röhre geschoben? Der ist nämlich nicht genießbar. Außerdem würde der nicht so gut riechen. Friesenhammer grinste die ihn fremde Dirn an und wartete auf eine Reaktion


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Letzte Änderung: 2010/08/26 23:06 von Hämmerchen.
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste      27.08.2010 13:25:58 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Flinken Schrittes huschte Venus in die Küche im hinteren Teil des Langhauses, dort brannte immer ein Feuer in der gemauerten Feuerstelle über der die Kessel hingen. Von den anderen Mägden war nirgends etwas zu sehen und so überlegte sie kurz und band ihre blonde Haarpracht zurück. Sie stellte einen großen Kessel über das Feuer und fing an Möhren und Rüben zu schneiden. Schon nach kurzer Zeit zeichnete sich eine feine Rote auf ihren Wangen ab denn gerade in der Nähe des Feuers war es brütend heiß. Sie schnitt noch Hammel in den Topf und tat Wasser aus dem tönernen Krug dazu ehe sie in den kleinen Garten hinter dem Haus ging und ein wenig Bohnenkraut pflückte, gerade als sie wieder in die Küche trat hörte sie einen Mann rufen. Da sie sicher war das es sie nicht anging beachtete sie den Krieger nicht und hackte das Kraut, doch plötzlich stand er vor ihr. Ein kleiner kräftiger Krieger mit Oberarmen die sie nicht umfassen konnte und einem kugelrunden Bauch. Schüchtern sah sie ihn an und senkte scheu ihren Blick. Ein herrlicher Duft stieg aus dem Kessel auf und sie blickte mit ihren Meergrauen Augen immer noch auf ihre Sandalen als sie ihm Antwortete „ich bin Venus, Herr“ sie wusste nicht ganz was sie auf seine Fragen Antworten sollte und entschied sich für ein leises „nein nur Hammeleintopf mit Bohnenkraut, Herr...“ sein Grinsen trieb ihr die Schamröte ins Gesicht ...
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste      27.08.2010 18:54:27 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Dann lasst mich mal probieren. Friesenhammer klaute Venus den Löffel und schob ohne sie weiter zu beachten zur Seite. Geh aus dem Weg Mädchen. Du stehst zwischen mir und meiner Nahrung. Da sollte sich niemand aufhalten, der bei klarem Verstand ist.
Friesenhammer tunkte voller Vorfreude den großen Holzlöffel in den noch größeren Topf und kostete dann vom Eintopf.
Er schaute angewidert zu Venus grunzte dabei leicht und spuckte die Suppe im hohen Bogen aus. Hättest du dummes Ding nicht sagen können, dass die Suppe wie Pferdemist schmeckt? Friesenhammer warf Ihr den Holzlöffel vor die Füße und schaute Venus grimmig an….


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Re:Das Leben an der Friesischen Küste      28.08.2010 11:00:54 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Ihre Wangen waren immer noch gerötet als der starke Krieger sie wegschob, Venus merkte die Bärenkräfte die in ihm steckten. Sie selbst hatte den Eintopf noch nicht probiert, denn lange köchelte er noch nicht also war sie sich auch nicht bewusst das der Inhalt des Kessels grässlich schmeckte. Der Krieger spuckte alles in hohen Bogen aus und sah sie grimmig an. Tränen sammelten sich in ihren Meergrünen Augen und sie warf sich auf die Knie, Strähnen ihres blonden Haares lösten sich aus ihrer Frisur „oh Herr bitte bitte bestraft mich nicht, und sagt es nicht der alten Vettel ... bitte Herr“
als er sie immer noch grimmig an sah sank ihr Herz, er würde sie bestimmt verraten und dann hätte sie wieder die Rute zu befürchten. Sie hatte das Gefühl die Weidenrute schon jetzt auf ihrer Haut zu spüren, zu spüren wie die noch nicht verheilten Wunden von der letzten Bestrafung aufbrachen. Hässliche wirklich hässliche Narben würde das geben, so würde sie keinen Krieger finden, sie konnte nun die Tränen nicht zurück halten und weinte hemmungslos „bitte Herr, ich tue auch alles was ihr wollt nur verratet es nicht...“ Die vielen Tränen rannen ihr über die geröteten Wangen und verebbten in ihrem Dekolleté...
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste      28.08.2010 14:32:31 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Friesenhammer griff ihr mit der Hand unter ihr Kinn und wischte mit der anderen Hand Ihre Tränen von der Wange. Ist ja gut, so schlimm war die Suppe nun auch wieder nicht. Aber nun ist mir klar warum der Dünnarm so verhungert aussieht. Friesenhammer lachte laut.
Wie ist dein Name Mädchen. Dabei zog es Friesenhammers Blick wie automatisch in den Ausschnitt der jungen Dirn, die weiter vor ihm kniete.


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Re:Das Leben an der Friesischen Küste      29.08.2010 17:55:20 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Seine Hand fühlte sich rau, aber gut an auf ihrer blassen weichen Haut. Bei seinen Worten versiegten ihre Tränen „Herr, die Suppe ist auch noch nicht fertig, ich hoffe sie wird noch“ sie sah ihn hoffnungsvoll an „ihr werdet es der alten Vettel nicht verraten ? ich bin leider so eine schlechte Köchin...“ sie merkte nicht das sein Blick auf ihrem Ausschnitt lag, sonst wäre sie noch röter angelaufen und sie sagte arglos „ich bin Venus, mein Herr, Magd im Hause Sebak´s...“ Zweifel kamen in ihr auf „ich tue alles was ihr mögt aber, bitte sagt es nicht, die Rute tut doch so weh...“ Sie blickte ihn von unten an und wieder füllten Tränen ihre Meergrauen Augen ...
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste      29.08.2010 19:37:51 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Was bist du Weib ? Bist du eine Sklavin oder bist du eine Friesin ?
Wie ist dein Name ?


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Re:Das Leben an der Friesischen Küste      29.08.2010 19:49:34 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Der große Krieger lenkte von ihrer Frage ab und fragte sie selbst etwas, es war ihr wohl noch ein wenig Aufschub vergönnt. Als er sie fragte ob sie eine Sklavin war schüttelte sie heftig mit dem Kopf "nein Herr, ich bin keine Sklavin, ich komme von einem Bauernhof an der Küste, mein Vater ist ein stolzer friesischer Krieger und meine Brüder auch, ich bin das einzige Mädchen und so hat er mich hier her geschickt." sie hoffte das sie richtig geantwortet hatte und so blickten ihre Augen erwartungsvoll zu ihm...
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Letzte Änderung: 2010/08/29 19:50 von .
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste      29.08.2010 19:55:08 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Friesenhammer haute ihr mit der rechten Hand auf die Wange. Niemals soll ein Friese niederknien. Auch nicht vor einen anderen Friesen. Friesenhammer packte Venus am Kleidkragen und zog sie nach oben. Er sah die Angst in Ihren Augen. Jugend und Anmut sind keine Entschuldigung. Schon hatte sie eine 2. Watschn sitzen. Ihr seid eine Friesin also benehmt Euch auch so. Lernt Euch eurer Haut zu wehren.
Er packte sie am Arm und zog sie aus dem Haus raus. Widerwillig folgte Sie.
Vor dem Haus angekommen drückte Friesenhammer ihr einen Holzspeer in die Hand. Friesenhammer nahm seinen Holzspeer in die linke Hand und schlug ihr mit wucht gegen das linke Bein. Los wehrt Euch, oder muss ich Euch erst sämtliche Knochen brechen?


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