KRIEGER-RAT
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Guttonische Spiele der Freundschaft 02.01.2012 17:08:39 --- 4 Monate, 3 Wochen her
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Kresten liess den Händler kommen und diktierte ihm folgende Botschaft
QUOTE:
Odin zum Grusse, Camulos, Regent der Ligurer
lange ist es her, seit wir gemeinsam gegen die Römer zogen, damals noch als Rauriker mit euch Ligurern.
Oft habe ich mich dieser Zeit erinnert. Nun veranstalten die Guttonen Spiele, bei denen ich nun hoffe euch wiederzusehen. Die Spiele werden Mitte des 10. Monats diesen Jahres starten (21.01.2012 RL). Über eine ligurische Abordnung würde ich mich sehr freuen.
Kresten
Kindis der Guttonen
Ehemals Ard Rígh der Rauriker
Ein weiteres persönliches Schreiben ging an Gaya, die Regentin der Bosporanen.
QUOTE:
Odin zum Grusse Gaya, Tyrann der Bosporanen,
nachdem das Turnier bei euch leider wegen des Übergriffs der Byzantiner abgesagt werden musste, laden wir euch nun zu den Festspielen der Guttonen ein. So können wir doch noch einander im freundschaftlichen Wettkampf messen und abends bei Wein, Met und Festmahl zusammen feiern.
Das Turnier wird im 10 Monats diesen Jahres (21.12.2012 RL) starten. Wenn genügend Teilnehmer kommen, wird es auch ein Turnier für Jungkrieger (bis 100 EP) geben.
Kresten
Kindis der Guttonen
Dann liess er weitere Schreiben für die restlichen Völker aufsetzen:
QUOTE:
Odin zum Grusse ihr Herrscher der Völker
die Guttonen laden zu Spielen in ihren Landen. Im 10. Monat diesen Jahres (21.01.2012 RL) werden die interessierten Krieger im Tjosten, Melee und Duell gegeneinander antreten können. Interessierte Völker melden sich bitte spätestens 3 Monate vorher an (15.01.2012 RL), damit in entsprechender Menge für Wein, Met und Festmähler gesorgt werden kann.
Bei genügend grossen Teilnehmerzahlen wird es auch ein Turnier für Jungkrieger (bis 100 EP) geben, ebenfalls in allen drei Kategorien.
Kresten
Kindis der Guttonen
Nachdem die Schreiben vervielfältigt wurden, wurden die Boten damit losgeschickt. Kresten sah ihnen nach und hoffte dass viele Völker antworten würden.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 04.01.2012 12:18:03 --- 4 Monate, 3 Wochen her
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Als Camulos durch die Tore Savoies schritt, kam ihm eine der Wachen entgegen.
Es kam ein Bote von weit weg, doch sprach er jene Sprache, die noch bis vor einiger Zeit in unseren nördlichen Regionen gängig war. Wir haben ihnzu eurer Hütte gebracht, leider wussten wir nicht, dass ihr nicht daheim seid. Eure Frau nahm sich aber seiner an und stellte ihm einen guten Krug Met auf den Tisch.
Camulos nickte dem Krieger dankend zu und ging eilenden Schrittes nach Hause.
Nach einem kurzen Gespräch erfuhr Camulos, dass der Bote ein Gefolgsmann des Kresten war, der sich nun Herrscher über die Guttonen schimpfte und zahlreiche Krieger zu einem Turnier einlud, so auch seine alten Freunde.
Dem Boten gab er ein feines kleines Fass Met mit, welches er auf seiner weiten Reise sicher gut gebrauchen könnte, und ein entsprechendes Antwortschreiben.
QUOTE:
An den Kindis der Guttonen,
Kresten mein alter Freund
Zu aller erst muss ich dir anscheinend zur erneuten Herrscherwürde gratulieren, die Kunde dieses fröhlichen Ereignisses drang erst mit der Einladung zu euren Spielen bis nach Savoie. Einen gut gefüllten Krug auf dich werden wir dann bei der nächsten Gelegenheit trinken!
Die Ligurer werden der Einladung nachkommen und mit einer kleinen Delegation vertreten sein. Ich denke es wird in deinem und ihrem Sinne sein, wenn Sally sich dieser Abteilung anschließt. Ich habe mir von eurem Boten den Weg im Groben beschreiben lassen und wir werden in den nächsten Tagen aufbrechen und hoffentlich nur wenige Tage nach eurem Boten in euren Tavernen aufschlagen, doch seid uns nicht böse, wenn wir einige Tage später kommen.
In heller Vorfreude
Camulos
Kampfgefährte und Herrscher der Ligurer
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KRIEGER-RAT
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 04.01.2012 20:18:25 --- 4 Monate, 3 Wochen her
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Ein Bote von den Guttonen wurde zu Ares gebracht. Ares dachte es wäre eine Botschaft zu seiner Ernennung zum Regenten der Fenni, aber es war eine Einladung zum Turnier. Ares las die Botschaft zu Ende und begann sie zu beantworten.
QUOTE: An den Kindis der Guttonen Kresten
Habt Dank für die Einladung zum Turnier. Das Volk der Fenni wird zahlreich zu eurem Turnier erscheinen und Teilnehmen. Vielleicht lernen wir uns dann auch persönlich kennen.
Es grüßt euch
Ares
Regent der Fenni
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 06.01.2012 17:07:35 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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. . . noch sehr weit weg vom Spielplatz der Guttonen . . .
Wo sind die denn schon wieder alle?
Camulos blickte sich um, niemand war zu sehen. Aber er stand ganz sicher am verabredeten Treffpunkt. Er setzte sich ins Gras und genehmigte sich einen kleinen Schluck vom Metfass. So würde das Warten bedeutend einfacher vergehen.
Nach einiger Zeit kam auch Ahenobarbus am Treffpunkt an. Die beiden Ligurer begrüßten sich und auch Ahenobarbus nahm einen guten Schluck aus seinem Fass. Fehlten noch Sally und Mephisto.
Das nächste Mal werden wir alle gemeinsam aus Savoie aufbrechen und nicht jeder einzelen, wenn er mit den übrigen Aufgaben fertig ist. Verdammtes Warten.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 06.01.2012 17:19:59 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Die Botschaften waren mittlerweile alle sortiert als Gaya die der Guttonen in die Hände fiel. Sie war völlig unter gegangen bei all der Arbeit und so langsam wurde es Zeit Kresten eine Antwort zu übersenden.
QUOTE: Den Göttern zum Gruss Kresten,
danke für die Einladung zum Turnier. Vom Volk der Bosporanen wird eine Abordnung zu eurem Turnier erscheinen um es zu vertreten. Haltet uns schonmal Met und Wein bereit und ein paar ordentliche Wildschweine zum Abendessen
Gaya
Tyrannin der Bosporanen
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KRIEGER-RAT
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 07.01.2012 16:39:08 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Kresten freute sich über solch zahlreiche Antworten und beantwortete sie auch sogleich
QUOTE:
Seid gegrüsst Gaya, Tyrann der Bosporanen,
ich freue mich, das es dann doch noch klappt, das wir zusammen ein Turnier feiern und hoffe das diesmal keiner die Ruhe stört. Für Speis und Trank wird gesorgt sein, soviel kann ich euch versprechen, darum kümmere ich mich persönlich. So freue ich mich über das Kommen der Bosporanen und schaue dem Wiedersehen freudig entgegen.
Odin zum Grusse
Kresten
Kindis der Guttonen
QUOTE:
Seid gegrüsst Ares, Regent der Fenni,
ich freue mich, dass ihr der Einladung so zahlreich folgen werdet.
Auch freue ich mich darauf, euch, der es in so jungen Jahren bereits so weit gebracht hat, persönlich kennen zu lernen. Gleichzeitig möchte ich noch die Gelegenheit nutzen um euch zur Ernennung zum Regenten zu gratulieren, da euch, wie mir berichtet wurde, erst vor kurzem diese Ehre zuteil kam.
Auf bald und Odin zum Grusse
Kresten
Kindis der Guttonen
Dann liess er den Diener wieder kommen, der ligurisch beherrschte und diktierte ihm das Schreiben, welches Camulos erreichen sollte:
QUOTE:
Seid gegrüsst Camulos, Regent der Ligurer und Kampfgefährte gegen die Römer,
mit grosser Freude vernahm ich deine Botschaft, noch grössere Freude über die Nachricht, dass auch Sally dabei ist. So, werde ich die örtlichen Tavernen vorwarnen, dass sie ihre Metvorräte aufstocken, aber daran wird es nicht scheitern. Ich hoffe das wir die Zeit finden, abends zusammen auf das Turnier und die alten Zeiten anzustossen.
Ebenso in froher Erwartung eures Kommens
Kresten
Kindis der Guttonen
Nachdem diese Zeilen alle geschrieben waren, machten sich die Boten auf und Kresten blieb nichts anderes übrig, als weiter zu warten, bis die Tage des Turniers gekommen sind.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 08.01.2012 23:58:54 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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. . . mitten in der Pampa . . .
Noch immer war von Mephisto und Sally nichts zu sehen und Camulos und Ahenobarbus wurden langsam ungeduldig. Nach Stunden des Wartens waren ihre Fässer leer und die Lust am Singen war ihnen vergangen. Zudem zog die Nacht herein und noch hatten sie sich nicht ganz damit abgefunden hier an diesem Ort zu lagern.
Wie aus dem Nichts stand auf einmal Sally mitten zwischen ihnen. Manchmal nötigten diese sonderlichen Späher sogar Camulos ein wenig Respekt ab. Er hatte Sally nicht kommen hören und wäre sie feindlich gesinnt, wäre im Falle eines Angriffs der Vorteil klar auf ihrer Seite gewesen.
Ach ne, Ahenobarbus guck mal wen wir hier haben. Frau Späherin bemüht sich auch nochmal zu uns.
Sally überging die stichelnde Begrüßung des Herrschers und erwiderte nur knapp:
Mephisto wird ebenfalls in Kürze hier aufschlagen, momentan trampelt er noch durchs Unterholz, dass ich Ohrenschmerzen bekomme.
Kein Wunder, dass wir so lange warten müssen, wenn er sich erst noch seine eigenen Trampelpfade schaffen muss . . .
Camulos stand auf und stapelte die beiden leeren Fässer aufeinander und nahm auf seinem improvisierten Thron Platz. Als er gerade saß kam Mephisto unter lautem Knacken aus dem Gebüsch. Ein Seufzer und ein vielsagender Blick waren alles, was Camulos Mephisto entgegenwarf ehe er aufstand und weiterzog, seine drei Pappenheimer hinter sich hertrottend. Wenn er sich nicht irrte, musste irgendwo in der Nähe die Festung der Boier liegen.
Das kann ja eine schöne Reise werden . . .
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 09.01.2012 10:59:35 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Als Mephisto die anderen erreichte, hatte er viele kleine Schnittwunden von Ästen am Körper, er war wie ein Wilder mitten durch den Wald geritten, anstatt den astlosen Weg zu gehen, der dafür etwas länger gedauert hätte. Unterwegs hatte er einen Zwischenstopp einlegen müssen.
Die anderen Drei warteten schon auf ihn, Camulos war sichtlich genervt.
Das kann ja eine schöne Reise werden . .
Während die anderen aufsaßen, wollte Mephisto sich rechtfertigen.
Wenn du wüsstest, was für Knallköpfe mich unterwegs aufgehalten haben...
Ich hatte mir ein Nachtlager bereitet, ein kleines Feuerchen und eine unterhöhlte Baumwurzel,
einen größeren Vogel über dem Grill gebraten... Dann näherten sich ein paar Leute.
Es waren ein paar weinerliche Menschen, die über ihre Gefühle sprechen wollten,
um sich dann zu erzählen, wie toll sie es finden, darüber reden zu können
und sich dann noch kundzutun, wie wunderbar die jeweils anderen seien,
weil sie für derartige Gespräche so offen seien.
Mephisto schüttelte entnervt den Kopf und strich mit dem Finger sanft über die Klinge seiner Axt.
Ich musste ihnen ein bisschen in puncto Lebenswirklichkeit unter die Arme greifen...
Diese Dummschwätzer...
An alle Facebook-Fetischisten: "Wenn ein Dienst kostenlos ist, bedeutet es, sie machen Geld mit Ihnen und Ihrer Information" (http://www1.wdr.de/themen/digital/sp_socialnetworks/facebookhack100.html)
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 09.01.2012 17:18:15 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Als die vier nun endlich aufgebrochen waren, gab Camulos nach wenigen Minuten das Zeichen zum Halten. Er hatte etwas gehört.
Mephisto du Geschichtenerzähler ist dir jemand gefolgt?
Die drei Ligurer hielten sofort inne und nahmen ihre Waffen zur Hand. Angespannt lauschten sie dem Rascheln des Windes im Unterholz. Aufgrund der aufziehenden Dunkelheit war es kaum noch möglich im dichten Gebüsch etwas zu erkennen. Doch da war es, immer wieder leise, aber eine gewisse Beständigkeit anbahnend. Ein Knacken von trockenen Zweigen, nur leise, aber es war da.
Camulos brauchte keine Kommandos geben, wie selbstverständlich verteilten sich die vier Ligurer um die Stelle des Gebüsches, in welchem sie das näher kommende Geräusch lokalisiert hatten.
Da brach der Feind auf einmal aus dem Gebüsch, mit lauten Kriegsschreien stürmten die Ligurer auf ihn zu und hielten verdutzt inne. Zwar hatten die Äste und Blätter eindeutig so geraschelt, als wenn jemand aus ihnen herausgebrochen kam, doch niemand war zu sehen.
Eine Art Miaunzen, wie das einer verängstigten Katze, ließ ihre Blicke in Richtung Boden schweifen. Dort saß mit eingezogenem Schwanz Klein-Camulos und blickte sie mit großen Augen an.
Die Ligurer steckten sofort ihre Waffen ein und Camulos fiel vor dem Kleinen auf die Knie.
Wie kommst du denn hier her? Savoie liegt 2 Tagesreisen von hier entfernt.
Camulos ließ seinen Blick in der Runde schweifen, aber die anderen blickten genau so verwundert wie Cheffe. Nur Mephisto hatte wieder einen spitzen Spruch auf den Lippen.
Da scheint in dem kleinen Camulos viel von seinem älteren Vorbild zu stecken.
Camulos sah Mephisto finster an und dieser schwieg sofort. Dann hielt ein breites Grinsen in Camulos Zügen Einzug und er fing laut an zu Lachen.
Wohl dann, haben wir einen treuen Reisegefährten für die lange Reise.
Camuloooooooooooooooooos? Wo bist du kleine Katze?
Was das durfte nicht wahr sein. Blitzartig drehten sich die vier in Richtung der von weit entfernt klingenden Stimme um. Flanna.
Der kleine Camulos musste ich wieder einmal entlaufen sein und sie folgte ihm den weiten Weg. Camulos war stolz auf seine Frau, wusste sie doch wie wichtig die Raubkatze für ihn geworden war.
Männer . . . und Frau . . . und Katzen . . . sagte Camulos leise zu den Versammelten . . . wir werden aufbrechen, Flanna darf uns nicht sehen.
Die Anderen vorlassend blickte er ein letztes Mal in Flannas Richtung ehe er den Ruf der ligurischen Wald- und Wieseneule imitierte. Es war seit je her ihr geheimes Erkennungszeichen. Flanna sollte sich keine Sorgen um den kleinen Camulos machen, er war nun in guten Händen und sie konnte den Heimweg antreten. Dann schloss er zu den Anderen auf, die Raubkatze war ihm dicht auf den Fersen.
. . . einige Tage später . . .
In weiter Ferne konnte die Ligurer die Festung der Boier erkennen. Vor kurzer Zeit waren sie bereits hier gewesen und kannten sich ein wenig in der Gegend aus.
Ich denke wir sollten unseren Freunden einen Besuch abstatten, was meint ihr?
Niemand hatte Einwände und so zogen sie einige Stunden später durch die Tore der Festung.
Nach einem kurzen Gespräch mit einigen Adeligen der Boier und vielen Worten der Freundschaft, ließen die Ligurer sich in einer Schenke nieder.
Vor allem die Raubkatze zog viele Blicke auf sich, die Menschen dachten wohl die Ligurer hatten ihre Katze angemalt. So etwas befremdliches und, wenn auch noch jung, so majestätisches hatten sie noch nie gesehen.
In der Schenke legte sich Klein-Camulos auf den Boden neben Camulos Füßen nieder und schlief trotz des Lärms direkt ein. Die Reise war sehr lang gewesen für die kleinen Pfoten der Raubkatze.
Unterdessen feierten die Ligurer, wie es ihre Art war und der Wirt sah mit bangem Blick zu ihnen herüber. Anscheinend drohten ihm die Metvorräte auszugehen. Camulos ahnte nichts Gutes für diesen Abend, denn sogar Mephisto, der sonst eher Abstand von den Trinkgelagen seines Volkes nahm, legte ein gutes Tempo vor, als auch Sally, die meist größeren Versammlungen von Menschen fern blieb, stapelte die Krüge vor sich. . .
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 10.01.2012 19:15:16 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Alle waren sie sehr froh gewesen, nachdem sie endlich die Festung der Boier erreicht hatten und sie ihre Gepäck hinter sich lassen und sich von der Reise wenigstens für eine Nacht erholen konnten. Schnell ging es in eine Taverne und nach einem üppigen Mahl begann dann der entspannte Teil des Abends. Mephisto hatte gesehen, dass auf einem anderen Tisch Wein serviert wurde und fragte sogleich den Wirt nach seiner Auswahl. Der ligurische Krieger wunderte sich, denn der Weinkeller des Wirtes war nicht zu verachten und so etwas hatte er hier, fernab von Gebieten, in denen sich nennenswerter Weinbau betrieben wurde, nicht erwartet. Sogar Weine aus seiner Grafschaft Burgund wurden hier angeboten.
Mephisto schickte den Wirt in den Keller, um einige seiner besten Tropfen zu holen. Der Wirt wirkte erleichtert, dass sich jemand Wein bestellte, denn bei jedem Ruf nach Met, den die anderen Ligurer in Richtung des Wirtes verlauten ließen, schien seine Stirn eine Sorgenfalte mehr zu bekommen und Mephisto vermutete, dass seine Metvorräte langsam zur Neige gingen, denn die drei Ligurer schienen ihr Met nur so wegzuatmen. Mephisto genoss währenddessen die Weine dieses Wirtes und die vier Ligurer witzelten über die Römer und erzählten sich Geschichten.
Als Mephisto einige der Geschichten, wie es ihm und den anderen auf der Fahrt mit Snorre ergangen war, zum Besten gab, sah er erfreut, dass Camulos nicht mehr besonders wütend zu sein schien, stattdessen lachte er besonders laut, als Mephisto berichtete, wie Pendragon nach großem Metkonsum beim Versuch sein Wasser ins Meer zu lassen in selbiges hineingefallen war.
Nach einigen Stunden mit lustigen Geschichten und weiteren Massen an Wein und Met bemerkte Mephisto, wie ihm der Wein zu Kopf zu steigen begann und er schnappte sich den kleinen Camulos und ging mit ihm eine Runde durch die Stadt, um ein wenig frische Luft atmen zu können. Der kleine Camulos schien Mephisto, der ihn aus dem Land der Libyer mitgebracht hatte, noch nicht vergessen zu haben, denn er war sehr zutraulich. Mittlerweile war er schon ein ganzes Stück gewachsen, auch wenn er noch nicht die Größe hatte, die die mitgebrachten Felle der gleichen Tiere für später vermuten ließen.
Ob Camulos seinen noch kleinen Namensvetter wohl für den Kampf trainieren wird?
Während Sie durch die dunkeln Gassen gingen, bemerkte Mephisto plötzlich, dass es hinter ihnen knurrte. Ein großer, offensichtlich nicht freundlich gesinnter Hund stand hinter ihnen und machte sich zum Angriff bereit. Mephisto wollte sein Schwert ziehen, doch dann bemerkte er, dass er es bei seiner anderen Ausrüstung in der Taverne gelassen hatte. Nun wurde er doch etwas besorgt, denn auch wenn er zwar kein schlechter Nahkämpfer war, so hatte er doch Respekt vor wütenden Hunden und ihrer Kraft und Technik. Dennoch machte er sich zum Nahkampf bereit, doch in diesem Moment vernahm er ein weiteres, wütendes Grollen und der kleine Camulos sprang an ihm vorbei in langen Sätzen auf den Hund zu, verpasste ihm ein paar kräftige Schläge mit seinen krallenbesetzten Tatzen und packte ihn danach mit dem Maul an der Kehle und biss einmal stark zu. Der Hund sackte zu Boden und der kleine Camulos, nun wieder völlig ruhig, kehrte maunzend zu Mephisto zurück, der sich ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte.
Du erinnerst mich immer mehr an deinen großen Namensvetter...
An alle Facebook-Fetischisten: "Wenn ein Dienst kostenlos ist, bedeutet es, sie machen Geld mit Ihnen und Ihrer Information" (http://www1.wdr.de/themen/digital/sp_socialnetworks/facebookhack100.html)
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