Eigentlich war der Angriff auf das Feld der Uralier ja anders gedacht, sollte es doch eine kleine Revanche sein… murmelte Panthera grimmig vor sich hin. Diesen Widerstand hatte sie nicht erwartet, doch was solls, die Uralier waren gewarnt.
Ihre einzige Sorge war jetzt, dass die Truppen der Uralier ins Land der Fenni eindringen könnten, somit wäre wieder ein neuer Grenzkrieg in Gange. Leise seufzte sie, sie wünschte sich Ruhe, für sich und das Volk der Fenni. Sie rief Miguel und bat ihn, mit ihr zusammen ein Schreiben an den König der Uralier, Manas, aufzusetzen:
QUOTE:
Werter Manas,
wir haben Euer Land angegriffen, in der Hoffnung, Ihr würdet unsere Beweggründe und die Verärgerung verstehen. Wir wollten uns lediglich der Verzweiflung entledigen, dass Ihr uns nicht zur Seite gestanden habt, wobei ich zugeben muss, dass wir über eine solche Angelegenheit noch nie gesprochen haben. Mag sein, dass wir uns von Anfang an unsympathisch waren, aus welchen Gründen auch immer, denn wir haben ja auch gegenseitig unsere Turniere besucht.
Ich möchte Euch einen Vorschlag machen:
Was haltet ihr von einem Waffenstillstand für die nächste Zeit, wir werden Eure Felder nicht wieder betreten, doch auch Ihr haltet Euch bitte von den unseren fern, solange es vermeidbar ist. Jeder sollte dem Anderen melden, wenn er mit einem Heer kreuzen muss.
Gerne bin ich für weitere Vorschläge offen und erwarte Eure Antwort.
Es grüsst
Panthera, Regentin der Fenni
Sie gab Miguel den Auftrag, zwei schnelle Boten einzusetzen, den Ersten direkt an den König Manas, und den Zweiten zum Grafen des Feldes Mari, welches sie überfallen hatten.