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THEMA: Königliche Hochzeit
 
Samus von Isstvan

Iberer
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Den Moderatoren den

Königliche Hochzeit      28.09.2011 13:53:28 --- 7 Monate, 4 Wochen her  
QUOTE:
Geschätzer Freund und weiser Herrscher,

es ist mir eine Freude verkünden zu dürfen, dass der edle König der Iberer endlich ein Weib gefunden hat. Und dies angemessen zu feiern, sind alls Freunde der Iberer eingeladen, sich im ehrlich Wettstreit zu messen und die Vorzüge iberischer Lebensart zu genießen.

Trotz der zahlreichen Überfälle auf das iberische Königreich sei den Teilnehmern versichtert, dass ausreichend Quartiere vorhanden sind und jeder Platz finden wird.

Mögen die Götter euch eine sichere Reise gewähren

Samus von Isstvan
Aussenminister des iberischen Königs


Eine Abschrift ging an die

Keltiberer
Biturigen
Gätuler
Gälen
Ligurer
Briten
Mauren


Was uns Mühe bereitet, soll uns den Triumph bringen, und was unser Herz mit Schmerz erfüllt, soll uns Freude schenken. Denn das einzig wahre Glück besteht darin zu lernen, sich weiterzuentwickeln und sich zu verbessern. Nichts davon könnte Wirklichkeit werden, ohne dass wir Irrtum, Ignoranz und Unvollkommenheit zurückweisen.
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Camulos

Ligurer
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Den Moderatoren den

Re:Königliche Hochzeit      28.09.2011 21:56:14 --- 7 Monate, 4 Wochen her  
Ein Bote erreichte Camulos. Es war unverkennbar ein Bewohner der iberischen Halbinsel. Camulos las die kurze Nachricht, dann sagte er dem Boten er solle Samus und Solavel folgende Nachricht ausrichten:

Ligurien beglückwünscht den König der Iberer, dass seine lange Suche endlich von Erfolg gekrönt war.
Leider wird es uns mit großer Wahrscheinlichkeit nicht möglich sein, an den Spielen zu Ehren dieses Ereignisses teilzunehmen, da die Führungsriege der Ligurer anderweitig eingebunden ist.

Die Einleidung wird jedoch an alle Krieger weitergetragen und sollte doch einer Zeit finden, wird er den Weg auf die iberische Halbinsel finden.

Ehre und Ruhm dem iberischen König und ein langes Leben dem neuen Königspaar
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Mephisto

Ligurer
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Re:Königliche Hochzeit      03.10.2011 12:21:39 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Mephisto war auf dem Weg in die Schmiede, um nach einem verlorenen Kampf gegen Seggaz von Campania seine Ausrüstung reparieren zu lassen. Die Niederlage war sehr knapp gewesen und wurmte ihn sehr. Doch in der Schmiede angekommen wurden seine Gedanken vertrieben. Er sah dort Camulos ein paar Schilde begutachten.

Was macht denn der Chef hier, ist ihm ein Zacken aus der Krone gefallen? flüsterte er leise dem Schmied ins Ohr und beide mussten lachen. Camulos hörte und sah es.

Was erheitert dich, junger Mephisto?

Ach eigentlich nichts, im Gegenteil. Die Zeiten sind sehr ruhig, Camulos, mein Herr.
Er hoffte, dass er Camulos damit schnell von seinem Spott ablenken zu können, aber er war sich bewusst, dass Camulos weise war und schlau wie ein Fuchs.
Wenigstens weiß er nicht, was ich gerade gesagt habe, dachte Mephisto erleichtert.
Manchmal zeigte sich sein junges Alter in einer gewissen Leichtsinnigkeit.
Doch Camulos ging erstmal nicht näher darauf ein.

Ja, der Waffenstillstand war ein großes Geschenk von uns an die Römer. Aber wieso sagst du das, hast du Langeweile? Bald ist doch der Massenkampf in Savoie.

Schon, aber weißt du, ich habe gerade ein neues Pferd, mein erstes, und das steht sich im Stall die Füße in den Bauch. Ich würde gerne den Kampf zu Pferde ausprobieren.

Dann habe ich etwas für dich. Die Iberer richten ein Turnier anlässlich einer königlichen Hochzeit aus, es findet allerdings in wenigen Tagen statt, wir Ligurer sind eingeladen. Wenn du möchtest, darfst du unserem Massenkampf fernbleiben und dort teilnehmen, auch einige andere Krieger aus dem Volk sind schon unterwegs dorthin.

Sogleich ging Mephisto zu Seggaz von Campania, um ihn zu fragen, ob auch er mitkommen wollte, damit sie unterwegs gemeinsam trainieren könnten. Seggaz sagte ohne lange Überlegungen zu und die beiden machten sich mit ihren Pferden auf den Weg ins Land der Iberer. Mephisto war sehr neugierig auf dieses Land, das letzte Mal war er nur kurz dort gewesen und hatte nicht die Hauptstadt gesehen. Doch schon der Weg dorthin gefiel ihm. Seggaz und er hatten sich auf die Route entlang des Meeres geeinigt.
Unterwegs trainierten Mephisto und Seggaz und zu Mephistos großer Freude konnte er diesmal das Duell gewinnen, allerdings genauso knapp wie beim letzten Mal. Unterwegs probten die beiden das geheime, neue Ligurer-Lied, dass er für sein Volk geschrieben hatte.

Nach einem langen Ritt durch einen Wald an der Grenze zwischen Valencia und Murci lichtete sich der Wald endlich und vor ihnen lagen in einiger Entfernung die hohen Mauern von Murci. Am Stadttor standen gut bewaffnete und grimmige Krieger, die wohl einen Angriff befürchteten, doch nachdem Mephisto ihnen trotz einiger Verständigungsschwierigkeiten klargemacht hatte, dass er Ligurer sei und am Turnier teilnehmen wollte, wurden sie sehr schnell sehr freundlich, einer zeigte ihnen sogar den Weg zum Turniergelände und ließ ihnen Speis und Trank bringen. Doch auf die Einladung hin, sich zu ihnen zu setzen, verneinte er und ging zurück zum Dienst am Tor.

Sehr gastfreundlich und sehr pflichtbewusst sind sie, die Iberer. sagte Mephisto zu Seggaz und erwartete gespannt, was sie hier auf dem Turnier und drumherum noch erleben würden.


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pinto

Gallier
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Re:Königliche Hochzeit      03.10.2011 14:21:31 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Schnell waren die wichtigsten Sachen aus der Höhle auf den Handkarren verladen. Einige Fässer Met und ein wenig Proviant brauchten am meisten Platz. Snorre band sein Pferd an Ende und begab sich auf die Reise zum Turnier. Der Weg war sehr weit doch genoss er die Reise. Jeden Abend lagerte er, jagte sich Essen und schlief unter dem freien Himmel an einem warmen Feuer. Er kam gut voran und schon bald erreichte er die Grenzen des Ligurischen Landes. Snorre nahm sein Speer und seine Schild vom Wagen und Rüstetet sich. Er wollte vorbereitet sein sollten Räuber versuchen ihn zu überfallen. Doch die keiner wagte es den alten Haudegen der Ligurer zu überfallen und so erreichte er schon bald Murci. Die Stadt war prächtig geschmückt und viele Krieger unterschiedlicher Nationen sah man in den Straßen und Tavernen. Snorre zahlte sein Turniergeld und suchte sich in den Wälder um die Stadt eine Platz wo er schlafen wollte.
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Mephisto

Ligurer
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Den Moderatoren den

Der erste Kontakt mit Briten, Pikten und Svear      04.10.2011 14:13:34 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Nachdem er morgens sehr lange ausgeschlafen hatte, kleidete Mephisto sich an und beschloss, Murci zu erkunden. Viele Krieger verschiedener Völker schienen hier zu sein, er sah verschiedenste Fahnen und hörte viele fremde Sprachen. Mephisto war ein aufgeschlossener Krieger, er war gespannt, Krieger und Kriegerinnen anderer Völker kennenzulernen, um ihre Denk- und Kampfweise kennenzulernen.
Deshalb begab er sich in eine Taverne nahe des Turnierplatzes. Dort angekommen, versuchte er dem Wirt klarzumachen, dass er eine Lokalrunde ausgeben wollte, denn er war sich sicher, das war die beste Möglichkeit, um mit anderen Kriegern ins Gespräch zu kommen. Der Wirt lief und brachte allen Anwesenden ein Getränk ihrer Wahl, Mephisto setzte sich auf eine Bank in einer Ecke und wartete, ob ein Krieger der anderen Völker zu ihm käme.


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Letzte Änderung: 2011/10/04 14:15 von Mephisto.
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pinto

Gallier
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Re:Der erste Kontakt mit Briten, Pikten und Svear      04.10.2011 14:59:32 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
In der dunklen Ecke der Taverne saß Snorre und beobachtete das treiben. Überall war fremde Sprachen zu hören und auch die Sitten schienen andere zu sein. Die Kapuze seines Umhanges tief ins Gesicht gezogen so er wie Mephisto in die Taverne kam. Er war also nicht der einzige Ligurer der am Turnier teilnahm. Er sah wie er dem Wirt was versuchte zu erklären und Snorre zog noch einmal an seiner Pfeife die er sich auf der Reise zum Turnier geschnitzte hatte. Der Wirt ging in den Keller und holte ein paar Fässer und ging damit zu jeden und füllte die Krüge der Besucher. Als er zu Snorre kam füllte er auch seinen Krug.

Gerade als der Wirt sich umdrehen wollte, warf er sein Messer in das Fass. Du kannst gehen aber das Fass bleibt hier. Der Wirt wurde kreidebleich im Gesicht und stotterte kurz. Ja mein Herr. Snorre lachte kurz und goss sich abermals den Krug voll. Der Wirt holte schnell ein neues Fass und setzte die Tavernenrunde fort.
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Samus von Isstvan

Iberer
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Re:Königliche Hochzeit      05.10.2011 22:25:06 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Schon seit längerem beobachtete Samus die Menge, die sich in der Taverne versammelt hatte. Eigentlich wollte er in ein benachbartes Hurenhaus gehen, aber das Geschrei in der Schenke hatte ihn neugierig gemacht.
In der Taverne hatte sich allerlei fremdes Volk versammelt und Samus hatte Schwierigkeiten bei den vielen verschiedenen Sprachen überhaupt etwas zu verstehen. Die Ligurer, die Samus bisher nur von den Geschichten der Iberer kannte, waren mit Abstand am lautesten. Allerdings musste er zugeben, sie waren auch recht großzügig. Einer der Ligurer hatte tatsächlich eine Tavernenrunde ausgegeben. Bei sovielen Gästen war das durchaus kostspielig. Samus fragte sich, ob der Ligurer tatsächlich vor hatte das auch zu bezahlen.
Er schmunzelte leicht. Es war ihm einerlei ob er bezahlen würde, dennoch wollte er ein Zeichen für die Gastfreundschaft der Iberer setzen und gleichzeitig auch der Bevölkerung, die in den letzten Monaten unter den Numidern und Friesen gelitten hatte, zeigen, dass Fremde in Iberien immernoch willkommen waren.
Also ging er zur Theke und flüsterte dem Wirt zu Erfülle unseren Gästen jeden Wunsch so gut du kannst. Der König kommt für alle Kosten und Schäden auf. Zumindest bis zum Beginn der Hochzeitsspiele.
Der Wirt nickte und eilte sich, allen Gästen die Becher zu füllen. Als er bei einer dunklen Gestalt in einer noch dunkleren Ecke ankam, konnte Samus sehen wie eine Messer aufblitze, der Wirt sein Fass abstellte und schnell davon eilte.
Samus schlug sich gegen die Stirn. Das fing ja gut an. Solavel würde sicher nicht erfreut über Samus´ Versprechen sein. Erneut grinste Samus. Er freute sich irgendwie schon darauf, dem König die Rechnung für sein Hochzeitsfest zu zeigen.

Der Aussenminister entschloss sich, die berühmten Ligurer einmal aus der Nähe zu betrachten. Nicht unbedingt aus Neugier. Ligurer waren auch nur Menschen, auch wenn sich viele Geschichten oft eher nach Halbgöttern anhörten. Außerdem würde er während er Spiele auf einige von ihnen treffen können, vielleicht konnte er sich schon jetzt ein Bild von seinen Gegnern machen.
Da er davon ausging, das Leute die sich in dunkle Ecken quetschen und Kapuzen ihr Gesicht verdecken lassen, lieber ungestört sein wollten, ging er auf den Ligurer zu, der die Lokalrunde in Auftrag gegeben hatte. Der saß zwar auch in einer Ecke, blickte aber etwas aufgeschlossener drein.
Samus begann sich zu fragen, warum sich Ligurer scheinbar immer in Ecken setzten. Fürchteten sie etwa, ein Meuchelmörder könnte ihnen einen Dolch in den Rücken stoßen? Wollten sie vielleicht einfach nur nicht von jedem gesehen werden?
Samus verdrängte den Gedanken und erinnerte sich an die Brocken der Sprache der Ligurer, die er inzwischen bei den Iberern aufschnappt hatte. Insgeheim ärgerte er sich, den Übersetzungssklaven nicht mitgenommen zu haben.

Ich grüße dich, Krieger der Ligurer. Hast du etwas dagegen, wenn ich mich ein wenig zu dir geselle? Man hört überall, eine Feier mit den edlen Ligurern ist unvergesslich und Grund zum Feiern gibt es dieser Tage mehr als genug.

Samus verschwieg absichtlich seinen Namen und seinen Stand. Nicht um den Ligurer zu täuschen, doch schon um die Stimmung besser auffangen zu können. Einem Diplomaten gegenüber verhielt sich fast jeder anders als er es eigentlich war. Das wollte Samus nicht, er wollte die Ligurer so kennenlernen wie sie wirklich waren. Das könnte für spätere Gespräche mit ihren offiziellen Vertretern nur von Vorteil sein.


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Mephisto

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In der iberischen Taverne      06.10.2011 10:04:37 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Ein Raunen ging durch die Taverne, als der gute alte Snorre sein Messer zog, um das Fass bei sich zu behalten. Mephisto musste schmunzeln, er kannte den guten, alten Snorre, einen alten, verdienten Ligurer, der Leuten, die ihn nicht kannten, manchmal einen kleinen Schrecken einjagen konnte, aber er war ein guter Kerl. Doch Mephisto hoffte inständig, ihn nicht beim Turnier als Gegner zu haben, denn im Kampf endete Snorres Gutmütigkeit, auch wenn er immer ein sehr fairer Kämpfer war.

Er beobachtet die Leute in der Taverne sehr genau. Dort waren Krieger, die ein komisches Tier auf den Schilden hatten, es sah fast aus wie eine Eidechse. Sie saßen an ihren Tischen und steckten die Köpfe zusammen.
Und da sag noch einer, Eidechsen wären gesellig. dachte Mephisto schmunzelnd.

Dann erhob sich von einem der Tische ein Krieger, ging zum Wirt, sprach mit ihm und ging danach auf Mephisto zu. Während er beim Wirt gestanden hatte, hatte Mephisto ihn genau beobachtet. Er war gut trainiert, wohl einige Winter mehr erlebt hatte als Mephisto. Narben an seinen Armen ließen auf viel Kampferfahrung schließen. Gleichzeitig war seine Haut anders als die der anderen Iberer, auch wenn er ihr Wappen trug. Ob er wohl aus einem anderen Land hierher gekommen war? Es wäre verständlich, allein schon wegen des Wetters und der schönen Landschaft.
Aber dann war er noch nie in Ligurien!, erneut musste Mephisto schmunzeln.

Der Krieger näherte sich seinem Tisch und sprach:
Ich grüße dich, Krieger der Ligurer. Hast du etwas dagegen, wenn ich mich ein wenig zu dir geselle? Man hört überall, eine Feier mit den edlen Ligurern ist unvergesslich und Grund zum Feiern gibt es dieser Tage mehr als genug.

Sehr gerne, nimm Platz, von hier aus der Ecke kann man herrlich alle Leute beobachten. Ich versuchte gerade, zu erraten, wer zu welchem Volk gehört. Weit rumgekommen in der Welt bin ich noch nicht, weiter westlich als hier bin ich noch nicht gewesen, im Süden nur bis vor Afrikas Küsten, im Osten bis nach Makedonien und in den Norden eigentlich noch gar nicht. Du scheinst schon mehr in deinem Leben gesehen zu haben, wenn ich nach deiner Hautfabe gehe, bist du ursprünglich von hier. Darf ich dir was zu essen spendieren? Der Wirt war eben schon misstrauisch, ob ich die Lokalrunde wohl zahlen könnte, aber der Status eines Grafen von Burgund hat etwas für sich, ich habe ihm aus der Heimat eine Ladung unseres Weines zukommen lassen. Ich denke, damit wird er hier der einzige Wirt mit Wein aus Burgund sein, zumindest war er so dankbar, dass er mir sogar seine Tochter vorstellen wollte. Aber nun zum Essen, was isst man denn hier bei euch?


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Samus von Isstvan

Iberer
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Re:Königliche Hochzeit      06.10.2011 13:56:57 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Da hatte ihn der Ligurer kalt erwischt. Der Graf von Burgund... zwar war Samus noch nie in Burgund gewesen, doch er hatte oft gehört, wie schön die Landschaft dort sein sollte.
Großzügig war dieser Graf also wirklich. Nicht nur das er vor hatte die Rechnung zu bezahlen, er hatte dem Wirt auch Wein aus seiner Heimat gebracht. Sicherlich würde Carlos, so war der Name des Wirtes, damit einen immensen Gewinn erzielen und Samus nahm sich vor, sich etwas von dem Wein zu sichern. Der Wein den die Iberer herstellten war gut, keine Frage, aber sein Gaumen sehnte sich nach ein wenig Abwechslung.

Es ist mir eine Ehre, Graf von Burgund. Allerdings wären die Iberer schlechte Gastgeber, wenn ich es zulassen würde, dass du für mich bezahlst. Erlaube mir, stattdessen selbst die Kosten zu übernehmen, zumal du bereits so großzügig warst, dieser Taverne zu mehr Reichtum zu verhelfen.
Samus wartete keine Antwort ab, sondern winkte den Wirt heran, der gerade seine Runde beendet hatte.
Bring dem edlen Herrn und mir jeweils eine große Platte mit muslitos de mar und enguado. Und sobald sich unsere Krüge leeren, zögere nicht sie zu füllen.
Ja, Herr. Sofort, Herr.
Samus lächelte den Ligurer an. Wir essen in Iberien, zumindest an der Küste, natürlich viele Dinge die uns das große Wasser schenkt. Dies wird in Ligurien sicherlich kaum anders sein? Lass dich überraschen, ich selbst war mehr als angenehm überrascht, als ich es zum ersten mal zu mir nahm.
Endlich setzte sich der iberische Aussenminister gegenüber des Ligurers hin.
Um deine Frage zu beantworten, ursprünglich stamme ich aus den Ländern des Svaer, habe aber die meiste Zeit meines Lebens im Süden der Welt gelebt. Samus blickte kurz versonnen in die Richtung des Wirtes. Carlos erinnerte ihn immer wieder an seinen früheren Leibsklaven Tito. Nachdem Samus ihn in die Freiheit entlassen musste, stand er noch einige Jahre in seinem Dienst. Inzwischen hatte er allerdings ein Weib gefunden und hatte sich mit ihr auf einen kleinen Hof in Granada zurückgezogen. Samus nahm sich vor, ihn bei Gelegenheit mal zu besuchen.
Grinsend blickte er den Ligurer an Gedenkst du seine Tochter kennenzulernen? Sie ist ein wenig einfältig, aber sie hat einiges zu bieten was einem Mann zum wohlgefallen ist.


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Letzte Änderung: 2011/10/06 13:59 von Samus von Isstvan.
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Mephisto

Ligurer
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Re:Königliche Hochzeit      06.10.2011 17:26:11 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Graf von Burgund... das klang komisch in Mephistos Ohren.
Zwar hatte er diesen Titel, doch legte er darauf keinen großen Wert, wenn er auch stolz darauf war.

Nenn mich ruhig Mephisto. Bei einem Krug Wein spielen für mich Titel keine Rolle. Ich hoffe, es kränkt dich nicht, dass ich es bei dir ebenso halten werde. Zwar weiß ich nicht, welchen Titel du inne hast, doch konnte ich am Benehmen des Wirtes erkennen, dass du zweifellos sehr angesehen bist. Nimm es mir nicht übel, es soll in keinster Weise respektlos gemeint sein, doch für mich gehören Titel in einen Thronsaal und Namen in eine Taverne. Schließlich bin ich nicht dienstlich hier., sagte er mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen.
Eigentlich war er sogar eher undienstlich hier, zwar hatte er sich mit Zustimmung seines Herren vom Dienst in Ligurien abgemeldet, um zu dem Turnier zu reiten, doch immerhin war es eine Vergnügungsreise.

Aus der Küche begann ein Duft nach Fisch den Weg in Mephisto Nase zu finden.

Auch wir Ligurer leben viel von den Früchten des Meeres. Ich verbrachte unlängst eine längere Zeit in unserer Hafenstadt Liguri, um die etruskischen Truppen vor der Grenze im Auge zu behalten, vielleicht hast du davon gehört, ich war der Heeresführer der Truppe, die die Etrusker vor der Grenze angegriffen hat, weil sie dort auftauchten, obwohl unser König noch mit ihrem Oberhaupt in Verhandlungen stand. Die Etrusker und ihre römischen Brüder haben mir daraufhin einiges vorgeworfen. Doch was gilt schon das Wort eines Etruskers... Jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Was wollte ich sagen?

In diesem Moment kam ein junges, schönes Mädchen aus der Küche, mit fast überfüllten Platten von Speisen, brachte sie an den Tisch und stellte sie zwischen die beiden Krieger. Mephisto sah sich das Mädchen mit Respekt, aber unverholener Neugier an. Nach zwei, drei prüfenden Blicken wich die Neugier der Bewunderung.

Seid ihr die Tochter des Wirtes?

Die bin ich.

Der Wirt gibt sich wirklich alle Mühe, mir seine Tochter anzupreisen, wenn er sie sogar an unseren Tisch schickt. sagte er schmunzelnd zum Iberer gegenüber, danach wandte er sich wieder an das Mädchen.
Dabei dürfte es doch keine Schwierigkeit sein für ein solch wunderbares Mädchen einen starken Krieger zu finden, der mehr zu bieten hat als ein paar Amporen Wein.

Das Mädchen verbeugte sich leicht und ging dann wieder zurück in die Küche.
Sie scheint sehr gut erzogen zu sein, dachte Mephisto bei sich.
Er nahm sich etwas von der Platte der Speisen, es war an einem kleinen Spieß gebacken,
anhand der Ummantelung war nicht zu erkennen, was es war.
Ich liebe Überraschungen, dachte Mephisto und biss herzhaft hinein - es schmeckte hervorragend.

Ich kann verstehen, warum es dich nach Iberien verschlagen hat, sagte er zu dem Iberer gegenüber, wundervolle Mädchen und köstliches Essen. Oder was verschlug dich hierher?


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