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Re:Das Leben an der Friesischen Küste 30.08.2010 18:26:12 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Die Angst weichte Zorn, sie hatte den Krieger nicht gebeten die Suppe zu probieren denn sie war noch nicht fertig und die Suppe schmeckte nach längerem Kochen bestimmt besser. Sie funkelte ihn an und er schlug ihr ins Gesicht zu ihrem Verwundern zog er sie hinaus und gab ihr einen Speer. Venus brachte nur ein mühsames "nein... " hervor ehe sie schon angriff, sie traf ihn ein zweimal im ganzen Kampf aber er sie um so öfter, es waren zu ihrem Glück nur stumpfe Übungsspeere aber alle seine Schläge schmerzten furchtbar.
Am Ende des Kampfes lag sie im Dreck vor dem Haus, der Krieger hatte so gut wie nichts abbekommen. Erst jetzt bemerkte die junge Frau das ihre Tunika am Ausschnitt ein kleines Stück aufgerissen war und weit, weit mehr Aussicht gab als sie sollte und züchtig gewesen wäre. Sie stand aus dem Schlamm auf, die Tunika war schlamm bespirtzt und sie bedeckte mit ihrem linken Arm die Brust. Er starrte ungeniert hin, sie gab dem großen Krieger eine Watsche so fest sie nur konnte. Obwohl ihr Vater sie gelehrt hatte mit dem Speer umzugehen hatte sie nie eine Chance gegen ihn gehabt und so sah sie ihn wütend an...
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Letzte Änderung: 2010/08/30 18:27 von .
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste 30.08.2010 19:30:22 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Friesenhammer strich sich grinsend über seine Wange auf die Venus gerade geschlagen hatte. Dabei bewegte er seinen Kiefer der ihm doch leicht weh tat. Friesenhammer zog seinen Umhang aus und legte ihn Venus um. Ich habe dich falsch eingeschätzt. Aus dir kann doch noch eine echte Friesin werden. Das Kochen überlassen wir den Sklaven. Du solltest Dich lieber für den nächsten Raubzug rüsten. Dünnarm soll sich eine Sklavin suchen für so niedere Arbeiten. Ein Friese ist zum kämpfen geboren und nicht zum putzen und kochen.
Warum den Esel prügeln, wenn wir auch seinen Herrn erschlagen können?
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste 31.08.2010 21:17:41 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Die junge Magd war immer noch wütend, alles tat ihr weh doch sie war über den Mantel froh „das sagt ihr so leicht, aber meine Eltern haben mich hier her gebracht.“ Sie sah an sich herab und wurde noch wütender, ihre Wangen waren gerötet und die Meergrauen Augen blickten ihn an „ihr schuldet mir eine Tunika... das war die einzige die ich hatte und nun bedeckt sie nicht mal mehr, meine Brust“ als er grinste scheuerte sie ihm noch eine „was euch bestimmt gefällt...“ sie lies den schweren Mantel in den Schlamm gleiten, blitzschnell hob sie den Speer und haute so fest sie konnte zu. Der große Krieger wankte und fiel in den Schlamm und sie ergriff die Flucht in Richtung Waldrand. Irgendwie gefiel ihr der Krieger, er war nicht groß aber er strahlte etwas aus und Muskeln hatte er die sie nicht umfassen konnte. Der starke Krieger zog sie an...
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste 01.09.2010 20:33:27 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Was für ein Weib, dachte Friesenhammer.
Er rappelte sich auf und rief: Warte!
Wir stechen schon Morgen früh in See. Unser Erster hat die Krieger sammeln lassen. Wir werden zu einem Raubzug aufbrechen. Sicher ist noch ein Platz für Dich frei. Wir werden reiche Beute machen. Sicher wird auch ein tolles Kleid dabei sein.
Ich werde auf Dich Acht geben.
Friesenhammer streckte seinen Arm nach vorne und wartete auf eine Antwort.
Warum den Esel prügeln, wenn wir auch seinen Herrn erschlagen können?
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste 02.09.2010 23:27:04 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Venus hörte ihn nicht und rannte so schnell sie konnte in Richtung Waldrand, doch nach ein paar hundert Metern stolperte sie und fiel hin, der Riss in der grünen Tunika wurde größer und immer mehr von ihrem Leib war zu sehen. Schnell rappelte sie sich wieder auf und rannte gen Wald, sie warf einen Blick über ihre Schulter, der starke Krieger würde sie einholen. Sie strengte sich an und versuchte so schnell zu rennen wie sie nur konnte, doch ein Mann war immer schneller. Venus hatte den Wald erreicht, sie wollte zu ihrer Lieblingsstelle im Wald der heißen Quelle, dort würde sie sich erstmal den Schlamm und das Blut abwaschen und ein wenig entspannen. Wieder warf sie einen Blick über ihre Schulter ... der Krieger verfolgte sie immer noch... Als sie die Quelle sah war er schon dicht aufgeschlossen und sie beschloss langsamer zu werden und ihn wütend anzufunkeln.
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste 03.09.2010 10:36:33 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Friesenhammer lief Ihr nach. Auf halben Wege ertönte auf einmal das Horn zum sammeln. Die Friesen würden in die Schlacht ziehen. Friesenhammer überlegte noch kurz ob er Venus weiter nachrennen sollte, doch er wollte auch auf keinen Fall die nächste Schlacht verpassen. So drehte er um und packte seine Sachen zusammen. Vielleicht würde er Venus auf dem Boot wieder sehen….
Warum den Esel prügeln, wenn wir auch seinen Herrn erschlagen können?
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Letzte Änderung: 2010/09/03 10:37 von Hämmerchen.
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Re:Das Leben an der Friesischen Küste 08.09.2010 08:03:21 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Venus konnte es nicht fassen. So viel war plötzlich in ihrem Leben passiert und nur so wenige Monde waren vergangen. Sie wusste noch genau wie sie mit einer vollkommen zerrissenen Tunika, die nicht mal mehr ihr Brust bedeckte in den Wald gerannt war und bis zum Abend ausgeharrt hatte, die Worte des Kriegers hatten ihr die ganze Zeit in ihrem Kopf gehallt, und sie fasste ihre Entschlüsse. Kriegerin wollte sie werden und nun war sie kaum mehr davon entfernt. Sie war dem Krieger gefolgt und hatte sich dem Heer angeschlossen das nun mit Schiffen in ein fernes Land gezogen war. Venus ging durch das Zeltlager des Heeres, wie schon seit Tagen war sie auf der Suche nach dem Krieger den sie nicht mehr Vergessen konnte und der verschwunden war. Die neue weiße Tunika schmeichelte ihrer blonden Mähne, das Schild und ihren hölzernen Speer hatte sie im Zelt gelassen. Die junge Frau blickte gen Himmel und hoffte das die Götter ihr dabei halfen. Ihre Scheuheit legte sie mit der Zeit und den Rauen Sitten im Heer immer mehr ab. Bei der Schlacht vor wenigen Tagen war die junge Dame noch nicht dabei gewesen, man hatte sie nicht gelassen, doch bei der nächsten Schlacht wollte sie unbedingt dabei sein...
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