Antique Empire Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 8
THEMA: alea iacta est
 
Gaius Claudius Marcellus

Keltiberer
Beiträge: 2924
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

alea iacta est      30.09.2011 18:46:49 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Gaius saß in der Curia. Um ihn herum versammelt, ein kleiner Kreis römischer Bürger. Es war noch früh und das Forum war kalt und leer. Er begann zu sprechen:
"Was wir heute tun, wird die Republik vor dem Abgrund retten. Die Republik ist nicht dazu geboren See oder gar Weltmacht werden zu können. Denkt nur an die Zeit, als das Königtum Rom beherrschte. Es gab kein Vor und kein Zurück, erst mit der Einführung der Republik, konnte Rom das werden was es jetzt ist. Und mit dem heutigen Tage, wo wir das Kaiserreich ausrufen werden, ebnen wir den Weg für ein Imperium, das die Welt erobern wird!
Cathaldus, bereite dich mit ein paar dir ergebenen Männern darauf vor, die Amtsgeschäfte meines Onkels zu übernehmen, er hat mir schon vor langer Zeit klar gemacht, das er der Republik dient. Vielleicht wird er seinen Trugschluss erkennen, aber noch müssen wir ihn und viele andere alteingessesene Römer erst davon überzeugen!
Segimer sichere du mit Hilfe des Militärs unsere Macht. Wir müssen dafür sorgen, dass der direkte Einfluss von diesen Republikanern auf das Volk unterbunden wird. Ich habe in den letzten Tagen Traqu damit beauftragt, nach den besten Legionären zu suchen, die hinter unserer Idee stehen und bereit sind dafür zu sterben. Sie bilden ab heute die kaiserliche Garde. In diesem Augenblick bewachen sie bereits die Curia. Und noch eins... Wir müssen von Rom aus, das gesamte Gebiet der Republik zunächst unter Kontrolle bekommen. Ich verlass mich auf dich und deine fähigsten Legaten."
Danach wandte er sich seinem Quästor zu, der ihm die Treue soeben geschworen hatte. Veranlasse, dass dieses Papier überall aufgehangen bzw. öffentlich von Boten vorgetragen wird:

QUOTE:
Ave Bürger Roms,

heute Nacht habe ich, Gaius Claudius Marcellus, alter Praetor Maximus und neuer Imperator Rom´s, sämtliche Gewalt an mich gerissen! Die Republik ist nicht mehr in der Lage, Roms Macht zu vergrößern, geschweige denn die aktuelle Größe zu halten! Wie sonst war es möglich, dass der Feind zum Wiederholten Male unsere besten Provinzen ungestraft plündern konnte? Ich sage, damit ist Schluss! Wir brauchen eine neue geordnete Machtstruktur! So und nicht anders wird Roms Macht, Roms Ruhm und Roms Stolz die Welt erobern! Und nur so wird euer Leben wieder etwas wert werden. Und nur so, werdet ihr Frieden im römischen Reich bekommen!

Ich rufe daher alle Römer dazu auf, mir zu folgen. Auf dass das Kaiserreich erblühe!

Ave mir!

Euer Imperator Gaius Claudius Marcellus


Der Tag hatte noch nicht einmal begonnen, und schon so viel war passiert. Doch es würden noch weitere Ereignisse auf Gaius zu kommen, das stand fest!



Zum Ruhme Roms - "Respekt und Robustheit"
Mitglied der Gens Claudia
Kaiser (im Exil) des Römischen Imperiums
ehemaliger Praetor Maximus Rom´s
ehemaliger Provinzverwalter von Marche, Arkanania und Rom
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Traqu

Keltiberer
Beiträge: 1276
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:alea iacta est      30.09.2011 19:18:18 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Nachdem nun Traqu ein Tag vorher Gaius Claudius Marcellus die Treue und Loyalität geschworen hat, ist es endlich so weit.
Sein erster Befehl bestand darin alle untreuen Mitglieder des neuen Kaiserreischs zu entmachten.
So machte er und seine Garde sich auf dem Weg zu den Senatoren, noch am Abend, holte er die verschlaffenen Senatoren aus dem Haus und verkündete ihre Entmachtung.
Sie seien immernoch Senatoren, doch mit keiner Entscheidungsmacht.
Viele duldeten dies nicht und wehrten sich wehrball gegen die Kaiserstreuen Legionäre.
Dies war doch Traqu bewußt, keiner würde es so leicht hinnehmen die gegen ein Kaiserreisch sind.
Schließlich würde Traqu es nicht hinnehmen wenn das Kaiserreisch abgesetzt würde, geschweige den Gaius Claudius Marcellus abgesetzt oder schlimmeres, die Ermordung.
Aber genau deswegen ist er beauftragt wurden, für seine Sicherheit zu sorgen, sollte es sein Leben Kosten und jeden einzelnen der Garde.

Der nächste Tag war sehr von Bedeutung, Gaius Claudius Marcellus und eine Hand voll getreuer des Kaisers befanden sich in der Curia, ein Versammlungsort, um es nun Entgültig zu machen. Drausen jedoch, befanden sich überall um der Curia Ziviele Gardemitglieder die diesen Ort bewachten, damit sie niemand stöhrte.


Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Occius Rufus

Makedonier
Beiträge: 1049
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:alea iacta est      30.09.2011 19:31:38 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Ein kurzer, blutiger Krieg gegen die Ligurer war vorüber. Das Waffenglück lachte den Legionen nur selten doch ich konnte die Gelegenheit nutzen und kletterte eiligst die Befehlsstruktur nach oben. Ich danke den Göttern für diesen Krieg dessen Ende ich als Legat erlebe.

Aufregung herrscht, Boten des Appius Marcellus, meines Aufpassers aus dem Senat, kommen und gehen. Ein Centurio berichtet, die Liktoren des Marcellus tragen nun wirkliche Waffen. Dies ist ein untrügliches Zeichen dafür, das er sein Leben in Gefahr sieht. Nur durch wen fühlt er sich bedroht?

Ich streife durch mein Zelt und komme zu keiner Erklärung. Ich blaffe unvermittelt den Decurio meines Stabes an, doch auch dieser weiß keine Antwort.


Legio nostra patria
Erster der Makedonen
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Cirion

Pikten
Beiträge: 642
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:alea iacta est      30.09.2011 19:39:09 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Cirion ging im eilschritt mit drei Legionären zu den Gardemitglieder, die die Curia vor Störungen und der Welt außerhalb abschirmte. Er ging auf dem Centurio zu und hob die Rechte hand "Lasst mich durch ich muss mit dem Prea... ich muss mit Gaius Claudius Marcellus sprechen." "Wer seid ihr?" antwortete der Centurio grob "Ich bin der Legat der III. Legion lasst mich durch" "Ich habe den befehl niemanden durchzulassen auch keinen Legaten". Cirion blickte den Centurio, der ihn den weg zur Curia versperrte, wütend an "Ich bin ein Legat! Ich habe nach den Gesetzen der Republik eindeutig das recht, als Legat jederzeit Gaius Claudius Marcellus aufzusuchen, und kein Centurio wie du wird mich daran hindern!" Brüllte Cirion ihn an "Nenn mir deinen Namen und ich Melde dich beim Konsul wenn du mich nicht sofort durchlässt du armseliger Sohn eines Fischweibes." Der Centurio wollte wütend sein Schwert ziehen, doch zwei bärtige Gardemitglieder hinderten ihn daran. Cirion trat noch einen schritt näher an ihn ran und zischte "lass mich sofort durch oder ich schwöre vor Mars ich schlag dir deinen Kopf von deinem Rumpf"....


"Es herrscht krieg!" sprach der Tod. Er warf die Sense weg und stieg auf den Mähdrescher.
Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas.
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Tiberius Gracchus

Römer
Beiträge: 331
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:alea iacta est      30.09.2011 19:58:24 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Auch fern der Stadt, auf der Insel Korsika erreichte die Nachricht vom politischen Umsturz den Legionscenturio Tiberius Gracchus. Er war erschüttert. Seine Familie, das Geschlecht der Gracchen, galt seit jeher als Verfechter der Republik und sein Onkel Brutus galt als unbeirrbarer Republikaner, weshalb er nicht zuunrecht zum Volkstribun gewählt worden war.
Tiberius hatte den letzten Krieg mit Ärger verfolgt. Die Strukturen der Republik bildeten tatsächlich ein Hinderniss für effektive Kriegsführung, es schwächte die Kräfte. Dennoch musste er zu Brutus halten. Nichts hielt festern zusammen, als das Band der Familie. Sie war immer für die Mitglieder da, bot ihnen Schutz und Rückhalt.
Wie würde es nun weitergehen? Er befürchtete, dass zu radikal gehandelt werden könnte. Zuviele wichtige Persönlichkeiten könnten sich durch uneinigkeit endgültig auseinanderleben und damit Rom ins Verderben stürzen.
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Brutus S Gracchus

Etrusker
Beiträge: 1726
graphgraph
Benutzer jetzt online Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:alea iacta est      30.09.2011 20:06:24 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Brutus verweilte in Marche. Nur wenige Stunden nördlich von Rom. Neben einer Legion die hier gerade stationiert war gab es eigentlich nichts wichtiges zu sehen. Brutus war nur gekommen weil die Bürger einer Stadt einige Probleme hatten. Anscheinend wollten sie eine Steuersenkung erreichen, da die geschäfte in letzter zeit eher schlecht liefen. Durch den eher schlechten krieg gegen die Ligurer war die wirtschaftliche Lage angespannt und da Gaius Claudius Marcellus noch immer die Landreform blockierte würden sich auch nicht so schnell die Bauern erholen.

Brutus saß auf einer öffentlichen Toilette und sinnte gerade über die Probleme des Alters... sein Mehrmals gebrochener Arm, die geschichte mit dem Wasserlassen und dem Spaß im Bett und die mit den Vorlauten jungen Patriziern... als plötzlich eine Bote herein gestürmt kam. "Sachte sachte Junge, das hier ist doch kein Circus." sagte Brutus mit einem grinsen. "Ihr seid Brutus Sempronius Gracchus? ich habe hier ein Schreiben von Konsul Appius Marcellus" sagte der junge Mann und übergab es Brutus. "Soll ich dies nun benutzen oder lesen? In der Regel sind die letzten Nachrichten aus dieser Familie eher für ersteres Gedacht." sagte Brutus. Geschockt und in Panik schrie der Bote: "Halt!! Lest die Botschaft Herr. Sie ist wichtig..." Brutus entwollte nun die Botschaft und las folgende Zeilen.

QUOTE:


Salve, mein lieber Freund Brutus,

Der heutige Tag brachte Schande über Rom, unsere Ahnen und mich selbst.
Mein eigenes Fleisch... claudisches Fleisch.. übt Verrat an unseren Ahnen, unserer Tradition und der Republik!

Ich beschwöre dich, mit mir nach Rom zu reisen, um den Senat und all jene Römer, die der Sache der römischen Wölfin noch treu sind, zu einen. Du als Volkstribun bist die Stimme der Plebs, du bist nicht mehr sicher in den Kreisen der Berufssoldaten. - Ich hege Zweifel an ihrer Loyalität den alten Werten gegenüber.

Heute Nacht noch will ich nach Rom reisen. Schließe dich uns an. Wir dürfen keine Zeit verlieren!

Appius Claudius Marcellus,
Konsul des Senats und Volks von Rom
Wider Diktat und Imperium.


Es war wirklich von Vorteil, das Brutus schon saß, sonst müsste er sich sicherlich gleich setzen. "Sagt, ist dies echt?" "Leider ja mein Herr. Werdet ihr mich begleiten?" "Keinesfalls. Ich muss alleine nach Rom gehen. Sagt eurem Herrn er soll Caius Flavius informieren." Brutus stand also auf, widmete sich der Hygiene und verlies dann die Toiletten. Draußen angekommen, es war schon Abend kamen plötzlich 2 Legionäre auf Brutus zu. "Werter Volkstribun, ihr werdet euch nicht an uns erinnern, aber damals habt ihr uns in Campania als Legat ausgebildet. Wir hörten das man euch verhaften will und haben daher eine sichere Reise nach Rom vorbreitet." In der Tat kannte Brutus die 2 nicht mehr. Immerhin hatte er damals hunderte Legionäre die es auszubilden galt. "Ich danke euch." sagte Brutus nüchtern und die Legionäre führten Brutus vor die Tore der Stadt in einen Hain. Dort angekommen sattelten sie die Pferde. "Legionäre, bitte begbet euch auf den Weg nach Korsika. Tiberius Gracchus führt dort eine Legion. Wir brauchen ihn für die Republik. Ich komme alleine nach Rom." sagte Brutus zu den Legionären. "Wie ihr wünscht." sagte ein Legionär und beide reiteten nach Westen zum nächsten Hafen. Brutus seinerseits ritt im Schutze der Nacht nach Rom.

In Rom war sicherlich schon die Stadtwache durch Gaius Männer ersetzt wurden. Also konnte Brutus kaum durch das Tor wie ein normaler reisender gehen. Doch er kannte zum Glück noch einen anderen Weg. Als Ronius Primus einst verschwand fand er einen Weg durch die Kanalisation aus der Stadt hinaus. Den selben weg konnte er sicherlich ohne Mühe auch für den Weg in die Stadt nutzen. Wäre Brutus erst einmal in der Stadt könnte er sich sicherlich monatelang in der Stadtteilen der Plebejer verstecken und den Kampf gegen Gaius koordinieren.

Im Mondschein fand Brutus dann endlich den Eingang in die Kloake. "Immer der Nase nach.." sagte Brutus und ging in das Gewölbe. Wie zu erwarten war, war es ziemlich dunkel. Nur ab und zu fiel Licht durch Öffnungen in der Decke. Bis zu den Knien in den stinkenden Abwässern tastete sich Brutus an der Wand voran. Soweit seine Erinnerungen noch richtig waren müsste demnächst irgendwann ein Abzweig nach links kommen. Und in der tat kam dieser Abzweig in der totalen dunkelheit, doch anders als erwartet, denn brutus konnte sich an keine Stufe mehr erinnern. Da er diese aber auch nicht sah, stolperte und landete komplett im Wasser der Kloake. "Verdammt nochmal...." schrie Brutus und stand dann wieder auf. Ein Stück weiter dem Abzweig entlang kam dann endlich die marode Holztür. Wie zu erwarten war, wurde sie wohl immernoch von Schmugglern genutzt und war daher nicht verschlossen. Brutus öffnete sie also und stand dann in einem Schacht. Langsam steig er die Treppe empor, schub das Gitter zur Seite und befand sich dann mitten im Stadtgebiet Collis Quirinalis. Langsam legte Brutus das Gitter wieder auf die Öffnung und schlich sich dann zu seiner Villa. Es war zu gefährlich diese zu betreten, also ging Brutus zu einem Guten Freund in das gegenüberliegende Haus. Nachdem Brutus Klopfte, öffnete der Sohn der Familie die Tür: "Volkstribun?" "Hallo Tertius, bitte gewährt mir Unterkunft für eine Nacht." Ohne zu zögern öffnete Tertius die Tür und verschloss sie sofort neugierigen Blicken. "Ihr seid komplett nass und, verzeiht, aber ihr riecht streng." "Mein Weg in die Stadt führte durch die Abwasserkanäle Roms. Ist euer Vater im haus?" "Nein, er ist gerade auf einer Reise nach Arabien. Er wollte dort Geld in die Provinz investieren. Ich hole euch frische Sachen."

Am nächsten Morgen nach einem Bad und mit neuen Sachen überdachte Brutus die Lage. Egal wie, aber er müsste dringend zum Forum gehen um eine Rede halten zu können.




Letzter Volkstribun der Republik
Ehemaliger Senator Roms
Ehemaliger Legat der II Legion SPQR
Sieger im Feldzug gegen das Großbündnis
Schlächter von Palermo
Kreuziger und Versklaver der Griechen
Ronius Weggefährte
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Flavius Maximus

Römer
Beiträge: 577
graphgraph
Benutzer jetzt online Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:alea iacta est      30.09.2011 20:06:56 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Als Flavius am Nachmittag aufwachte, wurder er von einer dringenden Botschaft des Prätors überrascht. Nachdem er die Nachricht gelesen hatte, stand er schockiert im Raum. Gaius Marcellus hatte sich zum Kaiser ausgerufen. Flavius war ein engagierter Legat, der stets Befehle ausführte, doch nun musste er sich für eine Seite entscheiden.

Sofort begab er sich nach außen und ließ sein Pferd satteln, um sich persönlich von der Machtübernahme zu überzeugen.

Flavius wurde in der Republik geboren und kennt nichts anderes. Seine folgende Entscheidung wird sein Leben für immer verändern.
Gespeichert Gespeichert  
Letzte Änderung: 2011/09/30 20:12 von Flavius Maximus.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Gaius Claudius Marcellus

Keltiberer
Beiträge: 2924
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:alea iacta est      30.09.2011 21:01:11 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
"Schickt dieses Schreiben an Occius Rufus. Er ist auf unserer Seite!" sprach Gaius zu dem Laufburschen der noch wartete.
QUOTE:
Ave Occius,

dein Kaiser schickt nun nach dir. Sammel dein Heer und komm in die Provinz Rom. Wir müssen für Ruhe und Ordnung sorgen! Nimm ein paar der fähigsten Männer mit und komme mit ihnen zum Forum Romanum. Ich werde dich erwarten.

Grüße Gaius

Am Eingang gab es Lärm. "Was ist los?", fragte Gaius. "Lasst den Legaten herantreten. Was ist euer Begehren Cirion?"



Zum Ruhme Roms - "Respekt und Robustheit"
Mitglied der Gens Claudia
Kaiser (im Exil) des Römischen Imperiums
ehemaliger Praetor Maximus Rom´s
ehemaliger Provinzverwalter von Marche, Arkanania und Rom
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Mina Cicernos

Römer
Beiträge: 558
graphgraph
Benutzer jetzt online Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:alea iacta est      30.09.2011 21:10:12 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Gleich mehrere Botinnen und Spione stürmten wird durcheinanderschnatternd Minas Büro abseits des Stadtzentrums, in dem sie gerade noch einen Brief an Tarja Sabinaris, Außenministerin der Etrusker schrieb um ihr einige nützliche Hinweise in der Außenpolitik zu geben.

"Der Praetor ... *lautes schnattern* .... zum Kaiser ausgerufen ..... *durcheinandergerede* .... Der Senat entmachtet ...."

Sie hatte ungerührt ihre letzten 4 Worte geschrieben und einen Punkt gesetzt, da schreiben und lesen ihr stets vollste Konzentration abverlangte. Dennoch drangen einige Worte zu ihr vor. Dann beendete Sie mit einem Ordnungs-Händeklatschen den Aufruhr.

"Du!" Sie zeigte auf Ciria, die die Kloake in der Curia reinigte. "Ciria, berichte mir bitte." und Ciria berichtete was passiert war. "Donnerwetter!," schrie Mina auf "wie unerwartet und unerfreulich das ist. Hat Dich jemand hierher verfolgt?" Mina schaute aus dem Fenster und konnte einige Soldaten und Spitzel erkennen die sich kurz austauschten.

"Markus, hole meine Leibgarde. Die Republik ist verraten. Es ist besser wenn wir an einem anderen Ort unsere Kräfte sammeln. Ich danke Euch für Eure Dienste." Mina holte aus ihrer Tischschublade ein Säckchen Münzen hervor und teilte sie unter den Anwesenden auf. "Das sollte Euch ein wenig über Wasser halten. Geht zurück an Eure Arbeit, lauscht und beobachtet. Alles wie gehabt. Ich muss erstmal die Lage sichern."

Markus kam mit 3 Leibwächtern, groß und muskelbepackt zurück. Im Gang vor dem Büro wurde es langsam laut. "Gut, gehen wir." Mina eilte mit Markus und den 3 Leibwächtern durch einen nahezu unsichtbaren Nebenausgang in der Wand. Minas übrige Spioninnen und botinen verschwanden durch eine Falltür, die unter Minas Tisch versteckt war. So würden sie hoffentlich entwischen ohne gefangengenommen und verhört zu werden. Eine neue Botin, aber, deren name Mina nicht geläufig war hatte sich ebenfalls in den Geheimausgang gezwängt und hing ihr sozusagen am Rockzipfel.

"Herrin, ich weiß wo ihr hingehen könnt." Mina machte ein verdutztes Gesicht. "Dann schnell, sprich." Die Botin zeigt den Gang hinunter. "In den Plebejervierteln." Mina fand das nicht zum lachen. "Dort werde ich wegen meines Amtes, und ich meine nicht das der Senatorin, gehasst. Niemand würde mich willkommen heißen." Die Botin aber blieb hartnäckig. "Ihr seid willkommener asl ihr glaubt. Ihr habt euch in letzter zeit sehr für uns eingesetzt, was wir Plebejer wollen." Mina schwante was, das dieses kleine zierliche Persönchen eine Doppelagentin von Brutus und ihr selbst sein könnte. Das war aber jetzt egal. Wohl war ihr nicht, aber dennoch vertraute sie ihr. "Also zu den Plebejervierteln."

Durch den Keller und die Abwasserkanäle entkamen sie dem umstellten Gebäude.

Im Plebejerviertel wurde mit Fingern auf Mina gezeigt und Mina hatte dies erwartet.

"Da schaut sie euch an, die feine Dame. Die Furie! Sucht wohl Schutz bei uns oder will sie uns alle verhaften?" Lautes Gelächter der Plebejer. "Schweig still Alte," rief die Botin der geifernden Alten zu. "Sie hat einiges für uns im verborgenen getan." Die Alte geiferte aber wieder zurück. "Aber noch mehr gegen uns!"

Mina ergriff das Wort. "Ich vertrete die Republik, auch wenn das vielleicht nicht mehr viel bedeuten mag. Aber was wird euch der neue Kaiser, dieser Hochverräter bringen. Sicherlich wird es euch einige Zeit besser gehen, aber dann ... dann werden Eure Männer in Länder marschieren, von denen ihr noch nie gehört habt. und viele werden nicht wiederkommen. Vergessen werdet ihr euren Zorn bei Spielen mit reichlich Wein und Mulsum. ist es das was ihr wollt?" Stille folgte.


Volkstribuna Roms. Senatorin der ordentlichen römischen Republik.
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Appius Marcellus

Etrusker
Beiträge: 770
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:alea iacta est      30.09.2011 21:34:31 --- 7 Monate, 3 Wochen her  
Noch in dieser Nacht begab sich der von den Republiksverrätern seines Amts enthobene Konsul samt seinen 12 Liktoren, die ihm treu geblieben waren, und dem persönlichen Reisegeleit nach Rom.
Er vergaß dabei nicht, im Legionslager die Kunde des Hochverrats an der Republik durch G. Claudius M. und seine Mitverschwörer bekannt geben zu lassen. Mochten die Soldaten und Offiziere entscheiden, wo sie standen - jene, die der Republik treu waren, wurde offen gestellt, den Konsul zu begleiten. Für den Fall, dass man die Immunität nicht achten würde.

Der Konsul selbst hatte wichtigen Geschäften in der Stadt Rom nachzugehen: Es galt, mit Caius Flavius und anderen politischen Weggefährten zu konspirieren - selbst, wenn es sich gegen das eigene Blut richten musste.


Appius Claudius Marcellus
Oberhaupt der Gens Claudia im Exil
Lucumo Etruriens
Optimat || Ehemaliger SPQR Konsul
Ehemaliger Prokonsul von Samnium, Umbria, Aemilia (Ravenna) & Castagniccia
Legat a. D.
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Deinem Desktop erhalten
(+) Notizen:

Nur fuer Premium-Spieler.


Forum
Hilfe
Impressum
AGB
Partner
Anmeldung: 5737
Aktive:         613
Online:         133
Taverne