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Re:Das Bosporanische Reich - Jasons Erben 28.08.2011 20:41:42 --- 9 Monate her
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"Diese Fußspuren sind noch frisch, bei Zeus, sie sind nicht weit", rief der Hohepriester durch die Bäume seinen Kumpanen zu.
Er hörte einige Fußtritte, die sich schnell auf ihn zubewegten.
Aus dem Dickicht erschienen Einár und Apolonius.
"Es wird immer kälter, je weiter wir nach Norden wandern und immer ungemütlicher", Apolonius schniefte verschnupft: "Haben diese Leute hier eigentlich noch nie etwas vom Straßenbau gehört?"
"Ein wirklich unwirtliches Land, überall Bäume, kaum etwas zu Essen...", Einár blickte in die Runde: "... und dann auch noch so Nah am Reich der Sarmaten.", er sah auf: "Egal, wir werden weiter ziehen. Die Verwüstung unseres Tempels, auch wenn es noch so ein Misthaufen aus Stein war, lassen wir uns bezahlen."
"Sonst werden wir Zeus auch nie wieder unter die Augen treten können", wandte Matthias ein: "Nein, sonst hätten wir ganz Griechenland die Ehre genommen."
Apolonius blickte gespielt fragend den Hohepriester an: "Kommt jetzt wieder der Krempel deiner ewigen Moralpredigten wie nach den Motto: Der Spartaner fragt nicht, wie stark der Feind ist, sondern wo er steht?"
Matthias blickte seinen Wächter finster an, sah er sich ertappt.
"Musst du einem eigentlich immer die tollen Ideen zur Truppenerbauung zerstören? Ich wollte gerade ansetzen... und außerdem mache ich das nicht immer", äußerte der beleidigte Hohepriester missmutig.
"Du meinst wohl eher zur Truppeneinschläferung und zum zweiten Punkt: Doch tust du", antwortete Apolonius grinsend.
Alle, bis auf den schmollenden Hohepriester lachten.
Hinter ihnen war das Dröhnen der Hörner zu hören. Es war das Signal für den Weiterzug. Der kleine Trupp machte sich auf den Rückweg, um ihren Fund zu melden.
- Vlatos des keltiberischen Volkes - Einstiger Berater König Einars und Champion von Biturgien - Einstiger Hohepriester des bosporanischen Reiches
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Letzte Änderung: 2011/08/28 20:43 von Matthias von Milet.
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Re:Das Bosporanische Reich - Jasons Erben 03.09.2011 13:46:49 --- 8 Monate, 3 Wochen her
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Es war lange her, dass mein Pferd und ich im hohen Norden waren. Aber unser Rachefeldzug führte zu den Fenni, die doch nicht so weit von meiner alten Heimat den Svear entfernt leben wie ich dachte.
Aber dieses Volk ist nicht so ehrenvoll wie wir, Svear. Diese Zeiten waren vorbei und bald wären wir auf dem Schlacht. Dort angekommen sprach ich zu den Kriegern der Thraker, Daker und meinen eigenen:"Diese Fenni, die nennen sich ein ehrenvolles Volk des Nordens? Pah, das ist eine Lüge! Soll ich euch zeigen wie sie kämpfen? Sie können nur eins schwächere Völker angreifen und kurzdarauf fliehen, weil sie keinen solchen Mumms wie die anderen nordischen Völker oder uns in den Knochen besitzen! In meiner Blütezeit hätte ich alle locker alleine überwältigen können und jetzt auch noch! Nun genug geredet. Dabei johlten alle 50.000 Soldaten und warteten, dass wir, Heerführer das Zeichen zum Angriff gaben, was wir auch taten. Ich selbst kämpfte mitten mit im Geschehen. Bald sah man, wie die Fenni sich zurückzogen. Unsere Krieger wollten nachsetzen, aber ich hinderte sie und meinte:"Lasst sie bloß rennen. bald könnnen wir ihnen den Todesstoß versetzen!" Es wurden die ersten eigenen Toten beigesetzt. Es waren weniger als man dachte bei der Schlacht umgekommen. Nun kamen die zwei anderen Könige und alle Berater zu mir. Dann meinte ich: "Es wird bald dunkel und sehr kalt für euch. Einar und mir macht das weniger aus. Schließlich sind wir beide, zwei Kinder des Nordens und Thors. Also sollten wir Späher aussenden. Wer soll von eurer Leuten die Späher anführen? Bei uns wird es Matthias von Milet sein."
Krieger der Sueben Oberhaupt des Clans Kraki
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Letzte Änderung: 2011/09/07 21:51 von Aleyah.
Grund: Regelverstoß
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Re:Das Bosporanische Reich - Jasons Erben 03.09.2011 17:34:30 --- 8 Monate, 3 Wochen her
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Silasoa , der bei einem Duell schwer verletzt wurde und leider nicht mit dem Heer ziehen konnte , erreichte eine Nachricht von der Schlacht von Moskau : Kriegsminister Silasoa , wir haben diesen Abschaum wieder in ihre Löcher verscheucht und zwar vernichtend ! Ich bedauere es , dass Ihr nicht dabei sein konntet , es hätte euch sicher Spaß gemacht diese hirnlosen Fenni zu bekämpfen ! Ich glaube wir und unsere Verbündeten die Thraker und die Daker werden die Fenni endgültig aus der Welt verscheuchen , da wir den Großteil ihrer Streitmacht geschlagen haben!
Jedoch sollten wir sie nicht unterschätzen sie greifen oft aus dem HInterhalt an , jedoch konnten wir uns bis jetzt gut verteidigen . Ich hoffe ihr kämpft bald wieder an meiner Seite !
Hochachtungsvoll , Lerendas!
Nachdem er den Brief gelesen hat dachte Silasoa bei sich : Sie nannten sich überheblich Götter und Unterwerfer der Weltreiche ... Hah! Das haben sie sich selbst eingebrockt , sie greifen einfach immer wieder schwächere Völker an ... Schandtat!
Nach dem erwachen aus seinen Gedanken rief er einen seiner Leibgardisten und sagte ihm: Hol meine Rüstung und sattle mein Pferd , wir stossen zu unserem Heer!
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Letzte Änderung: 2011/09/03 17:35 von Silasoa.
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Re:Das Bosporanische Reich - Jasons Erben 08.09.2011 21:13:39 --- 8 Monate, 2 Wochen her
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Matthias war mit seinem Spähkommando nahe an das Lager der Fenni geschlichen, um die Truppenstärke des Feindes auszumachen, welcher es gewagt hatte, ihr kostbares Bosporanien zu plündern und plötzlich zu rasch in Richtung Norden aufgebrochen war.
Der Hohepriester erkannte einige Gesichter, welche er auch schon bei der Schlacht in den feindlichen Reihen getroffen hatte.
Nur eines fehlte.
"Wo ist dieser Kerl?", zischelte Matthias seinem Kampfgefährten Apolonius zu.
"Welchen Kerl meint ihr? Da stehen viele Kerle rum, oder was man auch immer in der Sprache der Barbaren darunter versteht... ich habe gelesen, dass man ihre Frauen durch die Behaarung zu Weilen auch für solche halten kann.", der Trupp kicherte über diesen anzüglichen Witz des Leibwächters, auch wenn er selbstverständlich eine Übertreibung war.
"Für einen Athener ist dies sowieso einerlei.", flüsterte Matthias, was wiederum die Truppe sehr erheiterte.
"Nun aber still, wir wollen doch nicht unsere Position verraten.", an Apolonius gewandt führte der Hohepriester weiter aus: "Ich meine ihren König, Chef, Rottenoberhaupt oder wie sich sein Titel in dieser nicht zivilisierten Welt auch immer nennen mag. Der Kerl, der auf die schlaue Idee gekommen war, seine Hand in ein griechisches Hornissennest zu stecken und dann zeitig mit seinen Truppen wieder aus diesem verschwunden war.", "und der Kerl, der mich im Duell verprügelt hat", dachte er bei sich.
Apolonius blickte verwundert in das Lager etwas weiter vor ihnen.
"Ihr habt Recht, Herr, er ist nirgendwo zu erkennen. Seltsam... hat er etwa das Weite gesucht?"
Matthias überlegte angestrengt: "Vielleicht ist es auch eine Finte, wir werden es morgen sehen. Warum sollte so jemand das Weite suchen? Welchen Grund gäbe es?"
Ratlos zog sich der Trupp in ihr eigenes Lager zurück.
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Re:Das Bosporanische Reich - Jasons Erben 09.09.2011 18:22:38 --- 8 Monate, 2 Wochen her
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Das Feld, auf dem die Schlacht getobt hatte, war übersät mit Toten und Verwundeten. Aus den zerstörten Palisaden drang schwerer Rauch und über dem Feld kreisten die Krähen, auf der Suche nach einer guten Speise.
Überall hatten sich Leichensammler verteilt, welche die Toten vom Feld trugen, den schwer Verletzten die letzte Gnade erteilten und sich auch nicht selten an den Gütern derer, welche hier vor einen Stunden heldenhaft kämpften und ihr Leben ließen, bereicherten.
Die Toten, ob Freund oder Feind wurden am Rand begraben.
Zwei Dinge wurden den Toten auf jeden Fall nicht geraubt, mit welchen sie auch in die kalten Erdlöcher gelegt wurden, denn darauf stand die Todesstrafe.
Es waren die beiden Münzen für den Fährmann, sodass sie auf die andere Seite des Styx fahren konnten.
Charon sollte sie nicht für etwas bestrafen können, für das sie selbst nichts konnten.
Einige höhere Adelige der Bosporanen und der anderen siegreichen Völker standen am Schlachtfeldrand, beobachteten und koordinierten das Geschehen.
"Es ist eine Schande, dass sie nun auch noch die armen Bauern für ihre abscheulichen Verbrechen opfern. Sie waren vollkommen unschuldig an der Ermordung vieler Menschen unseres und unserer befreundeten Völker, genauso wie sie nicht unseren Tempel verwüstet hatten.", sagte Matthias zähneknirschend.
"Sie haben anscheinend nicht damit gerechnet gehabt, dass wir Griechen zusammenhalten würden. Ihren Anführer haben wir auch nicht zu Gesicht bekommen. Ihre Truppen haben sich um eine Frau gesammelt und ich bezweifle mal, dass ihr König sich freiwillig Frauenkleider anziehen würde, außer vielleicht... es könnte ja auch zu ihrer Kultur, oder wie die Barbaren die Angewohnheit bezeichnen, Toilette und Speisekammer nicht trennen zu können, gehören.", meinte Einár, während alle um ihn herum am Schmunzeln waren.
"Mit Verlaub, ich glaube, dies schaffen sie gerade noch, sonst wären sie nicht an griechischem Metall gescheitert, sondern an Krankheiten und Seuchen. Auch wenn mir die hier erbeuteten Speisen dem, was du meintest sehr ähnlich kommen.", Matthias blickte mit Abscheu auf die kärgliche Kost, welche sie als Beute erhalten hatten. "Kein Wunder, dass die Barbarenvölker immer Richtung Süden zum Plündern kommen, hier wächst ja nichts... abgesehen vielleicht von viel zu viel Wald und noch viel mehr Unkraut. Keinerlei Wein, Oliven, oder anderes, zivilisatorisches Nahrungsgut... PFUI!", angewidert spuckte der Hohepriester auf den Boden.
"Da hast du vollkommen Recht, mir fehlt die Sonne Griechenlands und sein fruchtbarer Boden, genauso wie dir.", antwortete Einár.
"Trotzdem gebe ich dir auch Recht, dass es schändlich ist, für seine Verbrechen als Opfer Unschuldige in die Schlacht zu führen, mögen die Götter ihren Seelen großzügig gegenüber sein, denn sie hatten es nicht verdient, dass der Zorn eben dieser sie traf. Genauso wenig, wie fremde Völker, mit denen wir keinen Streit haben und welche von unseren Feinden einfach missbraucht wurden. Nur Zeus weiss, mit was für fadenscheinigen Dingen diese Leute gegen uns in den Kampf gelockt worden sind.", der Kriegsherr blickte immer grimmiger, je mehr er weiter sprach.
"Sei es, wie es sei. Ich gehe nun zu den Toden und spreche noch einige Verse für sie, damit sie wenigstens mit Ehre in den Hades fahren können.", sprach Matthias ruhig und setzte sich in Marsch.
Die anderen Beteiligten nickten und wandten sich ebenso um, um den heldenhaft Gefallenen noch die letzte Ehre zu erweisen.
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