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Hohe Berge, tiefe Täler und geheimnissvolle Wälder 30.05.2011 23:56:16 --- 11 Monate, 4 Wochen her
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Klirrender Frost hielt die Hochebene in seinem eisernen Griff. Sein lähmender Hauch strich über dicke Eisschollen, welche einen kleinen Bergbach bedeckten. Eine Ruhe wie sie oft in den Wintermonden herrschte, welche aber durch das schlagen von Hufen unterbrochen wurde. Schwere Reiterei überquerte gerade die Ebene in Richtung Süden, nicht einige sondern viele waren es. Es war ein Schauspiel welches hier in dieser Gegend selten gesehen wurde, um nicht zu sagen nie. Tullaris und die Reste seiner Truppen aus Assyrien waren auf dem Weg ein neues Gebiet zu erobern und während ihm und den Alanen der harte Winter kaum was ausmachte, war es für die Männer und Frauen welche nur den heißen Wüstensand kannten schon ein Wunder das sie zum ersten Male in ihrem Leben Schnee sahen und eine Tortur, denn die Kälte nagte an ihnen wie die Ratten an einem Sack Getreide. Die Ägypter waren noch nicht zu ihnen gestoßen, doch Tullaris war sich sicher dass Sofia kommen würde, auch wenn sie ihm damals in Alexandria zugesagt hatte. Doch er hatte es in ihren Augen gesehen.
Ein Aufgeschreckter Bussard setze sich wieder auf einen Ast und Plusterte sich auf und war nun offensichtlich noch mehr bemüht jede nicht notwendige Bewegung zu vermeiden um den kalten Nordwind nicht noch mehr Angriffsfläche zu geben. Viele Mannshöhen unter ihm, war von der Kälte wenig zu spüren und trotzdem erwachte eine alte Dächsin mit einem Ruck aus ihrem tiefen Schlaf. Sie lauschte und hob schnüffelnd ihren Kopf, bevor sie sich verärgert fragte was sie wohl aus ihrem Schlaf geweckt hatte. Irgendetwas ging vor in der Welt über ihr, irgendwas so unbekannt für sie, dass sie in diesem Winter einen sehr unruhigen Schlaf hatte. Sie war es gewohnt, während der kalten Monde alle paar Tage kurz aufzuwachen, ihre Notdurft zu verrichten, etwas zu fressen, wenn sich was finden ließ und zu saufen. Aber in diesem Jahr geschah irgendwas in der Welt, irgendwas beunruhigendes. Immer wieder wachte die Alte auf, prüfte mit raschem Blick ob alle anderen Grimbarts noch anwesend und unversehrt waren, stellte fest, dass dem so war, fand aber trotzdem keine Ruhe. Bis sie sich aufgemacht hat um an der Oberfläche nach dem Rechten zu sehen und so verhielt es sich schon den ganzen Winter über. Auch wenn ihre Ausflüge nie wirklich Erschreckendes zu Tage brachten, konnte die alten Dächsin ihre Ausflüge nicht ein für alle Male aufgeben, zu groß war die Beunruhigung.
Vielleicht, so sagte sie sich, war sie auch deswegen so besorgt, weil sie seit einiger Zeit wusste das die Begegnung mit dem jungen frechen Dachs nicht ohne Folgen geblieben war und im Frühjahr zwei oder drei junge Dachse das Licht der Welt erblicken würden. Da konnte man halt nicht oft genug nachschauen, ob oben in der Welt noch alles in Ordnung war und falls irgendwas Schreckliches die Welt verändern sollte, wollte die Alte gewappnet sein.
Also machte sie sich schniefend, pustend und murrend auf den Weg nach oben zum Ausgang. Sie stieß einen dicken Pfropf aus Laub, Reisig und Heu aus dem Loch und steckte den Kopf hinaus. Oben über den lichten Baumkronen war das Schlagen eines mächtigen Schwingenpaares zu hören, als der wieder einmal aufgeschreckte Bussard sich in den eisigen Winterwind erhob. Die alte beachtete ihn kaum. Vögel egal welcher Art waren ihr vollkommen egal, Spaß machten nur solche die stinkend auf dem Boden lagen, weil das Leben aus ihnen entwichen war. Die alte Dächsin sicherte nach allen Seiten.....und wieder war keine greifbare Bedrohung auszumachen, Fraß ein paar Schnauzen Schnee, machte einen kleinen braunen Haufen und begab sich wieder unter die Erde. Auf dem Weg zu Kessel hatte sie alle Sorgen abgestreift und machte sich Gedanken, dass es da unten wohl bald zu eng werden würde und sie im Frühjahr eine neue Höhle graben sollte........
Von alledem bekamen die Reiter nichts mit, zu sehr waren sie damit beschäftigt ihren Weg durch den Knietiefen Schnee zu finden, denn seit die Späher eine Truppe piktischer Krieger entdeckt hatten welche dieses Gebiet ihr Eigen nannten, herrschte Tullaris sie zu eile damit er auch bald dieses Gebiet sich und denen die ihm hierher nachfolgten einverleiben konnte........
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Re:Hohe Berge, tiefe Täler und geheimnissvolle Wälder 07.06.2011 19:48:17 --- 11 Monate, 3 Wochen her
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Frühjahr,irgendwo im Norden der Britischen Insel.....
Tullaris musste sich wundern,wie spät hier doch das Frühjahr beginnt und wie zögerlich noch dazu. Es war kaum zu spüren doch wurde das Wetter zunehmend wärmer,was vor allen die Krieger und Kriegerinnen freute welche aus den wärmeren Gefilden kamen. Shaitaan kam zu ihm schüttelte sich etwas Schnee von seinem Pelz „Herr,wir haben soweit jeden Widerstand gebrochen,es wird Zeit das wir wieder uns gen Süden wenden“ meinte dieser ruhig und Tullaris nickte leicht „Ja du hast recht.Aber eines Interessiert mich noch,im Norden wurde ein Heer gesehen und unsere Späher berichteten das Heere mit dem gleichen Banner auch im Süden gesichtet wurden.Sie haben einen Stier als Wappen oder so was ähnliches,auf alle Fälle hat das Ding in ihren Bannern Hörner.“ und während er das sagte schaute er auf die Karte und zeichnete mit seinem Finger eine Route in den Süden. „Mache die Männer bereit,wir wollen los und hoffen das wir aus dem Hochgebirge kommen bevor die Schneeschmelze ganz einsetzt“ Shaitaan nickte „Wie ihr wünscht Herr“ und machte sich auf die Männer und Frauen zu sammeln.
Währenddessen auf dem Hochplateau unweit der piktischen befestigten Siedlung:
Die alte Dächsin stieß einen Pfropf aus trockenem Moos und Heu aus dem Eingang zu ihrem Bau,schob vorsichtig den gestreiften flachen Kopf ins Freie und witterte mit zuckender Nase.
Überall lag noch Schnee,auf der Wiese,auf vertrockneten Ranken und den kahlen Ästen,gerade so wie vor einigen Tagen als sie zum letzen male nachgesehen hatte ob sich auf der Welt etwas verändert hatte. Und doch,wenn sie die alten Ohren spitzte und genauer hinhörte,vernahm sie ein vielfältiges Tropfen. Von dem nahen Bach drangen das Knacken des beim Tauen zerspringenden Eises und ein leises Glucksen und Plätschern herüber, wo sich das Gewässer schon von seinem Panzer befreit hatte.
Der Himmel war grau und trüb, die Luft mild,aber sie roch noch nicht nach Frühling,nach aufkeimenden,auf brechenden Leben. Diesem unentschlossenen ,zaghaften Neubeginn konnte jederzeit eine grimmige Frostnacht ein Ende machen.
Die Dächsin schüttelte verdrossen den Kopf mit den langen Schnurrbarthaaren: Schade!
Etwas kroch hinter der Dächsin den Gang hinauf und rempelte gegen das Hinterteil. Unwillig fauchend blickte sie über ihre Schulter zurück. Der junge freche Dachs......Natürlich,wer auch sonst erlaubt sich so was. Sollte er sich doch einen anderen Weg ins Freie suchen. Die Alte selbst verspürte keine so richitge Neigung,weiter nach draußen zu kriechen. Seid ihr Leib so unförmig angeschwollen war,verzichtete sie nur allzugern auf jede vermeidbare Bewegung und ein Spaziergang im Freien schien an diesem Morgen durchaus vermeidbar.
Sie war eher beunruhigt das ihr aufgetriebender Leib so schwer war,das er über den Boden schleifte und darüber hinaus herrschte eine seltsame Unruhe in ihm.....schlimmer noch als damals als sie eine lebende Echse verschluckt hatte und sie schließlich wieder hervorwürgen mußte ,weil sie einfach keine Ruhe gab.
Die Dächsin schleppte sich mühsam ins freie,setzte einen Haufen ab,was den Druck in ihrem Leibe nicht minderte,wendete umständlich vor dem Eingang zu ihrem Bau und kroch schnaufend vor Schmerzen,wieder in den Kessel zurück. Dort fand sie ihre Tochter und eine Enklin vor. Mit gebleckten Zähnen fauchend gab sie den beiden zu verstehen das sie alleine sein wollte. Unwillig zischend trollten sich die unerwünschten Mitbewohner und suchten einen anderen,bei weiten nicht so behaglichen Kesseln auf.Die alte Dächsin drehte sich,kaum da? Man sie alleine gelassen hatte,ächzend im Kreise.Ihre langen Krallen schoben das Bodenpolster aus trockenen Pflanzen zu einem dicken Kissen zusammen.endlich war sie mit ihrem Werke und lies sich auf das Lager sinken.
Sie atmete flach und schnell,denn ihr Leib schmerzte nun so sehr und die Stiche kamen so schnell hintereinander,das sie es mit der Angst zu tun bekam. Dann gab es einen Ruck,ein Öffnen,ein rutschen und die Alte stieß einen ersten tiefen Seufzer aus. Wieder dieses erleichternde,schmerzlindernde Hinausgleiten......
Die Dächsin krümmte sich zusammen,stieß mit der Schnauze gegen das frisch auf die Welt gekommende,warme ,feuchte Gebilde und beleckte es sofort zärtlich. So tat sie es auch mit den anderen beiden nackten Wesen die,jedes nach einer gewissen Zeit dem ersten folgten und der alten Dächsin weitere Erleichterung brachte. In welche Welt sie hinein geboren waren,das störte in diesem Moment niemanden,für die alte kam es nur darauf an das die ihre Welt in Ordnung und sicher war......
Einige Wochen später (wärmer aber sehr regnerisch):
Erreichten die Truppen unter Tullaris seinem Befehl ein ihm unbekanntes Gebiet.Hier so wurde ihm von seinen Spähern berichtet sollte sich das Heer mit dem Stierkopf im Wappen befinden. Doch auch nach Tage langer suche war nichts dergleichen zufinden,weder ein Heer noch irgendein Krieger ,nur einen Verlassenden Lagerplatz konnte man ausmachen,doch die Asche war schon so kalt und nass,da es seid Tagen regnete, das man davon ausgehen konnte das ,das Heer schon seid Tagen diese Gebiete verlassen hatte.
Tullaris wollte schon wieder nach Norden aufbrechen lassen,als einer seiner Späher ihm von einem anderen Heer berichtete,welches auch einen Stierkopf in ihrem Banner hatte,doch war dieses anders. Der alte Krieger schüttelte den Kopf und schaute zu Shaitaan „Komische Leute sind das hier und sie scheinen eine Vorliebe für Kühe in ihrem Banner zu haben“ er musste grinsen und schaute zu seinem Späher „Wo sind sie?“ fragte er und der Späher deutete in eine Richtung „Dort...ungefähr zwei Tagesmärsche von hier. Es scheint als ob sie hier ebenfalls was suchen“ Tullaris nickte und die Überreste seiner Garde,welche zusammen mit piktischen Kriegern das Heer der Pikten bildete machte sich auf den Weg in die angegebene Richtung. In den darauf folgenden Tagen wurde das Wetter nicht besser,sondern eher noch schlimmer und vor allem noch nasser.
Sie durchquerten ein großes Waldstück und man hörte schon aus einiger Entfernung das brüllen von Befehlen,das wiehern von Pferden und fluchen von Kriegern.Scheinbar bereitete man sich gerade auf eine Schlacht vor. Tullaris trieb seine Truppen zur eile an,denn er wollte nun endlich schauen wer sich hinter den beiden Bannern verbarg. Als sie den Wald hinter sich ließen und ins freie traten traute er seinen Augen nicht. „Es scheint als würde die eine Kuh die andere Kuh bekämpfen“ und Shaitaan musste nur lachen als er den Vergleich hörte und tatsächlich schien der Vergleich auch zu zutreffen. Auf der einen Seite ein schwarzes Banner mit einem Stierkopf und auf der anderen Seite ein grünes Banner mit Stierkopf. „Sollen wir uns einmischen und wenn ja auf der Seite von welcher Kuh?“ fragte ihn Shaitaan und Tullaris zuckte mit den Schultern „Ich weiß es noch nicht,doch lasse die Bogenschützen antreten und bereite die Reiterei vor“ Shaitaan nickte und tat wie ihm befohlen. Kurze Zeit Später stand die dünne Linie von Bogenschützen bereit und auch die Reiterei hatte sich formiert,bereit in den Kampf einzugreifen,auf welcher Seite auch immer. Tullaris ritt zu Shaitaan „Ich denke wir sollten der grünen Kuh helfen und nicht der Schwarzen“ meinte er kurz und der ehemalige Kommandant seiner Leibgarde nickte,gab die Befehle präzise weiter. Kurz darauf und kurz vor dem aufeinander Treffen der beiden “Kühe“ liesen die Alanischen und Assyrischen Bogenschützen eine Salve und kurz darauf auch eine weitere Salve auf ihren Gegner niedergehen. Die angreifenden Bauern wurden von den plötzlich und unerwarteten Pfeilhagel überrascht und viele sanken tödlich getroffen in den aufgeweichten Boden. Der Angriff kam ins stocken,aber nicht zu stehen. Beide Seiten trafen sich fast in der Mitte des Schlachtfeldes und das Gemetzel nahm seinen lauf,als dann Tullaris noch seine Reiterei die offene Flanke der Bauern angreifen ließ wandten diese sich zur flucht,doch konnte niemand der Reiterei von welcher Seite auch immer entkommen. Die Schlacht war entschieden,auch wenn das eingreifen der Piktischen Armee nicht wirklich ausschlaggebend war,so war doch Tullaris zufrieden und hoffte inständig das er der richtigen Kuh geholfen hatte.
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Letzte Änderung: 2011/06/07 19:52 von .
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Re:Hohe Berge, tiefe Täler und geheimnissvolle Wälder 09.06.2011 22:03:09 --- 11 Monate, 2 Wochen her
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Cathair zog mit einem unwirschen Grunzen die Klinge aus den Gedärmen eines Mannes, der kaum als Krieger durchgehen mochte. Cathair schaute sich unbefriedigt um. Er hatte Rache gewollt für die Toten der teutonischen Raubzüge. Vergeltung für die Unverfrorenheit, seine geliebte Heimat zu bedrohen. Doch statt den mächtigen teutonischen Scharen unter dem Banner des Stierkopfes, sah er sich den eingesessenen Bauern Britanniens gegenüber. Wo nur wenige Stunden zuvor noch die Krieger vom Festland im Westen sich an den Vorräten des Dorfes gütlich taten, standen nun nur noch die furchtsamen Männer der kleinen Siedlung, die sich in einem Anflug von Trotz einem vermeindlichen neuen Plünderer entgegenstellten. Dummheit. Seine Krieger wollten genauso wie er selbst Blut sehen, und konnte es kein teutonisches Blut sein, so musste das Blut dieser einfachen Männer reichen.
Cathair wurde aus seinen finsteren Gedanken gerissen, als ihn ein junger gälischer Krieger am Arm berührte. Sein Blick folgte dem ausgestreckten Finger des Burschen und er erblickte etwas, mit dem er am allerwenigsten gerechnet hatte. Dort stürmten angemalte Krieger heran, welche die Zeichen der Pikten trugen. DIe Pikten hatte eine schwere Katastrophe getroffen, fast das ganze Volk war dabei zugrunde gegangen, doch nun hatten sich einige Krieger offensichtlich zusammengerottet um Seite an Seite mit dem alten Waffenbruder zu kämpfen. Zumindest hoffte Cathair dies.
Mit einem kräftigen Schlag trieb Cathair seine Klinge tief in die Schulter eines Jungen, der kaum als Erwachsen gelten konnte. Kurz fragte der Ruiri sich, was diesen Knaben dazu brachte die elterliche Hütte zu verlassen um einen so offensichtlich überlegenen Gegner anzugreifen, doch dann wurde ihm klar, dass er selbst nicht anders gewesen war. Im Grunde war es sogar heute nicht viel anders in dem ungleichen Krieg gegen die Teutonen. WIeder blickte Cathair sich um und hielt Ausschau nach den Pikten.
Seltsame Reiter hatten sich dem Kampf angeschlossen. Sie ritten in Formation und griffen diszipliniert an, benutzten Taktiken, welche Cathair bisher nur im Ansatz bei den Karthagern und den Römern gesehen hatte. In seiner Faszination bemerkte Cathair den älteren Mann garnicht, der drauf und dran war, ihm eine schwere Wunde mit einer Mistgabel zuzufügen. Erstaunt sah der kampferprobte Gäle in das hassverzerrte Gesicht des Mannes und verstand, dass es sich wohl um den Vater des Jünglings handeln musste, welchen er kurz zuvor getötet hatte. Cathair kam dieses ganze Sterben so sinnlos vor und er war schon bereit, dieses unwürdige Schicksal zu akzeptieren, als sich plötzlich heißes Blut in sein Gesicht ergoss. Mit einem kräftigen Streich hatte der junge Gäle dem Alten die Waffenhand abgeschlagen, welcher nun durch den Schock gelähmt zu Boden ging und dort von catahir Lebensretter getötet wurde mit einem schnellen Stich ins Herz.
Cathair nickte dem jungen Mann zu und warf dann einen Rundblick auf den Schauplatz des Massakers. Es regte sich kaum noch Widerstand. Neugierig ging Cathair auf die fremden Reiter zu, der junge Krieger folgte ihm unschlüssig...
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Re:Hohe Berge, tiefe Täler und geheimnissvolle Wälder 11.06.2011 21:13:15 --- 11 Monate, 2 Wochen her
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Die Schlacht war geschlagen, leichte Alanische Lancer und die berittenen Bogenschützen verfolgten die fliehenden Bauern noch eine Weile in loser Formation, bevor sie die Verfolgung abbrachen und sich neu Formierten. Tullaris reckte sein Schwert in die Höhe und der Krieger neben ihn blies in das Horn, das Zeichen zum Sammeln.
Die über das ganze Schlachtfeld verstreuten Reiter drehten ihre Rösser und strömten zu dem Banner der Alanen, den Drachen mit den schwarzen Bändern.
Mit einem geschulten Blick über das Schlachtfeld erkannte Tullaris das die eigenen Verluste gering waren. Die größten Verluste hatte die leichte Infanterie, welche aus den Piktischer Einheimischen bestand. Die Schwere und leichte Reiterei der Alanen hatte so gut wie kaum Verluste hinnehmen müssen.
Shaitaan nickte seinen Herrn zu „Wieso habt ihr die Schwere Infanterie nicht eingesetzt Herr“ fragte dieser verwundert und blickte nach hinten, wo Reih an Reih die gepanzerten Truppen mit ihren langen Speeren standen, dahinter hielten sich die Bogenschützen bereit.
„Wieso wertvolle Truppen riskieren, wenn die Plänkler ganze Arbeit leisten“ meinte Tullaris nur und beobachtete den Mann der sich den Reitern näherte „Außerdem wissen wir ja nicht ob wir uns für die richtigen Entschieden haben und darum ist es besser immer noch ein paar Reserven zu haben“ der Mann näherte sich weiter „Mir scheint das da, ist so eine Art Stammesführer“ und Shaitaan nickte „Ja jedenfalls sieht seine Aufmachung danach aus als ob er zu einen der wichtigen Leuten gehört“ Tullaris nickte und ritt zusammen mit Shaitaan und seinem Bannerträger dem Mann entgegen.
Kurz neben ihn stoppte er sein Pferd und musterte eindringlich die Person, dann stieg er ab und überlegte in welcher Sprache er den Stammesführer begrüßen oder besser Ansprechen sollte. Er schaute zu Shaitaan „Hol mir unseren Einheimischen Übersetzer und das am besten schon gestern“ dieser nickte und preschte los. Es vergingen endlose schweigende Minuten und Tullaris ließ seinen Blick nicht von dem Stammesführer.
Dann endlich kam Shaitaan zurück, hinter ihm hetze der Pikte der bis jetzt den Alanen half sich mit der Bevölkerung zu verständigen.
„Sag ihm, das mein Name Tullaris ist, ich bin ein Alanischer Kriegsherr komme aus einem Land welches weit hinter dem Horizont im Osten liegt. Wir sind hier auf der Suche nach einer neuen Heimat und nicht in der Absicht bestehende große Stämme zu erobern.“ er machte eine Pause und wartete bis der Pikte das alles übersetzt hatte, dann fuhr er fort „Sag ihm das noch mehr Männer und Frauen kommen werden, das nicht aus dem weiten Land hinter dem Östlichen Horizont sondern aus dem großen Land des Sandes und der Spitzen Steintürme, auch sie suchen hier eine neue Heimat und werden mit mir Tullaris das Land welches den Pikten gehört zusammen regieren. Wir sind nicht eure Feinde und haben nur in den Kampf eingegriffen da man uns erzählte das ihr......“ er machte eine Pause und überlegte „Unsere Nachbarn seid.“ dann wartete er bis der Pikte alles übersetzt hatte, auf eine Antwort des Stammesführers
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Re:Hohe Berge, tiefe Täler und geheimnissvolle Wälder 16.06.2011 22:34:05 --- 11 Monate, 1 Woche her
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Cathair beäugte den Fremden mit einer Mischung aus unverholener Neugier und einer ordentlichen Portion Misstrauen. Das Schicksal der Pikten war nicht restlos aufgeklärt worden, und Cathair glaubte nicht an Zufälle. Wer konnte schon sagen, ob diese Fremden nicht etwas mit dem Unglück der Pikten zu tun hatten.
Was Cathair sofort ins Auge fiel, war die typische Arroganz eines Kriegers aus dem Osten, der sich für zivilisiert hielt und ihn letztlich nur für einen reich behangenen Wilden ohne Verstand und Vernunft. Cathair musste leicht Grinsen, als er daran dachte, dass seine Kopfbedeckung aus Tierfellen bestand, an denen sogar noch die Ohren des Wildtieres zu erkennen waren. Die Blutspritzer auf seiner Ausrüstung tat sein übriges.
Der gälische Ruiri hörte sich aufmerksam die Worte des Piktenübersetzers an,dann dachte er kurz darüber nach, ob er die Scharade noch ein wenig länger aufrecht erhalten sollte um die wahren Absichten des Gegenübers zu ergründen. Letztlich siegte aber Cathairs offene Art gegenüber Fremden, vor allem seine Neugier gegenüber unbekannten Sprachen und Kulturen. Das Land des Sandes konnte nur das ferne Ägypten sein, welches Cathair zwar nicht bereist hatte, von dem er aber schon viel gehört hatte. Cathair richtete ein leicht trotzigen Blick auf den Anführer der Fremden, der ihn keinen Moment aus den Augen gelassen hatte, dann entschied er sich dafür, dem Fremden direkt anzusprechen, zunächst auf Karthagisch:
"Ihr habt einen weiten Weg hinter euch, Krieger. Wärmt euch an den Feuern der stolzen Gälen, ich möchte eure Geschichte hören."
Cathair konnte die Reaktion seines Gegenüber nicht deuten, und weil er sich nicht sicher war, ob dieser ihn verstanden hatte, richtete er auch noch eine gebräuchliche Grußformel in gebrochenem Thrakisch an ihn.
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Re:Hohe Berge, tiefe Täler und geheimnissvolle Wälder 21.06.2011 21:02:05 --- 11 Monate, 1 Woche her
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Tullaris hörte die Sprache des Mannes und wusste auch woher er sie kannte,Mogemak hatte sie hin und wieder verwendet,doch verstehen tat er kein Wort,erst als der Krieger in gebrochenen thrakisch ihm antwortete nickte er kurz und drehte sich zu Shaitaan kurz um
„Wenn alle sich gesammelt haben werden wir den....Gälen folgen“ sprach er auf saramtisch mit ihm,in dem Bewusstsein das der gälische Krieger,welcher sich noch nicht vorgestellt hatte,ihn nicht verstand.Dann drehte er sich wieder zu dem Krieger „Wir werden eure Einladung,uns an eurem Feuer zu wärmen gerne Annehmen“ meinte er in einem recht guten Thrakisch „Doch solltet ihr schon abziehen wollen,dann lasst einen der euren da damit er uns zu eurem Lager geleiten kann,es dauert noch eine Weile bis sich meine Truppen gesammelt haben“ mit diesen Worten deutete er eine kurze Verbeugung an und schwang sich elegant in den Sattel seines Streittrosses
Shaitaan beeugte den Gälen weiterhin und auch den jungen Krieger,dann wendete die kleine Gruppe und ritt zum Pulk von schweren Reitern welche sich eben formierten,in der zwischen zeit waren auch die leichten Lanzenreiter und berittenen Bogenschützen eingetroffen,während die piktischen Krieger wohl ihre Probleme hatten sich neu zu formieren,aber die strammen und kurzen Befehle ihrer Alanischen Kommandanten,verfehlten ihre Wirkung nicht.Kurz darauf gesellten sich auch die Bogenschützen und die schwere Infanterie zu dem sich in einer Marschkolonne formierten Heer. Tullaris ritt an der Spitze und folgte den abziehenden Gälen.
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