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Die Sklavin lag halb auf Raziel und ließ sich von ihm mit Trauben füttern, während er dem Sufeten zuhörte und bedächtig nickte, als er von dem Tag im Rat und den Diskussionen erzählte. Sein interessierter Gesichtsausdruck verwandelte sich schließlich in ein Lächeln und er nickte nachdrücklich.
Ich bin dir zu großem Dank verpflichtet, Abu Dun, nicht nur, wegen der Sklavin, die mir jeden Wunsch erfüllt, oder wegen deiner Gastfreundschaft, sondern ich bin dir zu Dank verpflichtet, dass du dich so dafür einsetzt, dass der Handel wieder florieren und unsere Reiche in Frieden leben können. Ich bin mit allen Punkten einverstanden und hoffe, dass uns dies allen zum Vorteil gereicht.
Glücklich, dieses dunkle Kapitel in der Geschichte seiner Nation nun mit einem solch guten Ausgang beschließen zu können hob der junge Pharao den Weinkelch und trank mit dem Sufeten Karthagos auf den Frieden und die Vereinbarungen, die sie getroffen hatten. Der restliche Abend stand ganz im Zeichen des Feierns und des Entspannens, so schauten sich Abu und Raziel eine weitere Tanzeinlage der schönen Sklavin an und gingen erneut durch den prächtigen Garten des Sufeten um sich die Beine zu vertreten, bevor sie sich zu Bett begaben.
Am nächsten Morgen erwartete Abu Dun Raziel beim Frühstück und ohne große Zeremonie reichten sie sich nach dem gemeinsamen Essen die Hände und verabschiedeten sich, denn das Schiff, das Raziel über das Mittelmeer wieder nach Osten bringen sollte, wartete bereits auf den gut zahlenden Passagier. Gemeinsam ritten die beiden einstig erbitterten Feinde zum Hafen, wo Abu Dun die Abreise des Pharaos abwartete, bevor er sich wieder den Geschäften seiner Heimat widmete.
An Bord des Schiffes setzte sich hingegen Raziel zu seinem Bruder und lächelte...
Nächster Halt: Das römische Heerlager auf Malta...
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