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Re:Ein vorgezeichneter Weg 29.06.2011 21:29:58 --- 11 Monate her
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Timmathy zuckte mit den Achseln "Schade. Naja, dann muss man wohl ohne auskommen." Dann schaute er ernst zu Zeus. "Wenn ich sterbe möchte ich verbrannt werden, wie es brauch ist bei einem Krieger. Und der zweite Wunsch, wenn ich sterbe und er Hilfe braucht, helft Witjold. Seine Art ist manchmal gewöhnungsbedürftig, aber er meint es meistens gut. Aber versucht ihn nicht zu reizen. Manchmal kann er sehr aufbrausend werden."
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Re:Ein vorgezeichneter Weg 30.06.2011 21:00:32 --- 10 Monate, 4 Wochen her
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Zeus nickte, zuerst den Ersten, als auch nach einiger Überlegung auch den zweiten Wunsch ab.
"Du hast mein Volk kennengelernt, versprechen kann ich es nicht, das er nicht auf die eine oder andere Weise gereizt werden könnte, aber sollte er jemals Hilfe brauchen, werde ich ihm beistehen, sobald du es nicht mehr kannst."
Mit vor Entschlossenheit glänzenden Augen, sah er Timmathy an und streckte seine Hand aus zum Kriegergruß, um ihre Übereinkunft zu besiegeln.
... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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Re:Ein vorgezeichneter Weg 30.06.2011 21:13:29 --- 10 Monate, 4 Wochen her
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Timmathy nickte. Mehr konnte er nicht erwarten. "Danke Zeus." Timmathy spukte in seine Handfläche und schlug in Zeus Hand ein. Dann griff seine Hand nach seinem Ellenbogen und umschlang diesen mit festen Griff. Seine Augen strahlten die Ernsthaftigkeit seiner Wünsche und seine Dankbarkeit aus.
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Re:Ein vorgezeichneter Weg 15.07.2011 12:58:24 --- 10 Monate, 2 Wochen her
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Einige Wochen waren vergangen, seit dem Tag, als Lotta von ihrer Vision erzählte.
Zeus hatte seit diesem Tag Timmathy und Witjold nicht mehr aus den Augen gelassen und inzwischen waren zumindest Timmathy und er so etwas wie Freunde geworden.
Sie respektierten einander und Zeus schätzte seine Meinung.
Das die Vision Wirklichkeit hätte werden können, spürten die Sami nur allzu bald.
Das von den Geistern, ihnen zugesprochene Land verfiel immer mehr in Chaos und erlebte ständige Besetzung, sodass Zeus endgültig der Meinung war, das es Zeit wurde, das Land unter die Herrschaft der Sami zu bringen.
Um sein Vorgehen erfolgreicher zu gestalten, bat er Timmathy um Mithilfe beim Aufstellen einer Armee, die dieses Land einnehmen und halten sollte, doch als sie dort ankamen, gab es keinen Feind, nur ein paar Bauern, die es Leid waren, ständig ausgenommen zu werden stellten sich gegen sie.
Nachdem endlich wieder Friede auf dem schönen Landstrich, namens Mikkelin, herrschte übernahm Zeus die Aufgabe für eine langfristige Sicherung zu sorgen, jedoch gestaltete es sich als schwieriger als gedacht und abermals half Timmathy ihm, diese Aufgabe zu erfüllen.
Wieder einige Wochen später waren ihre Vorräte so gut wie aufgebraucht und Zeus beschloss, als Zeichen der Freundschaft Timmathy und Witjold auf eine Jagd einzuladen.
... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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Re:Ein vorgezeichneter Weg 15.07.2011 14:08:12 --- 10 Monate, 2 Wochen her
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Sowohl Timmathy als auch Witjld bemerkten auf jeden Tag, das Zeus sie irgendwie beobachtete, oder beobachten lies. Den Grund wollten die beiden aber nicht erfahren. Doch taten sie so als würde es ihnen nicht auffallen.
Als Zeus Timmathy darum bat, eine schlagkräftige Armee aufzustellen und den Jägern zu erklären wieso dies benötigt wurde, ging er mit vollem Tatendrang darin auf. Er sorgte dafür das man regelmäßig trainierte und den Kampf auch mit anderen Waffen als Pfeil und Bogen oder Speer erlernte. Er lies die Jäger, welche eine Gemeinschaft waren auch gegeneinander antreten um ihren Kampfeswillen zu stärken und um zu zeigen das man zu allem entschlossen sein musste.
Als die Jäger bereit waren, zogen sie in die berühmten Jagdgründe Mikkelins um dort fremde Krieger zu vertreiben, die das Rentier töten sollten und die Bauern dort vertrieben hatten um dort ihre eigenen anzusiedeln. Doch das Bild in Mikkelin war ein anderes. Von Armeen war nichts zu sehen. Nur ein paar Bauern stellten sich den Sami in den Weg um das Land zu verteidigen. Nach kurzen Kämpfen aber ergaben sich die Bauern, da sie den Sami nichts entgegensetzen konnten. Zu deren großen überraschung kamen die Sami nicht um sie zu töten, sondern halfen sogar beim Aufbau der Katas und sorgten für Befestigungen, damit das Land der Bauern auch das Land der Bauern blieb.
Da die Jäger wussten was sie zu tun hatten um die Befestigungen zu errichten, beschlossen Zeus, Apollon, Witjold und Timmathy ein wenig zu jagen. Die vier hatten jenen besonderen Bund geschlossen, welchen nur Krieger schließen. Sie vertrauten sich gegenseitig und waren bereit für den jeweils anderen das Eisen aus dem Feuer zu holen.
Nicht weit von dem Dorf war ein Wald, wo sich Rentiere in großen Herden befinden sollten. Hier würden die Vier sicherlich was für die Armee und die Bauern zu essen finden.
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Re:Ein vorgezeichneter Weg 17.07.2011 14:06:30 --- 10 Monate, 1 Woche her
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Vorsichtig schlichen die Vier durch den Wald, um keine Rentiere aufzuscheuchen.
So kamen sie natürlich nur sehr langsam voran, aber dafür konnten sie genauer Ausschau nach ihrer Beute halten.
Entfernt machte Zeus eine Lichtung aus und gab den anderen ein Zeichen, das sie in diesen Richtung ziehen sollten.
Je näher sie kamen, desto deutlicher konnten sie hören, das sie auf dem richtigen Weg waren.
Eine Herde Rentiere.
Sie standen eng zusammen auf der Lichtung und Zeus, der schon einige Jagden geführt hatte, deutete den anderen, sich um die Herde gut verdeckt zu postieren und auf sein Zeichen, gemeinsam zu schiessen.
... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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Re:Ein vorgezeichneter Weg 18.07.2011 13:48:18 --- 10 Monate, 1 Woche her
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Timmathy und Witjold schlichen Apollon und Zeus durch den Wald. Sie lauschten in die Stille des Waldes. Als einzigstes konnten den Schnee von den Bäumen fallen hören. Beinahe meinten sie schon, dass es kein Wild in diesen Wald geben würde. Doch als Zeus sie darauf aufmerksam machte, das er auf einer Lichtung welche gesehen hatte. So schauten sich die vier an. "Wir sollten uns aufteilen. So ist der Erfolg vielversprechender. Witjold von Norden, Apollon vom Westen, Zeus von Osten und ich Süden. Und zur selben Zeit loslegen. Dann können wir mindestens 8 erlegen. Vielleicht sogar dreimal so viele." flüsterte Timmathy und schaute in die Runde.
Witjold nickte und schaute die andern beiden an.
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Re:Ein vorgezeichneter Weg 19.07.2011 14:04:33 --- 10 Monate, 1 Woche her
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Die vier teilten sich auf, wobei jeder einen Bogen um die Herde, damit die Herde keinen Verdacht schöpfte. So schlich sich Witjold alleine auf die Herde zu. Immer gen Süden. Die Sonne scheinte hell und stach ihm in den Augen. Er fand ein eher schattiges Plätzchen und konnte so die Herde sehen. Er legte den Pfeil auf die Sehne und schlich sich etwas weiter an. >KNACK<. Witjold war auf einen Ast getreten, der leicht unter dem Schnee versteckt war.
Ein paar der Rentiere schauten auf und Witjold konnte die steigende Unruhe der Herde spüren. 'Verdammt' fluchte er leise zu sich selbst. Er hob sein Bein vom Ast um woanders hinzutreten. Er hatte wieder einen sicheren Stand und schaute wieder zu der Herde. Die Unruhe war nun sichtbar. Jede sekunde würden die Rentiere losbrechen. Jetzt hieß es keine Sekunde mehr verlieren. Witjold spannte den Bogen, zielte und schoss. Eines der Tiere fiel und der Rest der Herde war nun panisch. Witjold hoffte, das die anderen schnell genug reagierten. Er legte einen neuen Pfeil an, als er bemerkte, das die Herde nach Süden floh. Das war die Richtung seines Vaters. Witjold sprang auf und rief "VATER! PASS AUF, DIE HERDE KOMMT!"
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Re:Ein vorgezeichneter Weg 19.07.2011 17:46:56 --- 10 Monate, 1 Woche her
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Zeus beobachtete, wie alle langsam ihre Positionen einnahmen und wollte in dem Augenblick das Zeichen geben, als er von Witjold's Position ein Knacken hörte.
Verdammt!
Die Tiere wurden aufmerksam. Bei Apollon war Zeus sich sicher, das er wusste was er zu tun hatte, aber ob Witjold und Timmy wussten wie sie zu reagieren hatten, das blieb eine nicht lange unbeantwortete Frage.
Zeus der nicht erkennen konnte, was die beiden machten, und flehte die Geister an, sie daran zu hindern zu schiessen.
Sekunden später wurde ihm klar, das er bei weitem nicht so einen guten Draht zu den Geistern hatte wie Lotta.
Er hörte das Surren eines Pfeiles und den dumpfen Einschlag in das weiche Fleisch eines Tieres.
Danach ging die Herde durch, auch wenn Zeus wusste, das Apollon richtig reagieren würde, schrie er in die Lichtung hinein.
"LAUFT! DIE TIERE GEHEN DURCH!"
Zeus wollte sich gerade umdrehen, als er sah in welche Richtung sie sich bewegten, direkt auf Timmathy zu.
Selbst wenn er schnell genug reagiert, die Herde würde ihn dennoch erwischen.
Es sei denn ...
Zeus einzige Möglichkeit, die Tiere von ihrem ursprünglichen Fluchtweg fort zubekommen.
Er legte einen Pfeil auf und schoss in die Herde.
Er hatte keine Zeit zu gucken ob er ein Tier getroffen hatte, sofort legte er einen weiteren Pfeil auf und schoss wieder.
Plötzlich stand Apollon neben ihm und tat genau dasselbe, doch die Herde hatte ihren Fluchtweg scheinbar gewählt und auch die Tiere, die neben und zwischen ihnen zu Boden gingen, schienen sie nicht mehr aufhalten zu können.
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Re:Ein vorgezeichneter Weg 19.07.2011 18:49:03 --- 10 Monate, 1 Woche her
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Timmathy war auf Position angekommen, als er bemerkte wie die Rentiere unruhig wurden. Von der anderen Seite hörte er zeitgleich ein knacken. Das kam von Witjold. Was hatte der Bursche denn jetzt gemacht? Doch bevor er richtig reagieren konnte breschte die Herde auf ihn zu. Weit und breit war kein Baum, den man erklettern konnte. Wegrennen würde nichts helfen. Er hatte nur noch die Möglichkeit die Tiere umzulenken.
Schnell zog er einen Pfeil und legte an. Der bebende Boden machte es nicht gerade leicht zu zielen. Doch er hatte das Leittier im Visier. Er lies den Pfeil von der Sehne schnellen. Dieser flog in gerader Linie doch mit zuwenig Schwung. Der Pfeil verlor an Höhe und landete vor den Hufen der Rentiere.
Diese schienen sich nun schlussentlich dafür entschieden zu haben, ihn niedertrampeln zu wollen. Es gab nur noch die einzigste Möglichkeit zu fliehen.Er warf den Bogen weg und rannte so schnell, wie er konnte. Die Tiere kamen immer näher und waren ihm auf den Versen.
Es geschah das wirklich undenkbarste was passieren konnte. Timmathy rutschte aus. Er schaffte es gerade noch sich umzudrehen. Er sah Hufe, er spürte Schmerzen.
Dann nichts mehr.
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