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Re:Im Schatten der Pyramiden 16.12.2011 19:42:35 --- 5 Monate, 1 Woche her
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Lächelnd betrachtete Pharao die Geschäfigkeit seiner Gemahlin. Er hoffte, dass auch König Kronos zu Besuch kommen würde. Gerne hätte Sokar dem alten Kampfgefährten und Freund die Hand zum Gruß geboten. Für den Fall, dass Kronos noch eintreffen würde, ließ er ein reichhaltiges Mahl vorbereiten. Kein Bankett, er wollte seinem numidischen Freund und sich selbst die lästigen Hofzeremonien ersparen und lieber zwanglos im kleinen Kreis speisen und plaudern.
Dennoch war dieser freudige Anlaß nicht ungetrübt. Späher berichteten von einer kilikischen Flotte, welche sich scheinbar der ägyptischen Küste näherte. Zwar lebte man mit den Kilikiern nicht in Feindschaft, aber bei einem Volk, das sich hauptsächlich von Seeräuberei ernährte, musste man Vorsicht walten lassen. Also rüstete Pharao zwei Heere um den Kilikiern im Ernstfall entgegen treten zu können. Die Hatias der Gaue wurden benachrichtigt und die Miliztruppen einberufen und mit Waffen versehen. Diesmal würde man nicht unvorbereitet sein.
Dennoch ließ es sich Sokar nicht nehmen, die befreundeten numidischen Krieger an der Spitze seiner Garde willkommen zu heissen. Ochsen, Lämmer und Enten wurden auf Spießen über gewaltigen Feuern gebraten und auf langen Tischreihen türmten sich die Gerstenbrote und Zwiebeln. Henketbier gegen den Durst und Wein für die Heiterkeit standen in großen tönernen Krügen bereit. Den Abend und die halbe Nacht wurde gefeiert. Musiker und Tänzerinnen unterhielten die Gäste.
Für die numidischen Würdenträger, allen voran der Sufet Maximus Decimus Meridius, wurde ein Bankett im Palast gegeben. Bald war die Stimmung gelockert und die Numider erzählten von ihrer Reise und ihren Einkäufen. Die Ägypter von der letzten Entenjagd und dem Leben am Nil.
Nimm einige Gruppen von Personen, die sich gar nicht von dir oder mir zu unterscheiden scheinen, doch wenn du sie alle zusammen bringst, bekommst du plötzlich einen delirierenden Irren mit Staatsgrenzen und einer Nationalhymne.
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Re:Im Schatten der Pyramiden 18.12.2011 15:43:26 --- 5 Monate, 1 Woche her
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Meridius genoss sichtlich die Gastfreundschaft seiner Ägyptischen-Freunde. Das Essen war ein Traum wie alles andere hier auch.
Er war überwältigt vom Anblick dieser prunkvollen Stadt, den Tempelanlagen und den weiblichen Bewohnern dieses Ortes. Noch nie zuvor hatte er soviele Schönheiten auf einem Haufen gesehen. Er schlenderte mit seinen Leuten unter der "Führung" der Gemahlin des Pharaos den Markt rauf und runter. Vor dem Dromedargehege blieb er stehen und schaute sich die Viehcher an. Wie es so kommen sollte konnte er dem guten Verkaufsgeschick des Händlers nicht wiederstehen und kaufte sich ein Kampfdromedar.
Als sie so weiter durch den Markt gingen sah Meridius ein Pferd, einen alten Araber der wohl bald das Zeitliche segnen würde. Er hatte Mitleid mit dem Pferd, das kannte man bislang von Meridius gar nicht und er kaufte es sich auch noch zu einem sehr, sehr günstigen Preis.
Also sie dann alle ihre Käufe getätigt haben machte sie sich wieder gemeinsam auf den Weg zum Palast, wo sie wieder mit ausgezeichneten Speisen und Wein verköstigt wurden.
Plötzlich kam etwas Unruhe un die so ruhige und gemütliche Stimmung. Ein Bote oder Späher berichtete das die Segel unserers Herrschers am Horizont gesichtet wurden, sowie eine Flotte von Kilikiern. Niemand wusste oder konnte sich vorstellen was sie vorhaben. Wie uns Berichtet wurde, war dieses Volk für seine Piraterie bekannt. Wollten sie sich der Königlichen Galeere nähern oder den Frieden in Ägypten stören? Sofort machte sich Meridius mit seinem Heer auf den Weg in den Hafen, wo sie das Schiff umgehend einsatzbereit machten. Sie sind der Kilikischen-Flotte entgegen gerudert, um eine mögliche Attacke auf ihren König oder das Ägyptische-Festland zu blocken.
So wie die Kilikier am Horizont gesichtet wurden, so verschwanden sie auch wieder.
Als Meridius mit seinem Heer erneut im wundervollen Alexandira anlegete, war Kronos, der weise numidische Herrscher, bereits angekommen und mit dem grossen, weisen und gutmütigen Sokar Nachtmin und dessen bezaubernden Gemahlin Lady Fineae im Palast bei ausgelassenen Plaudereien.
Non mortem timemus, sed cogitationem mortis Nicht den Tod fürchten wir, sondern die Vorstellung des Todes. Ut sementem feceris, ita metes - Wie du aussäest, so wirst du ernten
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Zu Besuch in Atraxien 27.02.2012 21:00:47 --- 2 Monate, 3 Wochen her
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Fineae schlenderte an Atraxiens Turnierplatz vorbei und ließ ihre Augen über eine Ausschreibung gleiten. Hier hatten sich bereits einige Leute für das große Turnier eingetragen. Natürlich stand auch ihr Name und der Name ihres Gemahls auf der Liste.
Das letzte Turnier war nicht so gelaufen wie Fineae es gern gehabt hätte. Zu früh war sie ausgeschieden. Diesmal, so hoffte sie, würde sie ein wenig mehr zeigen dürfen.
Nachdem diesmal das ägyptische Heer gesammelt zum Turnier gewandert war, hatte sie auch ihre Kinderfrau an ihrer Seite und die beiden 3 jährigen Mädchen Nubita Aleae und Maat Hedmin genossen die Zeit mit ihrer Mutter. Zusammen mit ihrem Leibwächter, einem Handelshelfer, der Kinderfrau und den Zwillingen wanderte Fineae weiter zum Markt. Sie kaufte schöne Stoffe und ein klein wenig extravaganten Schmuck den sie von ihrem Handelshelfer überprüfen ließ und den er für echt befand.
Fineaes Ehemann, der Pharao persönlich wollte sich weiter um die Rohentwürfe für die Handelsbeziehungen mit Thutmosis kümmern und so genoss Fineae die Freizeit. Immer wieder war sie gewarnt worden nicht einfach so unter das Volk zu gehen, doch die warnenden Stimmen waren wie so oft missachtet worden. Fineaes Leibgardist versuchte so gut es ging Fineae zu beschützen und das Volk von seiner Herrin fern zu halten, doch Fineae beachtete seinen Stress erst gar nicht. Viel zu neugierig war die Frau um nicht an jedem Stand stehen zu bleiben und die unterschiedlichsten Waren zu begutachten.
Erst spät abends kehrte die gut gelaunte Große Königliche Gemahlin zurück zu ihrem Pharao. Der Leibwächter hinter ihr war völlig fertig mit den Nerven und war zusätzlich mit der Zeit auch noch zum Packesel für Fineaes Einkäufe degradiert worden.Trotzdem dankte er den Göttern, dass der Pharaonengattin nichts passiert war. Andernfalls hätte es ihn wahrscheinlich den Kopf gekostet. Inständig hoffte und betete er die Götter dafür an, dass dieser Einkaufsausflug der letzte gewesen sein möge. Doch im Herzen wusste er bereits, dass noch viel mehr solcher Besuche auf ihn zukommen werden...
"Große königliche Gemahlin des Horus im Nest - Pharao Sokar Nachtmin" Live free, die well!
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Letzte Änderung: 2012/02/27 21:01 von Lady Fineae vom Wolfsfels.
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