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THEMA: Reisende und ihre Bekanntschaften
 
Domnall of Tynwald

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graphgraph
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Reisende und ihre Bekanntschaften      29.06.2011 18:50:29 --- 11 Monate her  
Nachdem Domnall of Tynwald die anderen Krieger verlassen hatte, begab er sich auf ein Beiboot und ruderte zur nahen Insel seiner Herkunft. Ellan Vannin. Als er dort mit Myrddin Embrys angekommen war traf er sich mit der Mannschaft die auf dem Schiff das sie nach Osten bringen sollte. Myrddin hatte noch ein paar Sachen zu besorgen und würde nach kommen. Domnall betrachtete das Schiff. Es sah aus wie die Mannschaft. Klein und bereits etwas in die Jahre gekommen. Mit der Erfahrung und dem wendigen Schiff, schien es ein leichtes das Land anzusteuern, das man erreichen wollte. Domnall hörte von der Mannschaft das es dort Felle in guter Qualität gab. Und das man diese auch zu dieser Jahreszeit gut gebrauchen könnte.

Mit der nächsten Flut legte das Schiff ab und es durchschnitt das Wasser, der Meerenge zwischen den beiden großen Inseln, fast lautlos. Nur immer mal wieder ein paar Wellen, die den Schiffskörper trafen, und die Möwen, mit ihren krächzenden Schreien, durchbrachen die Stille. Der Steuermann, dessen Gesicht von tiefen Falten durchzogen war, schien nie zu schlafen. Bereits als Domnall ankam stand er am Ruder. Er bewegte sich scheinbar nie von ihm fort, denn immer wenn jemand zum Ruder schaute stand er dort und hielt den Kurs. Den Kurs der sie, an den Hebriden vorbei, in die offene See führte.

Kaum hatten sie das offene Meer erreicht, stieß ihnen der eisige Wind in die Segel. Sie blähten sich auf und schoben das Schiff schnell voran und die Gischt türmte sich nur so auf. Sie erschien wie eine eisige Wand. Nach der ersten Nacht auf offener See, hatten die Temperaturen ihre Spuren hinterlassen. Das gesamte Deck und alles was aus dem Wasser ragte, war mit einer dünnen Eisschicht bedeckt. Das Schiff sah nicht mehr aus wie ein Schiff. Es glich eher einem Eisberg, der langsam über das Meer trieb.

Die Männer an Bord begannen so schnell es ging, das Eis vom Schiff zu lösen. Wenn sie es nicht tun würden, würde das Gewicht des Eises das Schiff mit der Zeit behindern, oder gar zum sinken bringen. Auch Domnall begann das Eis zu entfernen. Als sie alle am Ende des Holzkörpers angekommen waren, mussten sie wieder von vorne beginnen. Dieses Spiel würden sie nun sicher bis zu ihrer Ankunft treiben.

Als Domnall gerade, wieder einmal, dabei war, den Mast vom Eis zu befreien, sah er aus dem Augenwinkel einen Eisberg, der sich langsam am Schiff vorbei schob. Der Eisberg ragte so weit aus dem Wasser, dass er den Mast überragte. Ein kalter Schauer fuhr Domnalls Rücken herunter. Er schaute sich nun um, um nach weiteren Eisbergen zu suchen. Und er erkannte das dieser eine nur der Anfang war. Sie waren nun im Norden angekommen und die Mannschaft rüstete sich mit langen Stangen aus, um das, gegenüber den, nun zu sehenden, Eisbergen, von eben diesen fern zu halten.

Die Mannschaft war so geübt das sie an den Seiten stand bevor das Schiff einem dieser Kolosse zu nah kommen konnte, stieß das Schiff ab und wendete sich dem nächsten Hindernis zu. Kaum hatten sie diese Reihe von Hindernissen umschifft, sahen sie am Horizont Land. DAS Land. Weiß vom Schnee. Fast hätten sie es übersehen, aber die Baumstämme, die vereinzelt an der Küste standen, stachen in dem Weiß sehr hervor.

Das Schiff näherte sich ganz langsam der Küste. Der Winter schien hier sehr hart und die Mannschaft des Schiffes erzählte Geschichten über Schiffe die hier gestrandet sein sollen und der Winter sich alles nahm. Nicht selten auch alles Leben, das auf dem Schiff vorhanden war. Das Schiff glitt langsam immer näher zur Küste. Das Eis, das sich in einer dünnen Schicht auf dem Wasser gebildet hatte, knackte erst leise. Aber dieses Geräusch wurde lauter, umso näher es der Küste kam.

Kaum hatte das Eis das voran kommen beendet ging die Mannschaft von Bord. Domnall begab sich ebenfalls von Bord und alle zogen das Schiff über das Eis an Land. Zumindest hofften sie das es das Land war. Domnall ging zu seinem Pferd und führte es vom Schiff. Er wartete noch bis zum Abend. Als die Männer ein Lager aufgeschlagen und sich das erste Essbare auf dem Feuer befand setzte er sich auf Bresal und ritt, mit Myrddin, in die Nacht. Myrddin schien den Weg zu wissen, denn er sagte immer nur in welche Richtung Domnall Bresal steuern sollte. So führte Myrddin Domnall und Bresal immer weiter in das Landesinnere.

Sie kamen an einem Bach an und Myrddin begann nach Kräutern zu suchen. Domnall schlug ein Loch in den Eispanzer und entnahm dem fast gefrorenem Bach noch ein paar Tropfen. Zu erst erhielt Bresal seinen Anteil und Domnall gönnte sich dann auch einen Schluck. Plötzlich hörte Bresal etwas. Denn er streckte seinen Kopf hoch und seine Ohren stellten sich auf. Domnall war auch einen Moment abgelenkt und Bresal schreckte auf. Domnall schaffte es nicht die Zügel von seiner Hand zu lösen, und so riss der Hengst seinen Arm hoch und als Domnall einen Schmerz in der Schulter spürte, befand er sich auch schon über dem Boden. Kaum hatte er es realisiert befand er sich schon auf dem Weg zurück zum Boden. Schon war dieser erreicht, doch nicht die Füße oder Beine berührten ihn zu erst. Sein Körper schlug hart auf dem Bachbett.In diesem Moment lösten sich die Zügel von seiner Hand und er blieb benommen, schwer atmend liegen.


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Lotta

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Re:Reisende und ihre Bekanntschaften      29.06.2011 19:36:33 --- 11 Monate her  
Ein paar Tage schon, war Lotta mit ein paar wenigen alleine in Oulum. Zeus hatte sich mit einigen Kriegern auf den Weg in den Süden gemacht um dort nach dem rechten zu sehen. Zu Lottas Leidwesen, hatte er Apollon bei ihr gelassen. Ihr Verhältnis zu den grimmigen Krieger war eine Geschichte für sich.

Nun war die junge Samin mit ihrer Stute allein unterwegs. Nach den vergangen sehr kalten Tagen, war es heute ein wenig erträglicher und so wollte sie mit Poro ein wenig spazieren gehen. Noch immer weigerte sich Lotta zu reiten. Und so ging sie ein wenig in Gedanken versunken an dem kleinen Bach entlang, der sich in der Nähe des Sapmis befand.
Poro war insgesamt sehr unruhig. Die junge Stute kämpfte mit den Hormonen und warf ihren Kopf immer wieder Ruckartig nach oben.
Lotta sprach beruhigend auf das Tier ein, hatte ihr sogar Kräuter gegeben., Aber so recht wollte das alles nicht helfen.

Wieder warf Poro den Kopf in die Höhe, doch diesmal wieherte sie schrill dazu und zu Lottas großen erstaunen wurde das Wiehern erwidert?!
Die junge Stute riss sich von ihrem losen Führstrick los und galoppierte ein Stück den Bach entlang.
Lotta sah ein anderes Pferd ebenfalls am Bach entlang galoppieren, nur das an dessen Zügel einen Moment noch etwas hing. Ein Mensch sicher der nun schmerzhaft mit dem Boden Bekanntschaft machte.

Die junge Samin hob ihr langes blaues Kleid mit der rot, grün, gelben Borde ein wenig an und rannte los. Nur wenige Augenblicke später war sie bei dem Bärtigen Mann und kniete neben ihm. Auf den ersten Blick war er ihr völlig unbekannt, aber das war Lotta in dem Moment egal. Er war verletzt, nur das war es was zählte!
Beruhigend sprach sie auf den Mann ein, keine Ahnung ob er sie verstand …
„Das sieht gar nicht gut aus, versuch dich nicht zu bewegen, ich glaube du hast dir deine Schulter ausgekugelt. Weißt du den nicht das man nie ein Pferd festhalten darf? Pferde sind einfach zu...“

Mit geübten Blick sah Lotta das seine Schulter nicht an der Stelle war, wo sie eigentlich sein sollte. Während sie auf den Mann ein sprach, packte sie ihn plötzlich und mit einer schnellen, für ihn sicher Schmerzhaften, Bewegung war die Schulter wieder an der richtigen Stelle.
„...kräftig, deswegen reite ich auch nicht, sondern laufe immer neben Poro her.“

Vorsichtig half sie dem Mann nun sich auf den Rücken zu drehen. Dabei sah sie ihm sanft aus ihren großen blauen Augen an.
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Domnall of Tynwald

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Re:Reisende und ihre Bekanntschaften      29.06.2011 23:27:25 --- 10 Monate, 4 Wochen her  
Kaum hatte Domnall den Boden berührt, schloss er die Augen und versuchte tief zu atmen. Aber sein Körper ließ es nicht zu. Als er einatmen wollte, zog sich ein Schmerz von seiner Brust durch seinen ganzen Körper. Für einen Moment schien er dem Leben entfernter als dem Tod gewesen zu sein. Ihm wurde schwarz vor Augen. Doch mit einem Ruck fuhren seine Lebensgeister zurück in seinen Körper. Er spürte wie er bewegt wurde. Er konnte sich für diesen Moment nicht dagegen wehren. Als er die Augen öffnete schaute er in ein junges Gesicht.

Dieses junge Gesicht mit diesen blauen Augen, die sehr beruhigend wirkten. Aber diese Sprache. Sie redete. Nein! Sie plapperte in einer unbekannten Sprache und Domnall sah sie fragend an. Er schaute auf ein buntes Etwas. Mit blonden Zöpfen! Wenn er nicht in dieser unglücklichen Lage wäre, würde er sicher lachen. Doch diese Stimme. Auch wenn er sie nicht verstand - sie hatte eine beruhigende Wirkung. Scheinbar hatte dieses unschuldige Ding ihm gerade geholfen. Als er versuchte aufzustehen, gab sein Arm unter einem leichten Knirschen nach. Er grummelte und ballte unter dem Knacken seiner Gelenke eine Faust. Den Schmerz unterdrückend schaute er sich um und sah wie Bresal wiehernd bei einem anderen Pferd stand.

Er grinste und sah dann wieder zu der jungen Frau. Sie hatte den Wortschwall inzwischen beendet. Sie schien ihm alles wichtige erzählt zu haben. Domnall dachte nicht daran dies auf sich beruhen zu lassen. Ich bin Domnall of Tynwald. Wenn du mich verstehen würdest könntest du mir sagen wo ich hier bin. Und vielleicht sogar den Weg zu den Sami zeigen. Nun schaute er wieder in ihre Augen. Er war ziemlich wehrlos. Und das wusste er. Er versuchte nun wieder aufzustehen. Und diesmal gelang es. Er bemerkte nicht dass die kleine, zierliche Frau ihm dabei half. Seine Augen lösten sich nun von ihr und er versuchte zu Bresal zu gelangen.


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Re:Reisende und ihre Bekanntschaften      30.06.2011 11:34:45 --- 10 Monate, 4 Wochen her  
Lotta verstand nicht wirklich was der Fremde Mann zu ihr sagte. Im Grunde verstand sie nur einen Namen und das er zu ihr wollte! Nun gut vielleicht nicht gerade zu ihr, aber zumindest suchte er die Sami. Irgendwo tief in ihr drin sagte der Name ihr etwas, aber ehe sie weiter darüber nachdenken konnte, versuchte der Mann aufzustehen. Schnell griff sie ihm unter die Arme und versuchte es auf Griechisch.
Zeus hatte ihr die Sprache beigebracht und irgendwie mussten sie ja kommunizieren können!
„Langsam! Du bist da ziemlich hart auf den Boden gefallen, nicht das dir ...“

Sie wollte es gerade aussprechen, als er auch schon in sich zusammen sackte und Lotta ihn gerade eben noch relativ sanft wieder auf den Boden sinken lies. Besorgt sah ihn die junge Samin an, lächelte, und legte ihre Hand auf ihr Brustbein.
„Lotta“
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Domnall of Tynwald

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Re:Reisende und ihre Bekanntschaften      30.06.2011 11:58:43 --- 10 Monate, 4 Wochen her  
Nachdem er nun wieder auf dem Boden angekommen war, sah Domnall die junge Frau an. Sie sprach schon wieder. Aber dieses mal klang es völlig anders als vorher. Trotzdem verstand er sie nicht! Dann zeigte sie auf sich und sagte wohl ihren Namen. Lotta?! Was soll das denn heißen? Nur ein Wort. Nun gut. Vielleicht ist das hier so. Wo war dieser alte Mann nur wenn man ihn braucht? Immer wenn es darauf ankommt ist Myrddin unterwegs und nicht greifbar! Domnall dachte sich dies und wollte antworten. Er bewegte seinen Arm, der immer noch schmerzte und zeigte auf sich. Domnall of Tynwald. Und dann zeigte er auf die junge Frau. Lotta? Sie nickte. Dann hätten wir das schon mal geklärt, dachte er sich.

Lotta lächelte ihn an. Domnall sah sich suchend um. Hier musste eine Siedlung sein! So ein junges Ding kann hier sicher nicht alleine weit kommen, aber das einzige was seine Augen fanden, waren Bäume und Schnee. Kein Rauch einer Siedlung war zu erkennen, oder Geräusche die eine Siedlung normalerweise hervorbrachte. Ach ja. Und Bresal. Der sich sichtlich bemühte der Stute, die ihm gegenüber stand deutlich zu machen das er der Beste sei! Nun sah er wieder zu Lotta. Er grinste etwas. Die Pferde scheinen wir wohl nicht ablenken zu können. Er sagte es und sah in die Blauen Augen. Aber du verstehst mich ja nicht! Ich könnte dir erzählen das ich der Regent der Briten bin! Und das mich, eigentlich, ein Freund begleitet. Aber der ist immer mal wieder verschwunden.


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Re:Reisende und ihre Bekanntschaften      30.06.2011 12:30:05 --- 10 Monate, 4 Wochen her  
Sehr gut, er wusste nun ihren Namen und sie den seinen. Domnall …. noch immer sagte ihr der Name irgendwas, aber sie wusste nicht was! Aber Griechisch verstand er also auch nicht. Gut dann eben weiter Samisch.
Noch immer lächelte sie ihn an und folgte dann seinen Blick zu den Pferden. Röte stieg ihr ins Gesicht als sie sah was der Hengst für Absichten hatte. Er konnte doch nicht … ihre Stute?!
Die Worte des Mannes drangen zwar an ihr Ohr aber sie verstand ihn nicht. Sie war zu sehr damit beschäftigt zu überlegen wie sie ihre Stute von dem Hengst weg bekam.
Unwillig schlug Poro mit einem Vorderhuf nach dem Hengst als dieser sich mit Getue an ihr ranmachte und erleichtert atmete Lotta auf. Scheinbar war die Stute doch nicht so angetan von dem Hengst.

Also konnte sie sich wieder dem bärtigen Mann widmen.
„Da du ja die Sami suchst, werde ich dich mal in unser Sapmi bringen. Aber langsam und vorsichtig aufstehen. Wenn wir dort sind, sehen wir weiter, wer deine Sprache spricht.“
Langsam erhob sich die junge Frau und deutete dem Mann an es ihr gleich zu tun … aber vorsichtig!
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Re:Reisende und ihre Bekanntschaften      01.07.2011 22:25:59 --- 10 Monate, 3 Wochen her  
Als Lotta rot wurde dachte Domnall nach. Warum wird sie rot? Nur weil Bresal seiner Bestimmung folgen will? Aber kurz nachdem sie errötete stand sie auf und deutete ihm an auch aufzustehen. Er stand auf. Es war zwar sehr langsam, aber er stand. Er war etwas wackelig auf den Beinen aber sie deutete ihm an ihr zu folgen. Als sie an den Pferden ankam, hatte Bresal die Haltung der Stute verstanden und beruhigte sich langsam. Aber trotzdem versuchte er ihr näher zu kommen.

Lotta führte ihn zu einer Siedlung. Domnall sah sich um. Alle hier schienen beschäftigt. Alle schienen freundlich zu sein. Die Harmonie hier war deutlich zu spüren. Sie schauten alle zu ihm und er sah in ihren Augen weder Angst noch Missgunst. Es schien fast so als würden sie ihn kaum beachten. Lotta allerdings wurde beachtet. Sie schien hier eine wichtige Position einzunehmen. Nur welche? Aber diese Frage konnte er im Moment nichbt stellen, da es sich mit den Sprachen bis jetzt nicht anders verhielt als bei ihrem aufeinander treffen. Domnall versuchte Lotta klar zu machen das er einen Schmied, oder wenigstens ein heißes Feuer brauchen würde. Dieses war nötig, da seine Waffen, schon geraume Zeit, nicht die Pflege erhielten die ihnen zustand!


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Re:Reisende und ihre Bekanntschaften      01.07.2011 22:46:47 --- 10 Monate, 3 Wochen her  
Langsam wunderte sich keiner mehr wenn Lotta, mal wieder, mit einem neuen Fremden ankam. Man könnte meinen, dass die junge Samin das als ihr Hobby ansah. Männer sammeln …
So recht wusste Lotta ja nicht was sie mit dem bärtigen Mann und seinem Hengst nun anfangen sollte. Zeus war nicht da und sonst fiel ihr keiner ein, der andere Sprachen konnte. Erst einmal Essen!
Essen war immer gut bei Reisenden. Also steuerte das junge Ding mit ihrem Fang die kleine Koppel der Pferde an. Erst einmal Poro und den Hengst versorgen. Irgendwas wollte der Mann von Lotta, aber sie verstand nicht ganz was er meinte und deutet ihm an das er seinen Hengst in die Koppel lassen sollte, damit dieser ans Heu kam. Sie selbst ließ Poro in die andere Koppel laufen.

Mühsam versuchte sie dem Mann mit Gesten klar zu machen das er ihr nun folgen sollte, weil sie ihm zu Essen geben wollte.
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Re:Reisende und ihre Bekanntschaften      01.07.2011 23:45:51 --- 10 Monate, 3 Wochen her  
Da Lotta nicht verstand was Domnall wollte, und eher den Pferden ihren Platz zeigte, an dem sie Futter fanden, bemerkte Domnall, dass er auch schon geraume Zeit nichts zu sich genommen hatte. Und schon, als hätte Lotta seine Gedanken gelesen führte sie ihn zu einem Platz an dem es nach Essbarem roch. Lotta bemerkte das Domnall Hunger hatte, da er sich nach dem Geruch ausrichtete. Es kam aus einem, es sah aus wie ein Zelt. Nur war es etwas größer. Lotta sah es und lächelte. Sie ging voraus und öffnete. Der Geruch stieg hervor und Domnall war so hungrig, er hätte alles gegessen.

Als sie nun im warmen waren, hielt Lotta ihm einen dampfenden Becher vor die Nase. Kaum in seinen Händen trank er ihn. Es wärmte sehr von innen. Er versuchte immer noch ihr klar zu machen das seine Waffen einen Schmied oder ein Feuer brauchten! Aber sie lächelte nur. Dann reichte sie ihm etwas. Es sah aus wie Fleisch. Oder wie die Reste davon. Aber der Hunger ließ alles zu. Er aß es und schaute dabei zu Lotta. Sie hatte sicher geahnt das er solchen Hunger hatte. Er aß Stück um Stück. er wusste nicht ob dies das letzte Mal sei, dass er etwas kriegen würde. Nicht das sie ihm dieses Mahl gaben und ihn dann wieder sich selbst der Natur überließen! Nachdem der erste Hunger gestillt war zog er sein Messer hervor um ihr noch einmal deutlich zu machen, was er wollte!


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Letzte Änderung: 2011/07/01 23:52 von Domnall of Tynwald.
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Re:Reisende und ihre Bekanntschaften      02.07.2011 15:45:19 --- 10 Monate, 3 Wochen her  
Mit einem lächeln sah ihm die junge Frau die ganze Zeit über zu. Sie hatte also Recht gehabt, er hatte Hunger! Grinsend stellte sie leise fest, auch wenn ihr klar war das er sie nicht Verstand.
„Man könnte meinen du hast Angst nie wieder etwas zu Essen zu bekommen.“
Sie selbst nippte an ihrem Becher in dem nur klares Wasser war. Und selbigen lies sie fast fallen, als er sein Messer zog.

Erschrocken blickte sie auf großen blauen Augen erst auf das Messer, dann ihm in die Augen und versuchte sich dabei zu beruhigen. Er hielt das Messer nicht so, als wollte er ihr damit jeden Moment an die Kehle springen. Und schließlich hatte sie inzwischen ein wenig Trainiert mit Zeus und den anderen und konnte sich durchaus ihrer Haut erwehren.
„Das Messer wirst du hier nicht brauchen.“
Meinte sie leise und legte vorsichtig ihre linke Hand auf sein Handgelenk mit dem er das Messer hielt. Mit sanften Druck versuchte sie ihm zu signalisieren das er das Messer wieder wegpacken sollte. Dabei sah sie dem Fremden, eindringlich in die Augen.
„Leage buorre - Bitte“
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