|
|
SPIELE zu ROM (in guter Erinnerung an TPO(´s Wein) 21.01.2012 19:53:46 --- 4 Monate her
|
|
- - - - - - - Grabsteininschrift - - - - - - - "inter arma enim silent leges" - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
In Erinnerung an den bedeutenden Staatsmann Tertius Patricius Ovus, Senator Roms, Verfechter der Republik, Provinzverwalter von Campania, Autor der zweiten Verfassung der römischen Republik SPQR, der am 16. Juni 266 v. Chr. im Alter von 48 Jahren an Wassersucht verstarb, werden in Rom ab dem ( ECHTZEIT: ) 27. Januar 2012 Spiele verantstaltet!
Ort: Rom
Teilnehmer: jeder Krieger (von 0 bis 500 EP)
Gebühr: 5 Silber
Disziplinen: jede (Duell/Beritten/Massenkampf)
Siegerprämie: 100 Silber
Weiter feiern wir in dieser Zeit die Heimkehr römischer Legionäre aus dem Feldzug der "Legio I Augusta" unter dem glorreichen Feldherrn Cirion in Makedonien. Dieses Ereignis zeigt, dass ein Jahr nach dem üblen Angriff Makedoniens auf Rom die Gerechtigkeit doch noch gesiegt hat.
Zum Zeichen des Dankes wird ein großer Triumphzug in der Hauptstadt organisiert werden.
Um jedem Krieger dennoch den Sinn der Spiele im Gedächtnis zu erhalten, wird für die festlichen Tage nur campanischer Wein ausgegeben! In diesem Sinne gedenken wir auch dem Humor des einzigartigen Tertius aus dem Geschlechte der Patricier und dem einmaligen Eierkopf, der ihm den Spitznamen Ovus einbrachte.
Mögen die Gäste zu Ehren seiner Persönlichkeit, des Römischen Imperiums und der siegreichen Legion, zahlreich sein!
Zum Ruhme Roms - "Respekt und Robustheit" Mitglied der Gens Claudia Kaiser (im Exil) des Römischen Imperiums ehemaliger Praetor Maximus Rom´s ehemaliger Provinzverwalter von Marche, Arkanania und Rom
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Letzte Änderung: 2012/01/21 19:54 von Gaius Claudius Marcellus.
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:SPIELE zu ROM (in guter Erinnerung an TPO(´s Wein) 26.01.2012 09:29:40 --- 3 Monate, 4 Wochen her
|
|
Vor dem Amphitheater in Rom, wurden Zettel mit folgender Aufschrift verteilt:
QUOTE: Auf Grund von Verspätungen neutraler Schiedsrichter, versucht die Spielleitung, den Beginn der Wettkämpfe um ein paar Tage zu verschieben (RL: 28. Januar). Sollten die "Neutralen" doch pünktlich erscheinen, werden die Spiele planmäßig durchgeführt!
Etwas lächerlich musste diese Nachricht auf die Bürger und ausländischen Gäste in Rom wirken. Aber wie sollte man ihnen erzählen, dass eine römische Legion länger als erwartet für das Übersetzen über die Adria von Makedonien nach Rom benötigt hatte. Denn in der Legion waren einige der aussichtsreichsten Kämpfer, auf die der Kaiser nicht verzichten wollte.
Zum Ruhme Roms - "Respekt und Robustheit" Mitglied der Gens Claudia Kaiser (im Exil) des Römischen Imperiums ehemaliger Praetor Maximus Rom´s ehemaliger Provinzverwalter von Marche, Arkanania und Rom
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:SPIELE zu ROM (in guter Erinnerung an TPO(´s Wein) 28.01.2012 19:53:16 --- 3 Monate, 3 Wochen her
|
|
|
Der große Tag war gekommen. Heute würden die Spiele eröffnet werden. Es war gerade Mittag und in der Curia war Gaius in Eile alles einzupacken, was er heute noch brauchen würde. Kurz darauf ging er dann mit vielen Leuten in Richtung Kolosseum.
Da Cirion selbst in der Arena sein Können unter Beweis stellen wollte, wurde der Triumphzug auf das Ende der Spiele verlegt. Erster Programmpunkt war eine Einleitungsrede. Anschließend würde sich Gaius um seinen Elefanten kümmern und selbst noch ein wenig trainieren. Er hoffte, dass am Nachmittag noch Zeit für eine kleine Pause wäre. Die Wettkämpfe der "hohen" Gesellschaft würden erst am späten Nachmittag, ohne die pralle Sonne stattfinden. Bereits nach seiner Rede würden, wie auch an kommenden Tagen, Gladiatorenkämpfe, Tierschlachten und die üblichen Zauberveranstaltungen für das Volk gezeigt werden. Der ganze Hokuspokus hatte Gaius ein kleineres Vermögen gekostet, doch durch die Einnahmen des Makedonienfeldzuges, seine Frau hatte daran teilgenommen, würde das kein Problem darstellen.
Jetzt stand er endlich an seiner Tribüne... im Amphitheater waren Menschenmassen, darunter auch Römer aus anderen Provinzen, angereist um TPO die letzte Ehre zu erweisen. Sogar zwei ausländische Zuschauer, Gesandte von den Biturigen und aus Byzanz, waren anwesend.
Gaius Claudius Marcellus begann mit seiner Rede:
"Bürger Roms! - Gäste!
ich danke euch allen, dass ihr hier und heute zum Gedenken an einen Mann versammelt seid, der Rom so sehr prägte, wie kaum ein anderer. Ihm zu Ehren werden wir die nächsten Tage glorreiche Spiele veranstalten. Möge sein Name uns ewig in Gedanken - und - im Herzen bleiben!
Ich melde mich heute weniger als Kaiser, sondern mehr als Freund, zu Worte, um mich von Tertius Patricius Ovus zu verabschieden, der sich wohl bereits auf seiner Reise über den Fluss Styx gen Elysium befinden wird."
Gaius machte eine kurze Pause, dann sprach er von dem Verstorbenen, der als Senator immer die Republik geehrt hatte und dennoch Rom treu geblieben war. Als Proconsul von Campania auch im Weingeschäft von sich reden gemacht hatte. Und seinem Humor, der so manches Trinkgelage erheitert hatte. Es war eine schöne Zeit gewesen und man würde sich wohl noch lange an den Senatoren erinnern. Dann kündigte Gaius den Triumphzug an, der die Spiele glorreich ausklingen lassen sollte und die Menge applaudierte abschließend. Nun begann das bunte Programm. Doch Gaius ging wie er es sich eingeteilt hatte, zu seinem Elefanten und schaute nach dem rechten. Danach trainierte er und passte sich den Turnierwaffen an, die er schon lange nicht mehr in der Hand gehalten hatte.
Es war schon einige Stunden nach dem Mittag und Gaius begab sich zum Ausruhen und einem kleinen Schluck campanischen Wein´s auf seine Tribüne in der Arena. Dort konnte er die Menge toben sehen, doch eigentlich bereitete er sich innerlich nur auf den Spätnachmittag bzw. Abend vor. Er wusste dass er gegen seine Frau antreten würde. Das hatten die Lose entschieden, die festlegten, wer gegen wen im ersten Durchgang antreten würde. Dieser Kampf bereitete ihm einiges an Kopfzerbrechen. Da war ihm der Massenkampf und der Kampf mit seinem Elefanten schon lieber. Auch wenn es seine erste Erfahrung mit diesem riesigen Tier werden würde. Er hatte den Elefantenbullen Dextrarius genannt, hoffentlich würde es ihm Glück bringen....
Zum Ruhme Roms - "Respekt und Robustheit" Mitglied der Gens Claudia Kaiser (im Exil) des Römischen Imperiums ehemaliger Praetor Maximus Rom´s ehemaliger Provinzverwalter von Marche, Arkanania und Rom
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:SPIELE zu ROM (in guter Erinnerung an TPO(´s Wein) 30.01.2012 15:37:30 --- 3 Monate, 3 Wochen her
|
|
|
Matthias trottete aus dem Lazarettzelt. So hatte er sich seinen Turnierausgang nicht vorgestellt gehabt. Er dachte an das zurückliegende Duell und rieb sich noch einmal seinen Kopf. Immerhin konnte er sagen, dass er von einem der besten Römer die Tracht Prügel seines Lebens erhalten hatte. Der Biturger grinste und verzog sofort wieder schmerzerfüllt das Gesicht.
Matthias beschleunigte etwas den Schritt, hatte er doch noch etwas Wichtiges für sein Volk zu erledigen, bevor er wieder Segel setzen und Richtung Heimat davonsegeln konnte.
Fieberhaft suchte er zwischen den vielen Turnierzelten das, welches mit der Adlerstandarte gekennzeichnet worden war.
Als Matthias es gefunden hatte, steuerte er schnell darauf zu und trat ein.
Im Gegenüber saß der römische Kaiser und studierte seine Unterlagen.
Matthias eröffnete das Wort in römischer Art und auf Latein, welches er einst an der bosporanischen Akademie gelernt hatte.
"Ave Cäsar, ich bin Matthias von Milet, bevollmächtigt, für die Außenangelegenheiten der Biturger zu sprechen. Ich möchte mich hiermit noch einmal für eure Einladung und eure Gastfreundschaft bedanken. Es war eine Ehre für mein Volk, dass ich als Gesandter an diesem Turnier teilnehmen durfte, auch wenn meine Teilnahme leider etwas kurz war.", Matthias verkniff sich, wieder seinen dröhnenden Schädel zu reiben und fuhr fort: "Ihr hattet mich mit einem Boten kontaktieren lassen, dass wir etwas, neben der üblichen Förmlichkeiten, zu besprechen hätten?"
Matthias blickte zu Gaius und wartete auf die Antwort.
- Vlatos des keltiberischen Volkes - Einstiger Berater König Einars und Champion von Biturgien - Einstiger Hohepriester des bosporanischen Reiches
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:SPIELE zu ROM (in guter Erinnerung an TPO(´s Wein) 06.02.2012 09:19:12 --- 3 Monate, 2 Wochen her
|
|
|
Gaius war hoch erfreut, dass der Biturige zu ihm gefunden hatte. "Zunächst erstmal: seid gegrüßt in Rom. Ich hoffe ihr erlebt herrliche Tage rund um das Fest und es ist alles zu Eurer Zufriedenheit bisher." Gaius machte eine kurze Pause, ohne aber seinem Gegenüber Zeit zum Antworten zu geben. "Es ist richtig, was ihr sagt. Rom würde es erfreuen, wenn zwischen unseren Ländern engere Verbindungen geknüpft werden könnten." Der Kaiser reichte Matthias von Milet einen Becher Wein. "Trinkt! Ein edler Tropfen. Direkt aus Campania. Schmeckt er nicht herrlich? Euer spanischer schafft es sicher eine ähnlich gute Qualität, sicher nicht so gut, wie dieser hier, aber auf seine Weise sehr gute Note zu erreichen. - Oh nein nein nein, ich will in keinster Weise eure Weinbauern in Frage stellen, oder gar eure Nation angreifen. Es ist nur so, dass ich als Römer natürlich den campanischen bevorzuge, und seien wir einmal ehrlich, jeder hat etwas für seine Heimat übrig und empfindet daher anders im Geschmack. Nicht zuletzt der Gewöhnung halber." Gaius machte wieder ein Pause. Er sah, dass Matthias diplomatisch geschickt abwartete, worauf der Kaiser hinaus wolle. "Nun, ich habe nicht grundlos begonnen über den Wein zu sprechen! Ich möchte euch davon überzeugen können, dass es unseren beiden Nationen durchaus von Vorteil sein könnte, wirtschaftlich auf dem Gebiet des Weinhandels zusammenzuarbeiten." Wieder machte der Kaiser eine kurze Kunstpause. "Roms größtes Exportgut ist der Wein. Ein Erzfeind Roms sind die Ligurer. Beides Tatsachen, von denen ihr sicher wisst. Auf dem militärischen Wege ist es Roms Legionen bisher noch nicht gelungen einen entscheidenden Sieg gegen die Ligurer zu erringen. Aus diesem Grunde möchte ich, dass sich die Mittelmeerstaaten zusammentun, die Wein exportieren, um das Weingewerbe gemeinsam zu ihren Gunsten abzustimmen, so dass wir unliebsame Konkurrenten aus dem Rennen holen können. - Nun, was sagt ihr dazu und könntet ihr diesen Vorschlag eurer Regierung vorlegen?" gespannt schaute Gaius auf den Außenminister von der iberischen Halbinsel.
Zum Ruhme Roms - "Respekt und Robustheit" Mitglied der Gens Claudia Kaiser (im Exil) des Römischen Imperiums ehemaliger Praetor Maximus Rom´s ehemaliger Provinzverwalter von Marche, Arkanania und Rom
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|