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Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 08.08.2011 18:06:08 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Noch auf dem Rückzug von ihrem Stich ins römische Wespennest, machte Camulos eine erstaunte Feststellung. Es reichte den Römern nicht, in 3-facher Übermacht das kleine ligurische Heer zu stellen, nein, weitere Banner erschienen rund um sie herum. Dabei ein ihm unbekanntes und ein wohl bekanntes.
Legionen unter dem Banner der Etrusker? Wann war dieses Volk wieder auferstanden, es musste sich um eine List der Römer handeln. Schnell setzte er ein Schreiben an dieses neue "Volk" auf.
QUOTE:
An die in den Trümmern des Etruskerreiches verschanzte Legion in Verona,
ich sehe eure Banner auf dem Schlachtfeld. Mir ist nicht entgangen, dass ihr keine Etrusker seid, sondern Römer, die die alten Stätten der Etrusker entweihen. Sollte euch daran gelegen sein, dass eure Bauern in Ruhe auf den Feldern arbeiten können und eure Jäger nicht selber zum Gejagten im Wald werden, so hört auf meinen Rat. Haltet Abstand zu unseren Grenzen.
Sollte ein Ligurer einen Etrusker in der Ebene von Konstanz, Graubuenden, Lombardei oder Appennino sehen, werden wir ihn jagen wie ein Wildschwein. Eure Siedlungen in diesen Gegenden werden brennen und Leid über eure Legion kommen. Ich hoffe, die Ligurer können es bei diesen Drohungen belassen und ihr seid schlau genug uns nicht auf die Probe zu stellen.
gezeichnet
Camulos
Schlächter der Römer von Ravenna
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Letzte Änderung: 2011/08/08 20:16 von Aleyah.
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Re:Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 08.08.2011 21:16:22 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Ein Bote der Ligurer erreichte Lucilla spät Abends. Müde von dem anstrengenden Tag setzte sie sich seufzend ans Schreibpult um noch eine Antwort zu verfassen, welche sie dem Boten anschließend für den Rückweg übergab.
QUOTE: Ehrenwerter Camulos, Herrscher der Ligurer!
Zuallererst möchte ich euch zu Eurem neuen Amt beglückwünschen und Euch auf diesem Wege viel Erfolg und Freude wünschen!
Das andere Thema beginnt für uns leider unter einem schlechten Stern.
Es ist kein Hehl daraus zu machen, dass ich selbst Rom sehr nahe stehe, war ich doch vormals Volkstribuna unter dem römischen Adler! Dennoch sehen wir uns als ein selbstständiges Volk an, welches sehr wohl auch ein Recht hat zu dieser Zeit seine ihm angestammten Ländereien zu beanspruchen und neue Grenzen zu zeichnen.
Sofern Ligurien nicht zusichern kann unser derzeit noch kleines Volk gegenüber möglichen Aggressoren von Westen her zu schützen, wird es sich nicht umgehen lassen dass, sobald unser Volk eine gewisse Stärke erlangt hat, die Ländereien um unsere Hauptstadt von uns zu sichern sind. Einen Anspruch auf diese Länder von Eurer Seite her, kann ich beim besten Willen nicht erkennen!
Hochachtungsvoll,
Lucilla die Sanftmütige
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Re:Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 09.08.2011 10:49:35 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Lucilla hatte Tarja am Abend das ligurische Pamphlet zum lesen gegeben. Für so eine Unverschämtheit hatte sie ihre geliebte Heimat nicht verlassen. Sogleich machte sie sich ans Werk eine entsprechende Antwort zu verfassen.
QUOTE:
Ehrenwerter Camulos,
wir wußten ja, dass wir es schwer haben würden unsere eigene friedliebende Existenz jenseits der Grenzen des römischen Imperiums aufzubauen und hofften dennoch auf ebenso friedliebende Nachbarn, damit wir in der Nähe unserer einstigen Heimat bleiben können. Eine Nachbarschaft mit einer Drohung beginnen erscheint uns sehr hart und ungerecht, dabei gelten doch gerade die Ligurer doch als rechtschaffendes Volk in der Welt.
Eine Nachbarschaftsbotschaft dieser Art werde ich lediglich auf der Kloaka an meinem römischen Gesäß verwenden um bei der vulgären Ausdruckweise eures Schriftstückes zu bleiben.
Wir sind Etrusker und werden unsere Stammgebiete zu verteidigen wissen.
Tarja Sabinaris aus dem Geschlecht der Sabiner
Außenministerin der Etrusker
Sabinerin
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Re:Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 09.08.2011 12:44:02 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Von der letzten Schlacht noch stark lädiert, wurde Camulos in Liguri zwei Nachrichten der etruskischen Römer übergeben. Diese seien mit einigen Tagen Unterschied in Savoie eingetroffen. Er lies sie durch, bei der ersten Nachricht musste er leise schmunzeln, die zweite brachte ihn dann zu einem lauten Lachen.
Diese, nun nennen wir sie neuen Etrusker scheinen mir ein lustiges Völkchen, sagte er an Pendragon gewandt. Und so machte er sich daran eine erneute Nachricht aufzusetzen.
QUOTE: An Lucilla Domitia und ihre verspätete Nachahmerin Tarja,
um eurem jungen Volk das Einüben der Koordination in führungstechnischen Angelegenheiten ein wenig näher zu bringen, richte ich meine Nachricht an euch beide. Seid so gut und reicht, nachdem die eine sie gelesen hat, an die andere weitere. Das würde uns die von euch begonnene Verschwendung beschriftbaren Materials ersparen.
Nun zu eurem Anliegen. Ihr sagt, die neuen Etrusker seien ein eigenständiges Volk? Sie wollen friedliche Nachbarschaft? Grenzsicherung durch die Ligurer vor Feinden im Westen eures Reiches? Das sind eure Worte.
Doch was ist die Realität? Euer junges Volk stellte sich der Übermacht aus Rom und dem Gesindel aus Arabien an die Seite und überfiel einen kleinen ligurischen Verband, der eh schon auf dem Rückweg war. Und dann habt ihr die Frechheit mir vorzuwerfen, ich begänne unsere Nachbarschaft im Streit?
Ja wir Ligurer sind rechtschaffene Barbaren, weswegen ich euch die Drohung zukommen lies und nicht ohne Vorwarnung bei einer Expansion Etruriens einen Angriff befehlen lassen würde. Doch ihr, mit eurem Geschwafel und Gesülze, welches vielleicht in den Ohren verblendeter römischer Senatoren Anklang finden möge, erhobt heimlich und feige das Schwert gegen uns. Eure erste Tat für die Nachbarschaft war das Töten ligurischer Krieger.
Nun sagt mir, wie soll ich das deuten? Werden auch in Zukunft der Kopf und die Hand Etruriens in zwei verschiedene Richtungen wandern? Ihr gebt mir keinen Grund zu der Annahme, dass ich von meinen Drohungen zurücktreten sollte.
Gezeichnet
Camulos, Herrscher der Ligurer
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Re:Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 09.08.2011 17:43:06 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Tarja schmunzelte bei den Zeilen des ligurischen Herrschers und kicherte sich durch die halb zerfallenen Gänge des etrurischen Palastes. Ein wenig recht hat er schon, dachte Tarja. Sie erreichte Lucilla bei Schreibarbeiten an einem gesprungenen marmornen Tisch. Offenbar organisierte sie gerade die Bauernschaften neu. Sie las ihr, auf und ab gehend, den Brief vor. Nach einer kurzen Konversation setzte Tarja eine Antwort auf und verpackte alles in einer Kiste mit vier Amphoren etruskischen Weines aus der laufenden Saison.
QUOTE: Ehrenwerter Camulos, weiser ligurischer Herrscher,
ich möchte mich für euren freundlichen Hinweis bedanken. Seid versichert, dass ich in Vollmacht des souveränen Volkes Etruriens spreche. Ebenso überbringe ich die seegenreichsten Glückwünsche zu eurer Herrschaft. Mögen Weitblick, Frieden und Freundschaft in Eurer Hand regieren.
Mir erscheint, dass wir unsere Nachbarschaft mit einem Mißverständnis begonnen haben. Schieben wir den schlechten Start bei Seite und reichen uns die Hände.
Wir haben hier auf den Trümmern des untergegangenen Reiches begonnen uns ein neues freies Leben aufzubauen. Eine Kostprobe dieses neuen Lebens begleitet dieses Schreiben in Form von vier Weinkrügen. Wie ihr unschwer erschmecken könnt sind unsere Produktionsmethoden noch in der Entwicklung. Vielleicht könnte eine landwirtschaftlich Hilfestellung der Beginn sein, einen Handelsweg zwischen Ligurien und Rom zu erschließen. Würden wir einen solchen Wein produzieren wenn wir nicht souverän wären?
Mit den besten Grüßen
Tarja Sabinaris aus dem edlen Geschlecht der Sabiner
Außenministerin des souveränen Etruriens
Nachdem sie die üppig gebaute Botin instruiert und verabschiedet hatte nahm Tarja noch einen Schluck des mitgebrachten Falaerners. Dieser Vorrat würde bald zur Neige gehen.
Sabinerin
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Re:Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 09.08.2011 19:01:12 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Camulos erhielt das neue Schreiben zusammen mit den Amphoren. Gespannt was er dieses Mal wieder zu Hören bekommen würde, öffnete er die Nachricht.
Ach und stell das Gesöff irgendwo hin, Wein klaut hier in Ligurien niemand! Sagte er an den Boten gewandt.
Kein Zucken eines Muskels in seinem Gesicht war zu sehen und konnte dem Betrachter verraten, was in ihm vorging. Stumm nahm er etwas zu Schreiben und antwortete auf der Rückseite des Schreibens.
QUOTE: An Tarja Sabinaris,
bevor ich euren Boten umbringen lassen, ob eurer Unverschämten Wortwahl, fasse ich mich kurz, sodass dieser mit meiner Antwort wieder heile und gesund zu seiner Familie zurückkehren kann.
Ihr bezeichnet tote Ligurer als Missverständnis? Anscheinend hat eure Herkunft euch geblendet. Bei einem Volke wie den Ligurern ist ein Krieger nicht irgendwer, wie ein Legionär in der Masse einer Kohorte.
Ich werde der Sache die Möglichkeit geben, sich zu beruhigen, denn wie mir scheint, kennt ihr uns nicht besonders gut. Meine Drohung bleibt bestehen, doch habe ich mit den ehemaligen Etruskern in unseren Reihen gesprochen. Ich soll euch wissen lassen, dass die Felder von Aquileja und Tirol eurem Volk fürs Erste genügend und guten Boden liefern würden.
Wenn es meine Zeit zulässt, würde ich euch in den auferstandenen Ruinen besuchen wollen, um mir ein Bild von der Lage und eurer Selbstständigkeit zu machen. Bei der Gelegenheit könnten wir unser Grenzproblem genauer bereden!
Wenn ihr die Ziele verfolgt, die ihr vorgebt, werdet ihr eure nächsten Taten besser bedenken!
Gezeichnet
Camulos, Herrscher der Ligurer
Hmm sollte ich den Wein wieder zurück schicken oder wäre das eine schlechte Geste? Pendragon lachte laut, ich glaube, dass würden sie nicht so gut aufnehmen.
Unzivilisiertes Volk, dachte Camulos, schob den Wein zur Seite und leerte seinen Metkrug
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Re:Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 10.08.2011 09:55:39 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Camulos Antwort lag ausgebreitet vor Tarja, während sie davor fletzte, ihre Füße lässig auf den Tisch gelegt. Mit ihrem Dolch schnippte sie den Dreck unter ihren Fingernägeln davon. Sie hatte diesen Liebesbrief schon einige Male durchgelesen und dachte nach. Auf ihr höfliches Bitten um Verständigung ging er gar nicht ein. Stattdessen diktierte er wohin sich das neue etruskische Reich auszubreiten hätte und in welcher Größe. Absolut inakzeptabel. Zumal ihre Botin völlig verstört wiederkam. Sie hatte sich an ihrem Arm ausgeweint, wie herabwürdigend sie behandelt wurde. Mit dem Tod wurde ihr sogar gedroht. Also setzte Tarja ein nunmehr sachliches Schreiben auf.
QUOTE:
Ehrenwerter Camulos,
selbstverständlich könnt ihr Euch von unserer Souveränität überzeugen. Wir bitten euch aber dabei um rechtzeitige Ankündigung, damit euch kein Leid geschehe wie unsere Truppen bei einem Expansionsversuch eure von der römischen Konfrontation verbliebenen Truppen aufgerieben haben. Leider kam ich erst jetzt dazu die Schlachterichte zu studieren.
Nach dem Abzug der Römer werden wir weitere Expansionsunternehmungen in den unbesiedelten Gebieten bestreiten. Das soll nicht heißen, dass ihr jetzt rings um uns herum siedelt. Wir werden gegen jegliche Invasoren bis zum letzten Blutstropfen kämpfen.
Ein Diktat wo und in welcher Größe wir siedeln dürfen sehen wir als inakzeptabel an. Wir glauben zu wissen, dass ihr den Puffer zwischen dem römischen Imperium und Ligurien vermisst und ihn in römischer Hand seht. Wir möchten abermals an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir uns als Etrusker verstehen und auch fühlen. So werden wir auch empfangen, sofern ihr uns einen Höflichkeitsbesuch abstatten wollt. Die Alt-Etrusker in euren Reihen werden es euch dann bestätigen.
Da ihr nichts über den gesandten Wein geschrieben habt, nehme ich an dass dieser den Geschmack eures Gaumens nicht getroffen hat. Aber gerade das sollte euch von der dringend benötigten Aufbauhilfe überzeugen.
Hochachtungsvoll
Tarja Sabinaris aus dem edlen Geschlecht der Sabiner
Außenministerin Etruriens
Diesmal sandte sie einen Boten.
Sabinerin
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Re:Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 10.08.2011 11:08:07 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Das kann ja heiter werden, dachte sich Camulos, als er die erneute Antwort in den Händen hielt.
QUOTE: An Tarja Sabinaris,
ich will euch nicht vorschreiben, wo und in welcher Größe ihr zu siedeln habt. Die von mir in Erfahrung gebrachten Regionen waren lediglich gut gemeinte Ratschläge zum Zeichen der Versöhnung.
Allerdings bleibe ich dabei, ich kann euch nicht gestatten, an unseren Grenzen zu siedeln, bis ich mich von eurer Souveränität überzeugt habe.
Über mögliche Absprachen, die dann ein Besiedeln der Grenzgebiete denkbar machen, möchte ich aber persönlich mit euch verhandeln. Versteht, ich bin ein Krieger, ein Mann von Ehre, ich gebe recht wenig auf das geschriebene Wort. Ein Händedruck und ein ehrliches Wort von Mann zu Mann oder Frau steht bei mir über dem Gekritzel.
In der Tat, den Wein habe ich nicht angerührt. Auch wenn Ligurien über reiche Weinanbaugebiete verfügt, ist der Met doch unser liebstes Getränk, doch da ihr noch jung an Jahren seid, will ich euch diese Unwissenheit nachsehen und ihrer nicht weiter gedenken.
Mein Kommen werde ich natürlich vorher ankündigen, denn bei allem Respekt für euer mutiges Auftreten, glaube ich nicht, dass euer junges Reich es überleben würde, wenn dem König der Ligurer ein Leid geschehen würde.
Gruß
Camulos
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Re:Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 10.08.2011 22:16:08 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Da Tarjas Bote, übrigens ihr einziger Bote da sie eigentlich nur Botinnen unterhielt, wohlbehalten zurückgekehrt war und über ncihts auffälliges Berichtete probierte Tarja es erneut mit einer Botin. Sie hatte sich Lativa ausgewählt, deren Muskeln so manchen Mann erblassen ließen. Tarja dachte sich Einen starken Händedruck, den kann er haben.
QUOTE:
Ehrenwerter Camulos, Herrscher der Ligurer
freundlicher Nachbar der Etrusker
Ich verstehe Eure Abneigung gegen Wein, wenn euer Gaumen Met bevorzugt. Als gebürtige Römerin, was ich ja nicht leugnen kann und will, kenne ich ein ähnliches Getränk namens Mulsum. Es dürfte dem Geschmack her entsprechen. Wir werden euch gern damit bewirten.
Ihr verlangtet nach einem Händedruck. Nun, da ich durch unsere Aufbaubestrebungen sehr eingebunden bin, sende ich Euch meine Botin Lativa an meiner statt, dass sie meinen Händedruck in gleicher Stärke euch übermitteln möge. Ein Händedruck zeugt von Entschlossenheit. Bildet euch selbst ein Urteil über unsere Entschlossenheit. Unsere zarten weiblichen Hände und Finger sind nicht allein zur Niederschrift von Poesie geschaffen. Sie können zupacken wenn danach verlangt wird.
Tarja Sabinaris aus dem edlen Geschlecht der Sabiner
Außenministerin der Etrusker
Tarja übergab Lativa einen reich verzierten Dolch und verabschiedete sie mit einer herzlichen Umarmung und einem festen Händedruck. Dann schaute sie ihr nach und war sich sicher, dass Lativas Auftritt einen bleibenden Eindruck hinterlassen würde.
Sabinerin
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Re:Ligurien an seine "neuen" Nachbarn 11.08.2011 16:44:10 --- 9 Monate, 2 Wochen her
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Wieder in Savoie angekommen, erwarteten eine Vielzahl an Schriften und Boten den neuen König, doch musste er sie auf später vertrösten. Die Klärung des Grenzkonfliktes mit den Etruskern hatte Vorrang. Ein Ligurischer Späher rannte heran und überbrachte Camulos eine sehr interessante Nachricht.
Nuja, wenn sie nicht wollen, ich behalte sie gerne . . . sagte er zu dem Boten und schickte ihn weiter zu Snorre, damit auch dieser von der Nachricht erfuhr.
Als nächstes wurde ein Bote der Etrusker vorgeführt. Camulos musste zweimal hingucken, nein es war wohl doch eher eine Botin. Vom weiten hatte es den Anschein, dass ein Holfäller oder ein Vertreter eines ähnlich körperlich anstrengenden Handwerks auf ihn zutrat, doch waren die übrig gebliebenen weiblichen Züge doch noch soweit zu erkennen, dass man die Frau unter der Muskelmasse ausmachen konnte.
Sie übergab die Nachricht und einen verzierten Dolch der in ihren Händen wie das Spielzeug eines Kindes wirkte. Er las die Nachricht und musste lachen. Reichte sie an Pendragon weiter und auch dieser fing an zu lachen.
QUOTE: An Tarja Sabinaris,
fleißige Schreiberin der Etrusker
Ich soll den Händedruck einer einfachen Botin stellvertretend für den Händedruck einer jünglichen Beraterin eines jünglichen Volkes nehmen? Ich, der Herrscher der Ligurer, Sieger zahlreicher Schlachten und Schrecken der feindlichen Soldaten. Wenn eure Aufbauarbeiten unter der gleichen Federführung stehen, wie euer bisheriges diplomatisches Geschick, so brauchen die neuen Etrusker wahrlich Hilfe.
Doch erhielt ich Nachricht, dass ein wichtiges geplantes Treffen geplatzt ist. Ich würde deshalb gerne die Möglichkeit ergreifen, dass wir unseren Disput kurz und schmerzlos in einem persönlichen Gespräch klären können.
Mit diesem Schreiben kläre ich euch über die Regelung der früheren Zeit auf, die Ligurer, Etrusker und Römer pflegten:
Etrurien bildete ein Puffer zwischen den Erzfeinden aus Rom und Ligurien. Wenn ihr mich von euren Ansichten überzeugen könnt, könnt ihr unter der Bedingung die grenznahen Gebiete besiedeln, dass römische Legionen von eurem Gebiet aus keine Angriffe auf Ligurien unternehmen. Solltet ihr römischen Legionen Unterschlupf und Straßen für einen Kriegszug gegen Ligurien zur Verfügung stellen, werdet ihr ebenso durch das Schwert fallen, wie die namenlosen Massen der römischen Legion.
Ich werde mich, nachdem ich die restlichen Angelegenheiten von Dringlichkeit erledigt hab, auf den Weg nach Verona machen, um mich dort mit euch persönlich zu treffen.
Mein Weg führt mich über die bekannten Straßen, ein einfacher Bote mit euren Einwänden sollte mich daher gut erreichen, ansonsten sei hiermit mein Kommen angekündigt.
In der Hoffnung auf gute Gespräche
Camulos, Herrscher der Ligurer
Er übergab der Botin die Nachricht und sie ging aus dem Saal.
Wenn die nur solche Frauen haben, dann würde es mich nicht wundern, wenn sich kein Mann dorthin verläuft! Prustete Pendragon ihm ins Ohr
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