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THEMA: Britains got Talent
 
Little Big Faxe

Gälen
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Re:Britains got Talent      28.06.2011 16:31:19 --- 11 Monate her  
Big Faxe und sein Vertrauter Rhotgar waren losgezogen um sich das Heerlager der Teutonen anzuschauen. Es schien so als währen die Teutonen in ähnlich großer Zahl erschienen, so das es eine ausgeglichene Schlacht werden würde.
Als sie ins Lager der vereinigten Völker der Pikten, Briten und Gälen zurückkehrten hörten sie wie jemand eine feurige Ansprache hielt. Als Big Faxe näher trat erkannte er Mac Gaillimh der gerade endete. Die Menge tobte und ging dann auseinander. Big Faxe ging zu seinem Zelt und setzte sich ans Feuer. Rhotgar hatte unterwegs einen Fasan erlegt den er nun über dem Feuer zubereitete.
Sie unterhielten sich über die bevorstehende Schlacht und genehmigten sich einen Whisky.
Nachdem sie gegessen hatten begaben sie sich zur Ruhe.


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Sydney Mac Sam

Gälen
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Re:Britains got Talent      30.06.2011 18:29:49 --- 10 Monate, 4 Wochen her  
Der Himmel war bedeckt während Pfeile durch die Luft zischten und sich in die Schilde bohrten die zum Schutz über die Köpfe gehoben wurden. Immer noch war der Lärmpegel gewaltig durch die Schreie der Sterbenten oder der gegnerischen Krieger die aufeinander trafen.

Das war sie also die Entscheidungsschlacht gegen die Teutonen. Zum ersten mal standen die Gälen, Briten und Pikten gemeinsam auf dem Schlachtfeld. Seite an Seite um ihre Heimat zu vertreten. Man sah wie die verschiedenen Fahnen auf dem Schlachtfeld im Wind wehten.
Alle hatten sie den gleichen Feind, die Teutonen. Ein Nordvolk das sich beschlossen hatte sich auch im Norden Feinde zumachen.
Sydney schaute sich das Gefecht noch aus der Ferne an. Die Teutonen waren anscheinend etwas in Überzahl weil sie die Bauern dieses Gebietes auf ihrer Seite hatten. Orik schaute schlecht gelaunt auf das Schlachtfeld:“ Was ist deine Meinung dazu ?“
Sydney schüttelte leicht den Kopf unter seiner Kapuze:“ Schau dich um so viele junge Krieger auf unserer Seite die noch ihren Weg gehen müssen. Dazu noch die Pikten und Briten, Völker die grade wieder zur alten Stärke finden. Eins muss man den Teutonen leider lassen, die Erfahrung haben sie auf ihrer Seite.“ Orik lachte abschätzend:“ Klingt nach ziemlich vielen Ausreden.“

Sydney setzte nun seinen Helm auf:“ Das ist die Wahrheit Orik und Ausreden brauchen wir nicht wir sind doch hier und stellen uns, unseren Kampf.“ Orik zog seine Sparta:“ Das letzte was ich will ist Mitleid und selbst wenn wir diese Schlacht verlieren ist diese Geschichte noch lange nicht vorbei. Nun fängt ein neues Kapitel an und dazu gehören die Teutonen die ab jetzt auch im Norden ihre Feinde haben. Niemand wir ungestraft unserer Heimat und unseren Kameraden Unrecht antun ohne dafür zu bezahlen.“
Sydney nickte:“ Für die grüne Insel bis in den Tod.“ Kurz darauf gaben sie beide ihren Pferden die Sporen und preschten auf das Schlachtfeld zu.“ Sydney und Orik waren kurz darauf an der Seite der Briten. Schnell halfen sie ihnen ihre Linie zuhalten.
Sydney werte einen teutonischen Speer ab und sprang schließlich von seinem Pferd. Nicht weit weg von sich sah er die jungen Briten die Adan und Cerdic von denen er schon einiges gehört hatte. Kurz half er ihnen indem er ihnen mit seinem Schild kurz Deckung gab als ein paar Pfeile am Himmel auftauchten. Man merkte bereits das der weiche Erdboden Blut durchtränkt war. Sydney werte bereits wieder eine fremde Klinge ab und versuchte verbissen den Besitzer tödlich zutreffen. Aber der Teutone verstand sich zuwehren und konterte seiner versuche geschickt ab.
Sekunden, Minuten, gefühlte Stunden verstrichen. Schweiß lief Sydney übers Gesicht und es wurde immer schwerer die Linie zuhalten. Die Teutonen drängten sie immer weiter zurück. Immer mehr junge Krieger die bis zum Tod für ihre Heimat kämpften verloren ihr Leben. Die Linie bekam immer mehr Lücken was den Teutonen natürlich entgegen kam.

Als die Wolkendecke kurz aufklarte ertönten die gälischen, britischen, piktischen Hörner und gaben das Zeichen zum Rückzug.



Sydney rammte sein Schild in den weichen Boden wie viele andere Krieger und bildeten so kurz einen art Verteidigungswall der die Teutonen zurückhielt. In der Zeit gab man den Rest der Heere die Möglichkeit sich zurückzuziehen.
Erst jetzt bemerkte Sydney das Orik neben ihm sein Schild in den Boden gerammt hatte:“ Diesen verdammten Teutonen würde ich diesen Sieg nie zugestehen.“ Sydney lachte schwer atmend:“ Sei froh das du noch am Leben bist.“ Orik brummelte etwas in seinen langen Bart und zog dann missbilligend sein Schild aus dem Boden als ein weiteres Signal ertönte.

Schon bald hatten sie das Schlachtfeld hinter sich gelassen und schauten in die Ferne. Orik spukte einen blutigen Klumpen auf den Boden:“ Wie wird es weiter gehen ?“ Sydney wischte sich über sein verdrecktes Gesicht unter seiner schwarzen Kapuze:“ Wir werden sehen Orik, wir werden sehen…


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Letzte Änderung: 2011/06/30 18:31 von Sydney Mac Sam.
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Sydney Mac Sam

Gälen
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Re:Britains got Talent      03.07.2011 17:40:58 --- 10 Monate, 3 Wochen her  
Die Schiffe der Gälen, Pikten und Briten hoben und sengten sich über den Wellen während sie sich alle wieder ihrer Heimat nährten. Man musste zugeben das die Stimmung schon mal besser gewesen war und man hatte doch noch einige Verwundete die man auf Schiffen mal allem versorgte.

Sydney schaute wie immer fast wenn er auf dem Meer war in die Ferne und wartete darauf das seine geliebte Heimat am Horizont auftauchte was aber natürlich noch einige Tage dauern würde. Orik spukte neben ihm kurz über die Reling:" Erfolg sieht anders aus, was ?"
Sydney musste unfreiwillig lächeln:" So schön es auch währe man kann nicht immer Erfolg haben. Die Gälen haben schon einen langen Weg hinter sich und wenn ich mir unseren Weg mal so anschaue gab es immer mal wieder Rückschläge nicht war ?"

Orik nickte leicht:" Der gute alte Karthager Kerker was ?" Sydney lachte:" Zum Beispiel, aber eins sage ich dir, solange solche Deppen wie wir auf der gälischen Seite stehen können die Gälen so viele Niederlagen bekommen wie sie wollen. Wir sind treu Orik und solange wir unsere Heimat noch lieben werden wir auch unseren Weg weitergehen egal was kommt. Das einzige was uns besiegen kann hat uns schon die Vergangenheit gezeigt, ist wenn uns untereinander angreifen. Der innere Kern ist wichtig und mehr auch nicht." Orik lächelte nun kurz unter seinem langen zerzausten Bart:" Nach deiner Meinung sind also deine Freunde am wichtigsten die für dich und ihre Heimat sterben würden ?"
Sydney nickte wieder:" Genau so ist es, alles andere ist unwichtig Orik." Orik schüttelte leicht den Kopf:" Ich denke aber den Pikten und Briten hätte ein Sieg gut getan." Sydeny lehnte sich an der Reling an und verschränkte die Arme vor seinem Oberkörper:" Wer bei einer Niederlage noch zusammenhält ist auch ein Sieger wie ich finde, von daher kommt es drauf an wie man das sieht." Orik lachte:" Wahrscheinlich sollten wir ihnen lieber etwas mehr Whiskey geben damit sie es schnell vergessen."

Sydney schmunzelte:" Auch eine Möglichkeit."


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Letzte Änderung: 2011/07/03 17:41 von Sydney Mac Sam.
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Cerdic

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Re:Britains got Talent      05.07.2011 03:17:09 --- 10 Monate, 3 Wochen her  
Die Stimmung war bedrückend gewesen auf dem Schiff, viele Freunde hatten sie den Weg in die Anderswelt gehen sehen, Cerdic selbst trauerte um Aiven, seinen Leibgardisten und Freund und es gab keinen Krieger auf dem Schiff der Briten, der nicht mindestens eine ernsthafte Verwundung hatte. Er war noch im Ansturm von einem Peil getroffen worden und im Geplänkel vor der Schlacht sah er sich und die britischen Krieger mit einem Male von Teutonen umringt. Hätten sie die Gälen nicht herausgehauen, nicht einer hätte das Schlachtfeld wieder verlassen. Doch an der letztendlichen Niederlage konnten auch sie und die Pikten nichts ausrichten.

Nach und nach aber besserte sich die Gesundheit der Krieger und ihre Laune erholte sich mit ihr. Ja, man hatte eine Niederlage hinnehmen müssen, doch man konnte ihr mit Stolz in die häßliche Fratze blicken. War man doch der Herausforderung mutig entgegen getreten und hatte tapfer gekämpft. Doch viel wichtiger war, das Band der Freundschaft war neu geschmiedet worden, breiter und härter denn je zuvor. Die Völker der Inseln hatten bewiesen, dass sie keiner Schlacht auswichen und keinen Gegner fürchteten. Als die Landspitze von Cornwall in Sicht kam, verabschiedete man sich überschwänglich von alten und von neuen Freunden.

Nun, in der heimatlichen Burg, trieb Cerdic die Krieger nur um so härter im Training an. Die Lehren der Vergangenheit mögen niemals vergessen werden, doch als er den jungen Männern bei ihren Übungen zusah, wusste er auch: Wir sind die Zukunft.
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Cerdic

Briten
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Re:Britains got Talent      28.07.2011 00:49:09 --- 10 Monate her  
Die Luft wäre angenehm gewesen, die Sonne schien und die Natur hatte sich heraus geputzt, um einen milden Sommer anzukündigen, der eine gute Ernte versprach. Von draußen hörte man schwach den Lärm, den die Krieger machten. Man bereitete den Aufbruch zu den Spielen der Pikten vor. Doch Cerdic saß in der Burg neben dem Sitz des Regenten und grübelte. Weit über ein Jahr war es jetzt her, dass Domnall sie verlassen hatte, aufgebrochen in fremde Gestade und keine Nachricht bislang. Sicherlich, es war gut gegangen bis heute - sehr gut sogar. Neue Krieger waren hinzu gekommen und hatten sich glänzend in den wilden Haufen eingefügt. Rosha Sturmschwinge entwickelte sich prächtig und Cerdic überlegte, Berater Adan nicht vorzuschlagen, ihm höhere Aufgaben zu überantworten. Kriegerin Katja, eine äußerst hübsche aber auch zähe Kämpferin, hatte sogleich den Briten die Köpfe verdreht, doch war es Wulff, dem es gelang, ihr Herz zu erobern und die Bänder um ihrer beider Handgelenke zu legen. Nun vielleicht war es auch umgekehrt. Bald würde man Wiedersehen feiern mit alten Freunden, es bestand also jeder Grund, gut gelaunt zu sein.

Und dennoch war Cerdic rastlos und sein Geist kam nicht zur Ruhe. Immer wieder drehten sich seine Gedanken um das plötzliche Verschwinden des Regenten und Myrddins. Myrddin - häufig hatte er mit Adan schon über den alten Mann gesprochen. So unbeschreiblich groß schien sein Einfluss auf den Regenten zu sein und doch blieb er ein Mysterium. Zwar beschworen alle ebenso wie Cerdic selbst, ihn bereits gesehen zu haben, den alten Mann an Domnalls Seite mit seinem merkwürdig geschwungenen Stock und Adan wurde nicht müde zu behaupten, er habe sogar mit ihm gesprochen, in der Nacht als unser Regent uns verließ, doch darauf zu Sprechen gekommen, konnte ihn doch keiner wirklich beschreiben. Hatte er nun graues Haar, oder war es gar weiss, trug er einen Bart... Er wurde von Adan in seinen Gedanken unterbrochen, der aufgeregt in die Burg stürmte. Cerdic! rief er, Nachricht von Domnall! Sie wurde eben von einem Boten überbracht und sie ist auch an dich gerichtet. Er grinste über das ganze Gesicht, als er ihm das Leder übergab. Es musste augenscheinlich eine lange Reise hinter sich gehabt haben. Sofort erkannte Cerdic an den sauber gesetzten Keilen, dass es sich nur um Myrddins Arbeit handeln konnte, abgeschlossen von dem Zeichen des Domnall of Tynwald. Seine Augen vergrößerten sich mit jedem Wort. Domnall hatte ihn aus der Ferne zum Berater für innere Angelegenheiten ernannt, doch wichtiger noch, er kündigte seine Rückkehr an. Endlich!

Adan und er traten aus der Burg und versammelten die Krieger. Nachdem Adan den Briten Cerdics neue Position mitgeteilt hatte, war es nun am ihm zu sprechen. Krieger Britanniens! Unser Regent befindet sich auf dem Heimweg. Ein ungestümer Jubel brach aus und nur schwer konnte sich Cerdic neues Gehör verschaffen. Es steht nicht geschrieben, wo und wann er zu uns zurückkehren wird, doch wie ich ihn kenne, wird er uns finden, egal, wo wir sind. Deshalb werden wir der Einladung zu den Spielen unserer Freunde, der Pikten, Folge leisten und wie geplant im Morgengrauen aufbrechen. Lasst uns diese Spiele für Domnall bestreiten, dass wir mit stolzgeschwellter Brust vor ihn treten können. Auf Domnall, unseren Regenten! Auf Britannien und seine Freunde! Wenn ihr fertig seid mit den Vorbereitungen, werden wir feiern. Also an die Arbeit, ihr faules Pack, ich hab Durst! Lachend gingen die Frauen und Männer wieder ihren Beschäftigungen nach und Cerdic kam es so vor, als würden ihnen die Aufgaben nun noch leichter von der Hand gehen. Ach, die Luft war angenehm und die Sonne schien - nun auch in Cerdics Herzen.
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Cerdic

Briten
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Re:Britains got Talent      31.07.2011 21:47:32 --- 9 Monate, 3 Wochen her  
Als die Briten auf der Piktenburg ankamen, erlebten sie eine Überraschung. Zwar war Edingburgh eine belebte Stadt, doch es war ein geschäftiges Treiben, nicht die ausgelassene Heiterkeit, die üblicherweise große Spiele begleitete zumindest in Britannien. Nun waren die Pikten ein anderer Menschenschlag, doch auf der Burg angekommen, wurde ihnen, wenn auch überaus freundlich und mit dem größsten Bedauern, erklärt, dass das piktische Heer unterwegs in barbarischen Ländereien war und die Spiele nicht stattfinden würden.

Enttäuscht und verwirrt streifte Cerdic mit seinen Freunden durch die Stadt. In der nächsten Taverne kehrten sie ein und stellten die Geduld des Wirtes auf eine harte Probe, denn die Diskussionen um diese Reise wurden laut und energisch geführt, hatte sich doch bislange nichts von dem, was Adan und vor allem Cerdic vollmundig verkündet hatten, bewahrheitet. Wofür war man denn hierher gekommen? Keine Spiele lockerten den Alltag auf und von Domnall war weder auf der Burg, noch in der Stadt etwas zu hören oder zu sehen. Kurz bevor der Wirt die Wachen holen wollte, beschloss man doch lieber Richtung Hafen zu ziehen. Die Tavernen hier waren mehr nach dem Geschmack der Briten und die überwiegend weiblichen Schankhilfen durchaus nicht abgeneigt, die wilde Horde etwas näher kennen zu lernen. So verschwand hin und wieder der ein oder andere Krieger, doch wurde der Frust bis zum Morgengrauen hinuntergespült, so dass man lallend, lachend und torkelnd gemeinsam den Weg zurück ins Lager antreten konnte. Nun, man hatte vielleicht nicht den besten Eindruck bei den Pikten hinterlassen in jener Nacht, zumindest nicht bei allen, doch störte das in diesem Moment niemanden der Freunde.

Cerdic vermeinte sich gerade erst zur Ruhe gelegt zu haben, als eine laute, bestimmende und reichlich wütende Stimme ihn von draußen aus dem Schlaf riss. Sein Kopf drohte zu bersten, als er sich vom Lager erhob, doch als er aus dem Zelt schaute, war er schlagartig nüchtern.
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Domnall of Tynwald

Briten
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Re:Britains got Talent      01.08.2011 20:23:31 --- 9 Monate, 3 Wochen her  
Kaum war Domnall auf der Reise von den Samen zu seinem Stamm, hatte die besatzung festgestellt das die Vorräte nicht reichen würden. Nicht das sie zu wenig haben würden. Nein! Es war ein Schimmel auf den Vorräten. Dieser hatte die Reserven sehr dezimiert. So mussten sich die Mannschaft und Domnall auf rationierte Portionen umstellen. Sie steuerten auf direktem Weg den nächsten Hafen an. Bei den Pikten würden sie die Vorräte auffüllen können. Der britische Regent sah sich in schlechterer Verfassung als auf der Reise zu den Samen. Seine Kräfte schienen zu schwinden. Er reduzierte sein Training immer mehr, bis zu dem Tag, an dem er es völlig einstellte. Die Rationen waren nun kaum noch wahrzunehmen.

Dann, an einem Morgen, Domnall stand auf Deck und schaute voraus, sah er einen Hafen. Er war nicht mehr weit weg und das Schiff lief in diesen ein. Bereits kurz nach dem festmachen, gingen alle von Bord und wollten nur eines. Essen! Sie steuerten die nächste Taverne an und nahmen alles essbare was sie fanden. Domnall aber sah eine Gruppe Menschen, die sich scheinbar gerade von hier verabschiedet hatten. Er dachte das er ein paar der Stimmen kannte und folgte ihnen mit Bresal. Immer deutlicher wurde seine Gewissheit, dass dies seine Krieger waren. Aber was machten sie hier? Und dann in diesem Zustand? Er wollte sie gleich zur Rede stellen, doch überlegte er. Abwarten! Sie würden wohl ein Lager hier in der Nähe haben.

Kurz hinter der Stadtmauer sah er das Lager. Der Regent lehnte sich an einen Baum und sah dabei zu, wie sich die Krieger langsam unter die Planen quälten. Sie hatten wohl einen sehr schönen Abend genossen, aber dieser war nun vorbei! Er stieg auf den Rücken Bresals und ließ ihm freien Lauf. Da keine Wachen postiert waren, ritt er bis in das Zentrum des kleinen Lagers. Bresal wieherte lautstark als Domnall ihn zum steigen brachte. Der Regent rief dabei aus vollem Halse. Die Briten sind hier! Und seht sie euch an! Stark und stets für den Kampf bereit! Als sich der Kopf Cerdics hinter einer Plane hervor schob, ließ Domnall Bresal in seine Richtung laufen. Noch während des Laufens sprang der Regent von Bresal und bekam den Mann zu fassen. Er zog ihn aus dem "Versteck" und schaute ihn an. Er hielt ihn knapp über dem Boden. Das verstehst du also unter Führung? Im Suff mit den anderen eine Wanderung zu den Nachbarn? Seine Kräfte ließen in diesem Moment nach und er setzte Cerdic ab.

Dieser, nun scheinbar schlagartig nüchtern, erwiederte nur. Hier sollten Spiele sein! Spiele also! Und wenn keine Spiele sind, saufen wir einen! So haben wir trotzdem Spaß! So langsam kamen die anderen Köpfe hervor. Alle schienen zu hoffen das Cerdic der einzige sei, den sich Domnall zur Brust nahm! Dieser wendete sich ab. Da ihr so ein schönes Lager errichtet habt und auch schön ausgeruht seid... einen kleinen Moment der Stille ließ Domnall zu. ABBAUEN! UND DANN GEHT ES HEIMWÄRTS! Ganz Edingburgh hätte bei dem Tonfall die Häuser abgebaut und wäre wohl mit Domnall gezogen, doch war es sicher noch zu früh! Die Briten hingegen sprangen auf und begannen den Abbau. Domnall setzte sich auf Bresal. Pause gibt es, in dem Moment, in dem ich nicht mehr gehen kann! Sein Grinsen war zurück gekehrt.


Ihr seid doch nur neidisch, weil die leisen Stimmen nur mit uns reden.
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Cerdic

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Re:Britains got Talent      06.08.2011 00:53:58 --- 9 Monate, 3 Wochen her  
Allerdings nicht für lange. Kaum war die Wut über die Disziplinlosigkeit im Heer einer gewissen Freude über die nun hart arbeitenden, von den Folgen ihrer Zechtour und eines schlechten Gewissen geplagten Krieger gewichen, als die Strapazen der letzten Wochen von Domnall ihren Tribut einforderten. Er sackte zusammen, rutschte von Bresals Rücken und blieb regungslos auf dem Boden liegen.

Einer seiner Leibgardisten kam aufgeregt auf Adan und Cerdic zu, die gerade damit beschäftigt waren, einen Wagen mit den Inhalten Ihrer Zelte zu beladen, berichtete, was vorgefallen war und führte sie zu dem Zelt, in das sie den Regenten zur Ruhe gebettet hatten. Der verehrte Druide des Heeres war bereits bei ihm. Er hat seinem Körper zu viel abverlangt, sprach dieser. Seht ihn euch an, ihr Herren. Man könnte meinen, er hätte das Meer durchschwommen, statt es auf einem Schiff zu überqueren. Beide Berater mussten trotz der ernsten Situation schmunzeln, waren doch in den letzten Stunden genug Gerüchte unter den Kriegern umher gegangen, wie ihr Anführer den Weg zu ihnen zurück gelegt hatte. Er muss eine Zeit lang ruhen und zu Kräften kommen. Bei ihm wird es nicht so lange dauern, wie bei gewöhnlichen Menschen, denn er ist den Verzicht eines wahren Kriegers gewohnt, doch rate ich davon ab, ihn im Tross mit zuführen.

Was sollte man tun? Domnall allein zurück lassen oder gegen seinen klaren und ausdrücklichen Befehl handeln? Zudem warteten die eigenen Spiele auf der heimischen Burg. Wie wären die Freunde und Gäste erstaunt, wenn die Gastgeber selbst nicht anwesend wären, sie zu begrüßen? Adan und Cerdic berieten sich und fassten einen Entschuß, von dem sie hofften, dass er ihnen nicht den Kopf kosten würde. Sie warfen eine Münze und Cerdic gewann. Er würde also die Verantwortung übernehmen dürfen im Guten wie im Schlechten.

Wenig später trat er vor die angetretenen Krieger. Baut das Lager wieder auf. Wir bleiben noch bis der Mond zur Hälfte steht, länger können wir nicht warten, doch dies sind wir unserem Regenten schuldig. Die Männer murrten, war das halbe Lager doch schon verstaut, es war aber auch Erleichterung auf ihren Gesichtern abzulesen.

Die Tage vergingen und Domnall kam wieder zu Kräften. Großmütig verzieh er seinen Beratern die Eigenmächtigkeiten, doch sollte sich die gute Laune des Regenten schlagartig ändern, als sie einen kleinen Spaziergang durch die Hauptstadt der Pikten unternahmen am Vorabend des geplanten Abzugs, der langsam dringend wurde. Etliche Wirte klagten ihr Leid über zerstörte Einrichtungen und unbezahlte Zechen. Man war offenbar doch etwas ungestümer und ohne ausreichende Mittel gewesen, als die Krieger in Erinnerung hatten. Über das, was im Lager darauf hin folgte, legte Cerdic für sich den Mantel des Vergessens. Der Aufbruch des Heeres konnte jedoch nicht länger aufgeschoben werden, so kam es, dass die Briten erneut von ihrem Regenten getrennt wurden, der sich der Forderungen, der immerhin befreundeten Pikten annehmen wollte. Mit Bresal würde er den deutlich langsameren Tross schon wieder aufholen, doch Cerdic hoffte, dass dies nicht allzu schnell geschehen würde und freundlichere Gespräche mit der Führung der Pikten Domnall die kleine Verfehlung wieder vergessen lassen.
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Domnall of Tynwald

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Re:Britains got Talent      10.08.2011 23:02:06 --- 9 Monate, 2 Wochen her  
Nachdem Domnall sich, von den Strapazen, genug erholt hatte und wieder bei Kräften war, schickte er die Briten zur Burg. Er nahm ihnen alle Pferde und sie sollten, als kleine Strafe, die Karren mit ihren Ausrüstungen nach Hause ziehen. Cerdic, der sich als Urheber des zusätzlichen Aufenthaltes bei den Pikten herausstellte, wanderte mit Domnall den Markt entlang. Er sollte sich noch einmal überlegen was er angestellt hatte, bevor er sich dem Heer der Pferdlosen anschloss. Die Wirte waren doch recht ungehalten, als sie Cerdic erblickten. Sie wollten Silber von ihm. Domnall schickte ihn aber zum Heer und regelte dies dann.

Mit jedem Wirt den er auszahlen musste, wurde sein Ärger um Cerdic nur größer. Wie konnte er nur... Er dachte er bei dem letzten Wirt, dem er Silber in ausreichender Höhe übergab. Einem Pikten, lass ihn etwas jünger als den Regenten der Briten gewesen sein, sagte er, das auf seiner Burg Spiele stattfinden würden. Er solle dies den Anführern berichten. Und das auch sie kommen könnten. Dort würde er sich für ihre Gastfreundschaft bedanken. Der Pikte lief los und würde es wohl ausrichten. Domnall hingegen begab sich zu Bresal und schlug die kürzeste Route zur Heimatburg ein. Das Heer würde wohl die andere nehmen. Aufgrund der Hügel ist Domnalls Route etwas schwerer, wenn man die Karren ohne Transportpferde bewegen muss!

Auf der Burg angekommen sah Domnall das bereits allerlei Freunde da waren. Sie schienen zwar nicht lange zu warten, doch war es Domnall sichtlich unangenehm das er nicht da war um sie zu begrüßen. Das Heer der Briten kam zeitgleich mit dem Regenten an. Sie schienen etwas erschöpft, doch Domnall sah zu Cerdic, der das Heer geführt hatte und grinste etwas verbissen, bevor er sich den Gästen zuwandte. Er musste sich dann bald um die Spiele kümmern. Cerdic und Adan waren noch beschäftigt alles zu verstauen. Er ließ einen Boten zu ihnen gehen. Er wolle sie vor den Spielen noch sprechen! Am besten beide zusammen!


Ihr seid doch nur neidisch, weil die leisen Stimmen nur mit uns reden.
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Cerdic

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Re:Britains got Talent      14.08.2011 02:32:32 --- 9 Monate, 2 Wochen her  
Das kann nicht sein Ernst sein! Cerdic war außer sich gewesen, als er Adan Domnalls Befehl wieder gab. Wie sollen wir rechtzeitig zu den Spielen kommen und diese auch noch bestreiten, wenn wir die verd..., Cerdic nahm einen kräftigen Zug aus dem Becher, Karren bis nach Wessex ziehen sollen? Die britischen Krieger berieten sich und kamen überein, dass die Götter durch Los entscheiden sollten. Lediglich Zweien von ihnen würde es vergönnt sein, sich in den Spielen beweisen zu können, der Rest würde den Zorn des Regenten auf sich nehmen. Der Reihe nach zogen die Krieger Späne, Adan und Cerdic als Letztes. Doch die Götter hatten es gut mit ihnen gemeint und so konnten sie etwas ruhen, während alle anderen sich ihrem Schicksal fügten und die Karren zogen, die Cerdic ihnen in den Dreck gefahren hatte. Die Route, die Cerdic wählte war etwas länger, aber sie würde weitaus weniger anstrengend sein, als die Hügel der Midlands.

Kurz vor Wessex trafen die Briten, am Rande der Erschöpfung, auf das Heer der Gälen. Die Verwunderung ihrerseits war offen ihren Gesichtern abzulesen, als sie britische Krieger Karren ziehen sahen, wo sich doch Pferde oder zumindest Ochsen befinden sollten. In der darauf folgenden Nacht, die typisch für gälische und britische Verhältnisse, feucht fröhlich bis zum Morgengrauen verlief, einigte man sich darauf, dass bis in Sichtweite der Burg gälische Lastentiere die auferlegte Strafe übernehmen würden. Zum Ausgleich wechselten einige auf wundersame Weise erworbene piktische Whisky-Fässer ihren Besitzer.

So war das Schnaufen der Krieger zwar echt, doch die Anstrengung nur halb so groß, als man endlich die Burg erreichte. Dort angekommen sah Cerdic seinen Regenten nur kurz und das Grinsen in seinem Gesicht wusste Cerdic nicht zu deuten. Doch hatte er zunächst dafür Sorge zu tragen, dass die Karren entladen wurden, wobei er mit Adan zusammen die schwersten Lasten aussuchte, um sie zu verstauen. Kaum war diese Arbeit getan, trat ein Bote auf sie zu, sie hätten sich umgehend beide beim Regenten einzufinden. Mit den schlimmsten Vorahnungen machten sie sich auf den Weg in die Große Halle.
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