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Iberisch-gätulische Versöhnungsspiele (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Iberisch-gätulische Versöhnungsspiele
 
Samus von Isstvan

Iberer
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Den Moderatoren den

Iberisch-gätulische Versöhnungsspiele      30.04.2011 22:07:00 --- 1 Jahr her  
QUOTE:
Ihr hohen Herren und edlen Weiber,

nach lange Jahren der Feindschaft und des Hasses, erlebt das Verhältnis zwischen den Völkern der Iberer und Gätuler einen Aufschwung. Um das zu würdigen und zu stützen, veranstalteten die Iberer aufregende Spiele in ihrer Hauptstadt.
Allerdings geht es diesmal nicht nur um schnödes Silber! Nein! Die edle Wüstenblume Samiria, die man die Kriegerin nennt, hat sich entschlossen, diese Feierlichkeit zu nutzen, um sich einen Gemahl zu erwählen. Jeder Teilnehmer hat damit die einmalige Chance, König der Gätuler zu werden!
Die edle Samiria, wird sich unter allen Teilnehmern entscheiden. Der zukünfitge Gemahl muss die Disziplinen nicht gewinnen, er muss nur teilnehmen, sich tapfer schlagen und die Königin auf sich aufmerksam machen. Wie genau, ist jedem selbst überlassen.
5 lächerliche Silberstücke Teilnahmegebühr sind für diesen Preis ein absoluter Witz!

So kommt denn zu uns, streitet wacker für euren Ruhm und den eures Volkes und nutzt diese einmalige Gelegenheit!!!


Der Aussenminister Iberiens, ließ Kopien dieser Botschaft zu den Biturgen, Keltiberern, Mauren und Gätuler bringen.


Was uns Mühe bereitet, soll uns den Triumph bringen, und was unser Herz mit Schmerz erfüllt, soll uns Freude schenken. Denn das einzig wahre Glück besteht darin zu lernen, sich weiterzuentwickeln und sich zu verbessern. Nichts davon könnte Wirklichkeit werden, ohne dass wir Irrtum, Ignoranz und Unvollkommenheit zurückweisen.
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Samiria die Kriegerin

Barbaren
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Den Moderatoren den

Re:Iberisch-gätulische Versöhnungsspiele      01.05.2011 19:58:28 --- 1 Jahr her  
QUOTE:
Hochgeschätzter Samus

Das Volk der Gätuler freut sich sehr über dieses freundliche Angebot..
Wir sind hocherfreut das Iberische Reich besuchen zu dürfen..

Vorallem freue ich mich Dich wieder zu sehen..

Anbei bitte ich Dich
dem Iberischen König Solavel für die Einladung zu danken..
Als Zeichen unserer Freundschaft schicken wir Eurem König,
all unsere Sklaven aus dem Iberischen Raum, mit der Hoffnung, dass
der eine oder andere seine Familienangehörige wieder finden kann..

Wir werden in knapp 4 Monate auf der Burg ankommen und bitten darum unser Heerverband geschlossen auf der Burg behalten zu können..



Es ist zu heiss, darum kleide ich mich eher luftig ein...
schau mal links bei botschaften
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Cathair Chomaîn

Gälen
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Re:Iberisch-gätulische Versöhnungsspiele      01.05.2011 20:20:11 --- 1 Jahr her  
Einige Stunden nach dem Turnier-Duell gegen Samus von Isstvan, welches Cathair, Ruiri der Gälen, mit großer Kraftanstrengung für sich entscheiden konnte, ging er zu seinem Kontrahenten und sprach ihn in fließendem Iberisch an:

"Sei mir gegrüßt. Direkt nach dem Kampf war wenig Zeit, doch nun möchte ich dir sagen, dass ich das Duell sehr herausfordernd fand. Du hast dich sehr gegen die Niederlage gestemmt, das bringt dir meinen Respekt ein. Wenn es dir Freude machen würde, dann lade ich dich zu einem Gelage in unser Lager ein, dort könnten wir auch über die kommenden Wettkämpfe in deiner Wahl-Heimat reden, von denen ich von anderen Kämpfern hörte. Uns Gälen dürstet es nach mehr Herausforderungen und wir würden gerne an den Spielen teilnehmen. Außerdem könnte ich dir Geschichten aus alten Zeiten erzählen, denn ich bin nicht zum ersten mal in Iberien."

Cathair sah Samus freundlich an und zeigte ein ehrliches Lächeln.


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Samus von Isstvan

Iberer
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Re:Iberisch-gätulische Versöhnungsspiele      02.05.2011 12:15:46 --- 1 Jahr her  
Samus hatte Probleme Cathair zu folgen, es war ihm ein wenig peinlich, aber sein iberische war bei weitem noch nicht so gut, wie er gehofft hatte. Außerdem schmerzten seine Rippen ganz fürchterlich, der Gäle hatte ihn mehrmals heftig getroffen.
Misstrauisch lauschte der den Worten des Gälenkönigs. Der Mann hatte ihm bisher zwar keinen Grund für Misstrauen geliefert, aber letztlich war auch er nicht nur Krieger, sondern auch Politiker und die hatten fast immer einen Hintergedanken.
Was der Gäle von sich gab, klang aufrichtig. Samus wusste erst nicht recht damit umzugehen. Respekt... hmm. Ob das Cathairs Ernst war? Verdient hatte ihn sich Samus, seiner Meinung nach, nicht. Respekt verdient man sich mit einem Sieg, nicht mit einer tapferen Niederlage. Nur in einem Sieg lag Stärke. Nur ein Sieg brachte Vollkommenheit und das Wohlwollen der Götter.
Samus lächelte leicht, die Niederlage war noch zu frisch. Ja, er war ein schlechter Verlierer. Besonders, wenn er noch nicht darüber geschlafen hatte. Aber jetzt musste er sich zusammennehmen, immerhin stand er einem König gegenüber. Keine Zeit seiner eigenen Philosophie nachzuhängen.

Als Cathair endete, lächelte er Samus an. Das irritierte den Aussenminister nach weiter. Das war doch ein Trick! Hatte er in den Worten des Gälen etwas übersehen oder gar nicht erst richtig verstanden?
Samus erwiderte das Lächeln, schon um Zeit zu schinden. Er respektierte den Gälen, der Mann hatte seine Stärke im laufe der Spiele mehrfach unter Beweis gestellt, er hatte Respekt verdient. Außerdem war ein Herrscher und Herrscher über ein starkes Volk, besaßen Stärke, sonst wären sie nicht lange Herrscher.
Samus rieb sich mit der Hand den Bart, er tat so, als müsse er über seine Antwort nachdenken. Dabei wusste er bereits wie er antworten würde. Die Gälen waren stark. Von ihnen konnten die Iberer lernen, sich mit ihnen zu messen war ein Schritt auf die eigene Vollkommenheit zu. Sie mussten sogar mitmachen, schon damit Samus selbst etwas lernen konnte, sich selbst testen und verbessern konnte. Gegner würden die eingeladenen Völker zwar sicher bereits ausreichend bieten, doch die Gälen denen er im Kampf gegenübergestanden hatte, waren genau was er brauchte. Gegner die er nicht kannte, deren Stärke er im Vorfeld kaum einschätzen konnte.

Grüße, Cathair, Ruiri der Gälen. sprach der Aussenminister langsam und mit starkem Akzent.
Deine Worte ehren mich, auch wenn ich sie kaum verdiene. Der Kampf gegen dich, war eine großartige Lektion für mich und dafür danke ich dir.
Samus grinste breit Einem Gelage gegenüber, bin ich sicher nicht abgeneigt. Sehr gerne nehme ich deine Einladung an. Was die Spiele angeht, sollte die Teilnahme der gälischen Krieger sicherlich kein Problem darstellen. Ich werde die Anweisung geben, angemessene Lager für dich und deine Leute vorbereiten zu lassen.
Der Aussenminster wandte sich um, rieb erneut an seinem Bart und lief ein wenig auf und ab. Als er sich wieder umdrehte, lächelte er freundlich Geschichten aus der Vergangenheit meiner neuen Heimat? Das klingt, als hättest du eine gemeinsame Vergangenheit mit diesen Landen. Du machst mich neugierig, doch zuerst würde ich lieber auf die Sache mit dem Gelage zurückkommen, wenn ich ehrlich bin.
Samus stutzte, kniff leicht die Augen zusammen und blickte den Ruiri direkt an Da fällt mir ein, sollten nicht demnächst die Besprechungen mit dem Vlatos Keltiberiens beginnen? Bleibt dir da überhaupt die Zeit für ein Gelage?

Der Aussenminister hoffte es! Nicht nur, dass er es genoß mit anderen Krieger zu trinken, Geschichten (ob wahr oder erfunden) auszutauschen und eine gute Zeit zu haben, er hoffte auch, dass sich die alte Weisheit bewahrheitete und Betrunkene dazu neigten die Wahrheit zu sagen.
Auch wenn ihm der Ruiri ehrlich erschien, war er nicht so arrogant zu glauben, dass seine Menschenkenntnis so vollkommen war, das man ihn nicht täuschen konnte.


Was uns Mühe bereitet, soll uns den Triumph bringen, und was unser Herz mit Schmerz erfüllt, soll uns Freude schenken. Denn das einzig wahre Glück besteht darin zu lernen, sich weiterzuentwickeln und sich zu verbessern. Nichts davon könnte Wirklichkeit werden, ohne dass wir Irrtum, Ignoranz und Unvollkommenheit zurückweisen.
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Cathair Chomaîn

Gälen
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Re:Iberisch-gätulische Versöhnungsspiele      02.05.2011 20:30:48 --- 1 Jahr her  
Cathair sah ein gewisses Mißtrauen, aber auch Neugier im Gesicht von Samus, als dieser Cathairs Anliegen und Angebot überdachte. Umso erfreuter war Catahir, als Samus ihm mit überraschend schlechtem Iberisch die Teilnahme der Gälen an den Festspielen erlaubte und außerdem scheinbar sehr erfreut über die EInaldung zum Trinken und Schlemmen war. Cathair störte sich nicht am schweren Dialekt, er hatte schon recht früh erkannt, dass er eine eher ungewöhnliche Begabung für fremdartige Sprachen hatte, die er nicht bei jedem Mitmenschen voraussetzen konnte.

Cathair rüttelte sich selbst aus seinen nichtigen Überlegungen und lächelte Samus an.

"Nun, Besprechungen und Diplomatie enden bei uns Gälen gerne im Gelage...... oder auf dem Schlachtfeld, was letztlich zum selben rauskommt. Die Völker jenseits Iberiens, welche sich gerne als besonders zivilisiert betrachten, schätzen uns deswegen gering und nennen uns Barbaren und Wilde, aber letztlich ist es nur die Frage nach dem Namen des Getränkes, nicht die Frage nach dem Verhalten. Aber gut... Ich bin mir sicher, dass wir die Zeit finden werden, dich von den alkoholischen Erzeugnissen unserer schönen Insel zu überzeugen."

Cathair winkte einen hochgewachsenen Krieger heran, der nicht weit entfernt da stand wie eine Marmorstatue.

"Bento ist mir treu ergeben und soll dich begleiten und zu unserem Lager führen, sobald ihr soweit seid."


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Samus von Isstvan

Iberer
Beiträge: 1455
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Re:Iberisch-gätulische Versöhnungsspiele      02.05.2011 22:38:53 --- 1 Jahr her  
Samus nickte Cathair und dann Bento zu. Machen wir es so. Ich habe noch ein wenig Schreibarbeit zu erledigen. Wenn das geschafft ist, lasse ich mich gerne von den Getränken deiner Heimat verführen.
Der Aussenminster witterte in Cathairs Aussagen ein Spitze gegen die Heimat seiner Mutter, verwarf den Gedanken aber gleich wieder. Vermutlich wusste der Ruiri nicht, wo Samus Wurzeln lagen, daher war es wohl einfach die Ansicht des Gälen über die "großen" Völker des Mittelmeers. Unrecht hatte er dabei vermutlich nicht.
Ich freue mich bereits auf das Gelage. Man sagt, gerade die sogennanten "Wilden" wüssten wie man anständig feiert. Samus achtete darauf, dass Wort Wilde übermäßig korrekt auszusprechen, um keinen Zweifel daran zu lassen, dass er für die Arroganz derjenigen, die ein Volk mit eigener Kultur so nannten, nicht viel übrig hatte. Über die wahren Barbaren, die Heimat- und Herrenlosen Stämme der Welt, dachte er allerdings ähnlich.
Er verabschiedete Cathair freundlich und widmete sich dann dem Brief, der schon seit Stunden ungeöffnet für ihn bereit lag. Er war aus Gätulien, soviel wusste Samus bereits.
Während er las, musste er lächeln. Samiria hatte also erkannt, dass Samus ein Mann war, wie sie ihn sich wünschen konnte. Wunderbar, die Beute kam also zu ihrem Jäger...
Als er weiter las, schüttelte er ungläubig den Kopf. Alle iberischen Sklaven freilassen?! Samiria schien wirklich an der Freundschaft Iberiens gelegen zu sein. Für die Iberer war dies eine gute Entwicklung, doch musste es einen Grund geben, weshalb sie diesen drastischen Schritt gewählt hatte. Der Wind er Wüste musste ihr momentan rau um die Nase wehen... Samus knurrt bei dem Gedanken, ohne es zu bemerken. Bei ihrer Ankunft würde er sie fragen, wenn sie sich bereits in Begleitung ihrer Krieger befand, war sie vorerst sicher und es bedurfte keiner weiteren Aktionen seinerseits. Vorerst.
Samus legte den Brief beiseite, betrachtete die Zeilen aber noch eine Weile, bevor er sich dem allgemeineren Papierkram zuwendete und sich bei lesen und schreiben beeilte, um den Ruiri und seinen Alkohol nicht allzu lange warten zu lassen. Solavel konnte er auch morgen noch bericht erstatten, immerhin würde es Monate dauern, bis die Gätuler eintrafen.


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