|
Venus konnte sich an keinen Zeitpunkt in ihrem bis jetzt recht ereignislosen Leben erinnern bei dem sie nicht hart arbeiten musste. Zuerst auf dem Bauernhof ihrer Eltern der idyllisch gelegen an einem kleinen Wald und Bach war und nun im Haushalt des angesehnen Beraters Sebak in dem sie als Magd diente. Wie jeden Tag wurden ihr heute auch Aufgaben von der ältesten Magd diktiert, manchmal musste sie Wäsche am Fluss waschen, manchmal in der Küche helfen oder so wie heute Beeren, Pilze und Kräuter im Wald sammeln. Die junge Magd nahm sich einen Weidenkorb und verließ das Langhaus des Beraters in Richtung Wald, sie musste sich beeilen und keineswegs mit zu wenig Pilzen, die das Gelage der hohen Herrschaften heute bereichern sollten, wieder zu kommen. Sie konnte sich vorstellen wie schnell die alte Vettel wieder die Weidenrute in der Hand haben würde um sie mit dieser zu bestrafen. Erst letzte Woche hat sie diese schmerzhafte Strafe über sich ergehen lassen müssen. Heimlich hatte die junge Magd am Honigtopf genascht und war erwischt worden. Die alte Vettel hatte ihr befohlen die grüne Tunika auszuziehen die sie immer anhatte und sich an die Wand zu stellen... dann hatte sie von der gefürchteten Weidenrute gebrauch gemacht... noch heute brannten die feuerroten Striemen auf der sonst lilienweißen Haut. Doch heute waren ihr die Götter hold sie fand viele Pilze von denen sie wusste das sie nicht gifitg waren und das Weidenkörbchen war schnell gefüllt, ein gutes hatte die Sammlerei im Wald, war der Korb schnell gefüllt so wie heute konnte sie kurz an ihren Lieblingsplatz huschen der mitten im Wald an einer kleinen warmen Quelle lag und baden gehen. Sie erreichte die Quelle zügig und fing an sich zu entkleiden, Venus zog die grüne Knielange Tunika über den Kopf und legte sie ins Moos, auch die leichten und etwas zerschlissenen Sandalen streifte sie ab. Ihr blondes Haar lies sie offen und die Strähnen vielen ihr auf die Schultern und umschmeichelten ihre Brüste. Die Quelle war angenehm warm aber nicht heiß doch schon bald merkte sie wie die Hitze ihr zu Kopf stieg und sie verließ mit geröteten Wangen das Bassin. Schnell zog sie die grüne Tunika wieder an und schnürte die Sandalen, ein leises „puh...“ entfuhr ihr als sie sich auf den Weg zum Langhaus machte. Dort angekommen lieferte sie die Pilze ab und wurde zugleich zum Küchendienst geschickt, ein Gelage musste vorbereitet werden denn ein großer Krieger würde heute den Berater besuchen...
|