Die Boten eilten zwischen den verschiedensten Posten Griechenlands, ob freie Polis oder im Herrschaftsgebiet des griechischen Königs Ioannis, doch alle sprachen vom gleichen Umstand - Epirus, Arkanania und Sterea sind gefallen, Frauen, Kinder und Männer versklavt oder wenn sie sich weigerten getötet.
Der Basileos blickte seine Berater und seinen Hauptmann der Leibgarde Athelon mit sorgenvollen Blick an. Es herrschte eine bedrückte Stimmung, dass so viele Griechen dem ehemaligen Kinde Rom zum Opfer fielen. Griechenland kam nicht zur Ruhe, der Krieg gegen die Thraker und jetzt noch der Krieg gegen die Römer.
Ioannis wandte sich an einen der Berater:
"So hatte ich mir meine Herrschaft nicht vorgestellt, die ständigen Kriege, die ständige Habgier der anderen Völker, ob nun ebenbürtig oder nicht. Gier beherrscht das Tagesgeschäft dieser teils unkultivierten Barbaren. Gibt es Nachricht von Kineas aus Rom?"
Der Berater Themistokles sah den jungen König sorgenvoll an, war dieser doch Gelehrter, Diplomat und ein für sein junges Alter doch weiser Herrscher und sprach in sanften Worten:
"Mein König, es ist noch nichts weiter bekannt von Kineas, jedoch übersandte er uns eine Botschaft in der geschrieben stand, dass Rom ein zweites Heer gen Griechenland zu schicken gedenkt. Allerdings haben wir Möglichkeiten wie wir dieses junge und machthungrige Volk aus Griechenland drängen könnten. Unsere Schatullen wären soweit gefüllt Söldner in anderen Regionen anzuheuern."
Ioannis überlegte kurz und blickte vor allem zu den Strategen, ob sie dem zustimmten oder ablehnend gegenüber standen. Erst zögerlich, dann doch energisch der Lage einschätzend zustimmend.
"Nun, Themistokles, dann schicke nach Söldnern, welche unter dem Banner Griechenlands zu kämpfen gedenken."
Themistokles verlies mit einer leichten Verbeugung das Atrium und begab sich zum einem der Schreiber in der Bibliothek und lies folgendes aufsetzen.
QUOTE:
Kriegsherren des Ares,
es werden eure Dienste zum Wohle des Friedens im Balkan und Griechenlands benötigt. Ares, der höchste Gott des Krieges fordert euren Schwertarm, euer Blut und euren Mut, auf das die Feinde unserer Heimat sich dem Zorn des Kriegsgottes unterwerfen mögen oder den Tod finden.
Ein jeder welcher sich dessen Annehmen möchte, die Feinde der hellenischen Welt zurückzuschlagen, wird sich Ruhm und Gold verdienen auf das sein Name in den Legenden mit Herakles und Perseus genannt werde.
So mögen die Götter ihr Wohlwollen auf die lenken, welche bereit sind unter der Standarde Griechenlands zu kämpfen bereit sind.
Themistokles von Athen
Berater des Basileos Griechenlands
Führer der Eupatridenpartei
"Entsende dies an alle Söldnertruppen"
Ein weiteres Schreiben wurde an Illyrien versandt:
QUOTE:
Berater Vukasin,
gegrüsst seist du, dein Herr und dein Volk,
uns sind die Geschichten, um die illyrischen Kämpfer wohl bewusst und schätzen diese hoch, daher entbiete ich dir, werter Vukasin, die Möglichkeit die Kampfstärke der illyrischen Verbände an den Römern zu erproben. Dies wird natürlich keineswegs dein Schaden sein, mögen sich dein Ruhm sowie deiner Söldner und deines Herren mehren ähnlich deines Silbersäckchens.
Parallel entsenden ich dir den offiziellen Aufruf der Kriegsherren und die darin beschriebenen Vergütungen.
Möge Ares euch den Schwertarm stärken.
Themistokles von Athen
Berater des Basileos Griechenlands
Führer der Eupatridenpartei