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Vorsichtig kletterte sie mit Kelyra den rutschigen Abhang runter. Sie war abgestiegen um dem Pferd den Abstieg auf dem steinigen Schleichweg leichter zu machen. Selbst war sie schon ein paar Mal ausgerutscht und hingefallen, war sie doch solch eine Gegend nicht gewohnt. Raik saß unterdessen, auf einem Baum ganz in der Nähe, und beobachtete vergnügt wie beide mit dem Gleichgewicht kämpften.
Auf einer kleinen Ebene machten sie dann kurz Rast, und wärend Kelyra graßte, entdeckte Cearis weit unten im Tal, das Heer der Nenzen, das sich ganz langsam seiner Hauptstadt näherte.
Ihr Herz fing vor Freude und Nervösität ganz schnell zu schlagen an. Aber auch etwas Angst mischte sich dazu. Was war, wenn er nicht dabei war? Wenn sie nun feststellen musste das ihm was schreckliches zugestoßen war?
Raik schien zu merken was sie dachte, flog zu ihr, setzte sich auf ihre Schulter und zupfte ihr tröstend im Haar.
Sie lächelte den Raben an; der sogleich wieder davon flog und Platz auf einem naheliegendem Baum nahm, um zu beobachten wie Cearis ihre Sachen packte und sich wieder mit Kelyra dem Abstieg widmete.
Mögest Du arm an Unglück sein, und reich an Segen, langsam darin, Dir Feinde zu machen, und schnell bei der Freundschaft. Doch ob reich oder arm, schnell oder langsam, mögest Du von diesem Tag an nichts als Glück kennen.
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