Antique Empire Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 0
THEMA: Sizilien - Insel der Hoffnung
 
Melchizedek

Bosporanen
Beiträge: 83
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Sizilien - Insel der Hoffnung      12.11.2011 14:11:09 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Endlich, dort ist Land zu sehen, sagte Melchizedek zu seiner Schildkröte. Sie antwortete nicht, was ihn wenig überraschte. Die einsamen Tage, allein auf dem Meer, hatten ihm zwar sehr zugesetzt, aber er war noch nicht so verrückt, dass er glaubt, dass seine kleine Schildkröte, die er Ruth getauft hatte, ihm antworten würde.
Viele Tage waren vergangen, seit er in Makedonien auf dem Schlachtfeld auf Seiten der Byzanthiner gegen die Ligurer gekämpft und verloren hatte. Wie desillusionierend war diese Schlacht für ihn gewesen. Er hatte sich Makedonien angeschlossen, weil er schon als Kind Vieles vom glorreichen und großen byzanthinischen Reich gehört hatte. Doch schon als er bei den Makedonen angekommen war, war dort eine Schlacht im Gange. Zur Schlacht selbst kam er zu spät, er konnte nur noch ein Schlachtfeld vorfinden, auf dem viele Makedonen und Menschen anderer Völker lagen, in der Mitte des Schlachtfeldes war eine illyrische Fahne zu sehen. Nur wenig später dann kamen die Ligurer und das Bild war ein Ähnliches. Das war das glorreiche, große byzanthinische Reich?
Melchizedek hatte daraufhin Agaton von Korinth, den einzigen Makedonen, dem er überhaupt etwas zutraute, gebeten, ihn aus dem Heeresdienst zu entlassen und hatte sich fluchtartig auf den Weg gemacht, um diese Schmach zu vergessen. So sehr hatte er sich in den Byzanthinern geirrt.
Er lief zurück in sein Dorf, nahm von dort ein paar Werkzeuge mit, die er an seinem Gürtel befestigte und außerdem einen Beutel mit Kräutern und Tinkturen von der Dorfheilerin, die ihn schon früher in einigen Künsten der Heilmittel und - wie sie es nannte - "Unheilmittel" unterwiesen. Von dort aus lief er fort, scheinbar planlos durch das byzanthinische Land, bis er eines Nacht ins einem hellenischen Hafen angekommen war.
Dort stahl er ein kleines, aber stabil wirkendes Boot, außerdem einige Nahrungsvorräte, um überleben zu können, und stieß in See. Er wusste nicht, in welche Richtung es gehen sollte. Es dauerte nicht lange, bis die hellenische Küste vom Horizont verschwunden war, die Sicht war schlecht und das kleine Boot trieb mehr ziellos als gezielt dahin. Nach einiger Zeit bemerkte Melchizedek, dass seine Nahrungsvorräte zur Neige gegangen waren. Wenigstens waren in dem Fass, dass er im Hafen mit Wasser befüllt und mit ins Boot genommen hatte, noch einige Krüge enthalten. Doch woher sollte er nun Nahrung beschaffen, mitten auf dem Meer? Er hatte nie gelernt zu fischen und er hatte keine Angel.
Aber Not macht bekanntlich erfinderisch - er zerschnitt einen Leinensack, knotete die einzelnen Fäden aneinander und machte sich so eine Angelschnur, als Köder konnte er die Maden benutzen, die es sich in seinem letztes Stück Fleisch gemütlich gemacht hatten. Doch seine erste Beute war keine, mit der er gerechnet hatte. Es war eine kleine Schildkröte! Um sie zu essen, was sie zu klein, um ihren Panzer als Schale gebrauchen zu können, hatte er zuviel Mitleid - aber er beschloss, sie bei sich zu behalten, um hier an Bord ein wenig Gesellschaft zu haben. Und so kam es, dass er nach einiger Zeit anfing, mit ihr zu sprechen, um wenigstens hier und da etwas anderes zu hören als das Rauschen des Meeres und das Pfeifen des Windes.
Doch nun schien diese Fahrt ihrem Ende entgegen zu gehen, denn es war Land in Sicht, wohl eine Insel. Sie schien einen Hafen zu haben, es konnte also nur eine bewohnte Insel sein. Vielleicht die Insel eines reichen Volkes, das Handel betrieb? Melchizedek war wie elektrisiert. Ob er wohl hier nun eine Heimat finden konnte? Zum ersten Mal seit Tagen begann er, sich nicht mehr von den Wellen treiben zu lassen, sondern selbst zu rudern und von neuer Hoffnung durchflutet steuerte er auf den Hafen zu. Er war sehr gespannt, wer oder was ihn dort erwarten würde und wo er überhaupt gelandet war.
Was er nicht wusste, war, dass die Zeit auf dem Meer aus ihm einen furchterregenden Menschen gemacht hatte. Er war klein und hatte neben seinem dunklen, schwarzen Mantel und seinem dunklen Haar auch noch kleine, schwarze, stechende Augen. Doch seine Abneigung gegen Salzwasser hatte ihn zudem davon abgehalten, sich allzu oft zu waschen und so dreckig und von der langen Reise gezeichnet kam er nun in diesen Hafen. Wie die Leute wohl auf diesen dreckigen, furchteinflößenden, aber vollkommen entkräfteten Gestrandeten reagieren würden?


Bittebitte - kürzt meinen Namen nicht ab. Weder mit "Melch", noch mit "Melchi" oder sonst irgendeiner Verunglimpfung. Der Name ist ein hebräisches Wort und hat als solches eine Bedeutung. Wenn man es abkürzt, hat es die nicht mehr. Also tut mir bitte den Gefallen...
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
calahorro

Bosporanen
Beiträge: 245
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Sizilien - Insel der Hoffnung      13.11.2011 19:15:25 --- 6 Monate, 1 Woche her  
calahorro erhielt die Meldung, dass die Hafenwache ein kleines Boot mit einer Person vor dem Hafen aufgebracht hatte. Laut der ersten Auskunft handelte es sich dabei um einen Schiffbrüchigen. Das äußere machte zwar einen sehr verwahrlosten Eindruck, das Verhalten ließ allerdings auf jemanden mit gewisser Kampferfahrung schließen. Da sich noch niemand gefunden hatte, der seine Sprache beherrschte, wurde er erst einmal in einer Zelle der Hafenwache untergebracht und erhielt für seinen Freigang eine "Begleitung" aus zwei Palastwachen.

Nach einigen Tagen traf von einem lokalem Händler die Meldung ein, dass einer von seinen Kollegen auf dem Weg in die Stadt sein und mehrer Sprachen von entfernten Ländern beherrschte.


Niemand im Nirgendwo
Herr über Hochalm
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Melchizedek

Bosporanen
Beiträge: 83
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Sizilien - Insel der Hoffnung      14.11.2011 19:34:32 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Als Melchizedek im Hafen angekommen war, standen vor ihm gut bewaffnete Krieger, sie waren recht edel gekleidet, deshalb vermutete er, dass es sich um Hafen- oder Palastwachen handeln musste. Er versuchte ihnen zu verstehen zu geben, dass er nicht die Absicht hatte, sich mit ihnen anzulegen, doch war er zu stolz, um seine Waffe einfachen Wachsoldaten zu überlassen.

Wenig später erschien ein anderer Krieger, flankiert von weiteren Wachen, der ihn in Augenschein nahm. Weil er von Wachen flankiert wurde und aufgrund seines Verhaltens nahm Melchizedek an, dass es sich hier mindestens um den Vorsteher des Hafens handeln musste, wahrscheinlich sogar eher um den Regenten der Insel. Zwar war er zu stolz gewesen, um seine Waffe einfachen Wachen zu überlassen, aber er war auch respektvoll erzogen worden. Er nahm seinen Kampfstab und legte ihn dem Krieger zu Füßen. Dieser gab daraufhin seinen Männern Anweisungen und diese brachten ihn in eine kleine Zelle im Hafen. Allerdings war er hier nicht völlig eingekerkert, sondern er hatte die Möglichkeit, seine Zelle zu verlassen und sich im Hafen umzuschauen, allerdings immer begleitet von zwei Wachmännern.

Gerne hätte er sich mit ihnen unterhalten, doch konnte er sie nicht verstehen und sie ihn nicht, mehr als ein Gespräch mit Zeichen und Gesten war nicht möglich. Melchizedek nahm die Gelegenheit wahr, sich den Hafen sehr genau anzuschauen. Offensichtlich hatte er mit seiner ersten Vermutung recht gehabt, es musste sich um ein reiches Volk handeln. Der Hafen war groß, viele Schiffe von Händlern verließen ihn täglich und die Gebäude waren prunkvoller als er es je zuvor gesehen hatte. Die Häfen in Makedonien waren klein und schmutzig, niemand, der nicht Krieger war, hätte sich dort nach Anbruch der Dunkelheit hineingewagt. Hier hingegen gab es Wachen, die sogar nachts für Ruhe im Hafen sorgten, sodass auch abends viele Bewohner der Insel im Hafen unterwegs waren.
Gut, dass die Griechen ihre Häfen nicht so gut bewachen, sonst wäre es mir unmöglich gewesen, dort ein Boot und Proviant zu stehlen... dachte er sich und musste lächeln.
Doch eines war hier anders als im Reich der Byzanthiner. Viele Bewohner der Insel waren sehr alt. Melchizedek selbst war noch nicht besonders alt, er wusste nicht, ob die Leute hier eine andere Art hatten, ihr Leben zu führen. Von dort, woher er kam, kannte er es, dann Männer mit 15 in den Heeresdienst eintraten. Vielleicht war es hier anders? Zumindest schienen die Krieger, die hier zu sehen waren, alle deutlich älter als er selbst zu sein. Er war neugierig auf diese Insel und ihre Bewohner, vielleicht konnte er sich hier wohlfühlen und hier bleiben?

Doch zu allererst stand davor ein großes Problem. Melchizedek sprach nicht die Sprache der Bewohner diese Insel und sie verstanden seine Sprache ebenfalls nicht. Er beschloss, dieses Problem etwas aufzuschieben, denn er hoffte, dass der Krieger, der ihn in Augenschein genommen hatte, das Problem genauso erkannt hatte und sich damit befassen würde, denn wahrscheinlich hatte er deutlich bessere Möglichkeiten als Melchizedek. Bis dahin würde jener sich weiterhin mit seiner kleinen Schildkröte beschäftigen müssen.


Bittebitte - kürzt meinen Namen nicht ab. Weder mit "Melch", noch mit "Melchi" oder sonst irgendeiner Verunglimpfung. Der Name ist ein hebräisches Wort und hat als solches eine Bedeutung. Wenn man es abkürzt, hat es die nicht mehr. Also tut mir bitte den Gefallen...
Gespeichert Gespeichert  
Letzte Änderung: 2011/11/14 19:35 von Melchizedek.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
calahorro

Bosporanen
Beiträge: 245
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Sizilien - Insel der Hoffnung      15.11.2011 21:50:40 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Nach einem sehr großen Sturm kamen einige sehr zerzauste Schiffe im Hafen an. Unter ihnen war auch der erwartet Händler. Mit diesem Herrn der Sprachen begaben sich die Palastwachen zu der Kammer des Schiffbrüchigen. Nachdem einer Weile konnten die zwei Männer sich auf eine Sprache zur Verständigung einigen und so erfuhren die Wächter den Namen des Mannes. Melchizedek

Mit ihm und dem Händler machten sie sich auf dem Weg zur Burg der Stadt. Dort bereiteten sich einige Krieger auf die Reise zu den Numidern vor. Die Palastwachen gingen direkt zu dem Regenten calahorro, da er über den merkwürdigen Besucher der Insel immer informiert werden wollte.

Regent calahorro. Verzeiht unser direkten Besuch. Dieser Händler hier hat den Namen des Mannes erfahren. Er heißt Melchizedek und kommt aus dem byzantinischem Reich. Laut seinen Aussagen ist er auf der Suche nach einer neuen Heimat. sprach ihr Anführer.
Danke für deine Informationen sprach calahorro. Mit dem Händler als Übersetzer fragte er Melchizedek. Wie du siehst sind wir gerade beim Aufbruch. Laut dem Anführer der Palastwachen bist du auf der Suche nach einer neuen Heimat. Ich mache dir ein Angebot. Du begleitest und zu den Numidern und zeigst dort ob du kämpfen kannst. Sollten uns deine Qualitäten überzeugen dann darfst du bei uns bleiben. Ansonsten trennen sich die Wege dort. Willigst du ein?


Niemand im Nirgendwo
Herr über Hochalm
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Melchizedek

Bosporanen
Beiträge: 83
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Das Angebot, das man nicht ablehnen kann...      18.11.2011 09:01:06 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Als er morgens im Morgengrauen aufgestanden war, um seine Übungen zu machen, hatte er das Gefühl, dass heute etwas anders war als sonst. Anfangs hatte er es darauf geschoben, dass der Sturm endlich vorbei war. Melchizedek war sehr froh, dass der Sturm erst aufgekommen war, nachdem er den Hafen dieser schönen Insel erreicht hatte, sonst wäre er mit seiner Nussschale sicherlich umgegangen. Also hatte er sich an seine Übungen gemacht, um sich in Form zu halten. In den vergangenen Tagen waren einige Male bereits Krieger des Inselvolkes zu ihm gekommen und hatten Trainingskämpfe mit ihm gefochten. Er war sehr erfreut darüber gewesen, dass sie sich dazu herabließen, waren sie doch alle hervorragend ausgebildet und durchtrainiert, sodass er jeden Kampf sehr deutlich verlor, aber dennoch konnte er viel von diesen Kämpfern lernen. Während er jetzt seine Übungen machte, dachte er noch einmal an jeden Kampf und jeden Fehler, den er dort gemacht hatte, versuchte die Ursachen dieser Fehler zu finden und sein Training dementsprechend zu verändern. Doch dann kam wieder der Krieger, mit dem er vor wenigen Tagen schon zu sprechen versucht hatte, diesmal mit einem Mann, der aufgrund seiner prunkvollen Kleidung, aber seines wenig prunkvollen Verhaltens und seiner untrainierten Bewegungen wohl weder ein Krieger, noch jemand aus der Führungsschicht war, sondern eher ein Händler.
Erfreut stellte Melchizedek fest, dass dieser Mann wirklich ein Händler war, der zudem auch noch seine Sprache sprechen konnte! Er übersetzte ihm, was calahorro - das war der Name des Kriegers - ihm zu sagen hatte und sein Angebot ließ Melchizedeks Herz ein wenig höher schlagen. Er sollte mitkommen auf ein Turnier in einem Land, dessen Name ihm nicht viel sagte und sich dort beweisen. Zwar glaubte er, dass er es mit letzterem sehr schwer haben würde, denn immerhin war er noch sehr jung und hatte in Makedonien aufgrund der Faulheit der anderen Krieger kaum mit jemandem trainieren können, aber er hoffte, dies mit Kampfgeist ausgleichen zu können.
Das Angebot ehrt mich, Regent calahorro, sehr gerne begleite ich euch und eure Krieger zu dem Turnier. Doch erwartet keine Höchstleistungen von mir, ich bin noch jung und habe sehr wenig Erfahrung im Kampf, denn in Makedonien gab es keine Krieger, die mit mir trainieren wollten. Dennoch werde ich mein Bestes geben und versuchen, mich als würdig zu erweisen.
Er gebot dem Händler, seine Antwort zu übersetzen. Daraufhin verabschiedete sich calahorro und auch derHändler wollte sich verabschieden, doch Melchizedek war sehr daran gelegen, dass dieser blieb. Viele überzeugende Worte über den Nutzen einer Reise in dieses ferne Land für jeden Händler und ein kleines Säckchen, dass den gesamten gesparten Sold aus Melchizedeks makedonischen Zeit enthielt, konnten den Händler überzeugen, Melchizedek auf diese Reise zu begleiten und ihm in der Zwischenzeit die Sprache der Sikeler beizubringen.


Bittebitte - kürzt meinen Namen nicht ab. Weder mit "Melch", noch mit "Melchi" oder sonst irgendeiner Verunglimpfung. Der Name ist ein hebräisches Wort und hat als solches eine Bedeutung. Wenn man es abkürzt, hat es die nicht mehr. Also tut mir bitte den Gefallen...
Gespeichert Gespeichert  
Letzte Änderung: 2011/11/18 09:02 von Melchizedek.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Melchizedek

Bosporanen
Beiträge: 83
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Die Reise      19.11.2011 11:13:22 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Ich werde mich wohl an das Meer gewöhnen müssen, falls ich bei den Sikelern bleibe, sagte Melchizedek zu dem Händler, der als Sprachlehrer und Übersetzer mit ihnen gekommen war. Er hieß Ischlehem und stammte aus den Landen der Phönizier. Der Händler lachte.
Du hast bisher die Hälfte deines Kriegerdaseins auf dem Meer vollbracht, Melchizedek, durch deine Reise und jetzt reist du mit einem Inselvolk durch die Weltgeschichte, da sollte das Meer zeitnah dein Zuhause werden.
Die sikelischen Krieger an Bord behandelten Melchizedek sehr gut, fast als wäre er einer von ihnen. Nachdem er einige Tage lang nur zugehört hatte, was sie sagten - zumindest so gut er es verstehen konnte - beschloss er eines Abends, mehr über dieses Volk und seine Geschichte zu erfahren. Er ging mit Ischlehem zu calahorro und ließ den Händler übersetzen:
Regent calahorro, ich habe mittlerweile den großen Hafen eurer Insel kennengelernt, doch vermute ich mal, dass das Reich der Sikeler noch größer ist als diese eine Insel, denn euer Volk scheint reich zu sein und Waren, die nicht aus dieser Region kommen, erreichen fast täglich den sikelischen Hafen auf Schiffen unter sikelischer Flagge. Wie weit erstreckt sich das Reich der Sikeler? Und wie ist die Vergangenheit des Volkes, dass ihr führt? Wie kamt ihr hierher und was ist seitdem hier geschehen?
Gespannt sah er calahorro an und hoffte auf viele Geschichten über die Sikeler.


Bittebitte - kürzt meinen Namen nicht ab. Weder mit "Melch", noch mit "Melchi" oder sonst irgendeiner Verunglimpfung. Der Name ist ein hebräisches Wort und hat als solches eine Bedeutung. Wenn man es abkürzt, hat es die nicht mehr. Also tut mir bitte den Gefallen...
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
calahorro

Bosporanen
Beiträge: 245
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Sizilien - Insel der Hoffnung      21.11.2011 22:35:32 --- 6 Monate her  
Das Reich der Sikeler hat sein Kernland auf der Insel Sizilien. Weiterhin gibt es noch Außenposten auf der Insel Kreta und eine kleine Kolonie auf dem afrikanischem Festland. Während meiner Herrschaft haben wir uns primär um die Beruhigung der Handelsruten auf den gekümmert. Der Höhepunkt war dabei ein Kieig gegen das Piratenvolk der Kilikier gewesen. sprach calahorro In der sehr weit zurückliegenden Vergangenheit gab es auch mal einen großen Krieg mit den Römern, als dort noch andere Leute an der Macht waren. Damals hatten wir noch einen anderen Herrscher.
Nach ihrer Ankunft in dem Hafen Tripolis der Numider wanderte die kleine Einheit weiter zur Hauptstadt der Gastgeber. Eines Abends, bei einem der Übungskämpfe, wurde calahorro leicht verletzt. Da sich die Wunde aber entzündete bekam er ein Fieber, welches seinen schon sehr alten Körper besiegte. In einer schon warmen Frühjahrsnacht verstarb er im Kreise der anwesenden Krieger.

Während der Nacht und des nästen Tages wachte sein Sohn und Nachfolger calahorro II. an seinem Bett betrauerte den Verlust des Vaters. Am Abend rief er seine Gefährten zusammen.
Anwesende Krieger des sikelischen Volkes sprach er Wie mein Vater es mit euch schon vor seinem Tode mit euch abgesprochen hat, werde ich seine Nachfolge antreten. Als Zeichen des Wechsels werde ich menen Namen calahorro II. ablegen und seinen Namen annehmen. Da meine Kampffähigkeiten noch nicht so gut wie die eurigen sind, werde ich euch verlassen und zu dem Turnier der jungen Krieger nach Tripolis reisen. Dort werde ich dann auch die Fähigkeiten unseres Neuzuganges Melchizedek beurteilen. Sollte er in den Spielen das Talent zu einem würdigen Krieger zeigen, dann werden wir mit den Krönungsspielen in der Hauptstadt auch seinen Zugang feiern. Damit verließ er sie und machte sich auf den Weg zu seinem Quartier, um die kurze Reise nach Tripolis vorzubereiten.


Niemand im Nirgendwo
Herr über Hochalm
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
calahorro

Bosporanen
Beiträge: 245
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Sizilien - Insel der Hoffnung      22.11.2011 22:44:27 --- 6 Monate her  
Durch eine Sandsturm hatte sich seine Reise etwas verzögert. Nach seiner Ankunft in Tripolis machte sich calahorro auf die Suche nach der Unterkunft für die jungen Krieger, welche an den Spielen telnehmen wollen. Dabei kam er an einem Trainingsplatz vorbei und sah Melchizedek im Zweikampf im einem Fremden. Auch wenn man den Unterschied in der Erfahrung auf dem ersten Blick sah, so war auch sein Geschick im Umgang mit dem Kampfstab nicht zu übersehen. Nachdem das Duell zu Ende war sprach calahorro ihn an. Hallo Melchizedek, das war ein guter Kampf gewesen. Ich freue mich schon darauf dir bei den Spielen zuschauen zu dürfen.


Niemand im Nirgendwo
Herr über Hochalm
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Melchizedek

Bosporanen
Beiträge: 83
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Sizilien - Insel der Hoffnung      26.11.2011 13:03:23 --- 6 Monate her  
Nun hatte er das byzanthinische Reich gesehen, das halbe Mittelmeer durchquert und war schließlich in Afrika, genauer gesagt im Land der Numider bzw. in ihrer Hafenstadt Tripolis angekommen, in der die Wettkämpfe der Jungkrieger stattfinden sollten.
Wie anders hier alles ist - die Landschaft, die Menschen, die Gebäude...
Und auch im Lager der Jungkrieger war Vieles anders, als er es erwartet hatte, denn viele der Jungkrieger waren im Vergleich zu ihm schon gar nicht mehr so jung, und die jungen unter ihnen waren, wie auch der neue Herrscher der Sikeler und Sohn des alten Herrschers, deutlich besser ausgerüstet, als Melchizedek es selbst war. Er hatte nur wenige, einfache Waffen und dennoch sollte er sich bei diesen Turnier beweisen. Es würde nicht leicht werden. Die Worte des jungen Herrschers calahorro klangen in seinen Ohren nach:
Ich freue mich schon darauf dir bei den Spielen zuschauen zu dürfen.
Kurze Zeit später hatte Melchizedek sich an die Planer des Turniers gewandt, um seinen ersten Duellgegner zu erfahren. Es kam wie es kommen musste - es war calahorro.
Da wird er jetzt die Gelegenheit bekommen, sich meine Kampfeskraft aus allernächster Nähe anzuschauen. sagte Melchizedek zu Ischlehem und beide lachten. Doch Melchizedeks Lachen war etwas zu laut und etwas zu freudig, sodass Ischlehem die Nervosität seines Gegenübers bemerken konnte.
Keine Sorge, solange du einen ordentlichen Kampf ablieferst, ist alles in bester Ordnung, völlig egal, wer von euch beiden den Kampf gewinnt. Calahorro ist schwach an Jahren aber er ist stark an Reife, sein Vater hat ihn bestens in allem unterwiesen. Er wird gerecht über dich urteilen.
Melchizedek hoffte, dass es so sein würde und begann, seine Ausrüstung anzulegen. Danach ging er zum Kampfplatz, besann sich auf seine Fähigkeiten und hoffte das Beste.


Bittebitte - kürzt meinen Namen nicht ab. Weder mit "Melch", noch mit "Melchi" oder sonst irgendeiner Verunglimpfung. Der Name ist ein hebräisches Wort und hat als solches eine Bedeutung. Wenn man es abkürzt, hat es die nicht mehr. Also tut mir bitte den Gefallen...
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
calahorro

Bosporanen
Beiträge: 245
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Sizilien - Insel der Hoffnung      28.11.2011 22:49:17 --- 5 Monate, 3 Wochen her  
Der Kampf mit Melchizedek lag nun schon einige Tage zurück und calahorro hatte über den Kampf mit seinem Neuzugang und die anderen Erlebnisse nachgedacht. Dabei war er zu der Erkenntnis gekommen, dass Melchizedek eine gute Bereicherung für das kleine Volk sein würde. Er machte sich auf die Suche nach ihm und wurde auf dem Kampfplatz fündig. Dort bereitete er gerade seine Ausrüstung und sich auf ein Duell mit dem kampferprobten Krieger Hehne vor. Melchizedek rief er, als er in seiner Nähe war Deinen Kampfstil fand ich sehr beindruckend und deshalb möchte ich dich gerne in meinem Volk behalten. Wenn Hehne nichts dagegen hat, dann wäre ich sehr erfreut wenn er dich trainieren würde. Er ist einer unserer Veteranen und war der Übungspartner meines Vaters. Von ihm kannst du eine Menge lernen. So schaute er ihn an und hoffte, dass der junge Kämpfer immer noch von dem kleinen Volk angetan war und auch seinen neuen Trainingspartner aktzeptieren würde, trotz der harten Stunden die da kommen werden.


Niemand im Nirgendwo
Herr über Hochalm
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Deinem Desktop erhalten
(+) Notizen:

Nur fuer Premium-Spieler.


Forum
Hilfe
Impressum
AGB
Partner
Anmeldung: 5737
Aktive:         613
Online:         122
Taverne